Umstrittene Sperrung wird umgesetzt: Fußweg in Niedereschach vier Monate gesperrt

Ab dem kommenden Dienstag, 15. September, ist der Fußweg hinter dem Feuerwehrgerätehaus für längere Zeit nicht mehr nutzbar.
Albert Bantle- Fußweg hinter dem Feuerwehrhaus in Niedereschach ist ab Dienstag, 15. September, gesperrt.
- Dauer voraussichtlich vier Monate – Umleitung über Schäffnerstraße oder Villinger Straße.
- Grund sind An- und Umbauten: Sozialräume, Lager mit Werkstatt und Nutzungsänderung.
- Neuer Ersatzweg folgt, sobald möglich, mit Handlauf und gleicher Breite sowie Gefälle.
- Alternative direkte Verbindung in die Steigstraße bleibt geplant, ist aktuell nicht umsetzbar.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Voraussichtlich vier Monate wird die Sperrung andauern. Die Umleitung erfolgt über die Schäffnerstraße oder die Villinger Straße. Die Sperrung sorgte beim Bekanntwerden der Planung Anfang des Jahres bei einigen Bürgern für Unmut.
Die Sanierung des Niedereschacher Feuerwehrhauses hat Bürgermeister Martin Ragg bereits mehrfach als ein für die Gemeinde „bedeutendes Projekt“ bezeichnet. Aktuell geht es dort um den Anbau von Sozialräumen sowie eines Lagers nebst Werkstatt und damit verbunden auch um eine Nutzungsänderung der ehemaligen Posträume für Feuerwehrzwecke.
Betroffen von der Maßnahme ist der im hinteren Bereich des Feuerwehrgerätehauses vorhandene Weg, der von Fußgängern von der Mariusstraße her als Abkürzung in Richtung Ortsmitte vielfach genutzt wird.
Klar ist laut Ortsbaumeister Hartmut Stern, dass, sobald es die nun beginnende Baumaßnahme zulässt, ein neuer Fußweg, der vollwertiger Ersatz für den bisher bestehenden Weg sein wird, geschaffen wird.
Dieser neue Weg werde sogar durchgehend mit einem Handlauf versehen. Ein solcher ist beim bisherigen Weg nicht vorhanden. Der neu geplante Weg soll die gleiche Breite und das gleiche Gefälle haben und wie bisher auch von Rollstuhlfahrern und Menschen mit Rollator nutzbar sein. Der bisherige Weg hat ein Gefälle von 15 bis 16 Prozent.
Mit einer Serpentine geplant
Der neue, etwas längere Weg ist mit einer Serpentine geplant. Er hat 14 Prozent Gefälle und soll wie bisher auch vom Winterdienst befahrbar sein.
Die bessere Lösung wäre aus Sicht der Gemeinde nach wie vor eine direkte Fußwegverbindung, oberhalb des Gerätehauses in die Steigstraße mündend. Diese Lösung sei planerisch vorgesehen, aktuell aufgrund der Eigentumsverhältnisse beim hiervon betroffenen Areal jedoch nicht umsetzbar, soll aber nicht aus den Augen verloren und realisiert werden, sobald sich diesbezüglich die Möglichkeit ergebe.
