Feuerwehr in Mönchweiler: Freude über neues Einsatzfahrzeug

Feuerwehrkommandant Gerd Wimmer (rechts) erklärt seinen Kameraden die Besonderheiten des nagelneuen Feuerwehrfahrzeugs HLF 10.
Sabine Krümmer- Feuerwehr Mönchweiler weiht HLF 10 in der Alemannenhalle offiziell ein.
- Bürgermeister betont Investition in Sicherheit und moderne Technik der Wehr.
- HLF 10 auf Mercedesbasis mit 1400-Liter-Tank und Platz für vier Atemschutzgeräte.
- Kosten 650.000 Euro, Land fördert 92.000 Euro – Einsparung von 35.000 bis 40.000 Euro.
- HLF 10 ersetzt ein 37 Jahre altes LF 8, weitere Fahrzeuge LF 20 und GW-L 1 sind geplant.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Das HLF steht für den sperrigen Namen „Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug“. Mit diesem Fahrzeug „investieren wir in Sicherheit, in moderne Technik und vor allem in die Menschen“ der Feuerwehr, hob Bürgermeister Rudolf Fluck in seiner Begrüßungsrede zur offiziellen Indienststellung des HLF 10 hervor.
Dieses sei nur ein Teil der umfassenden Weiterentwicklung der Feuerwehr in Mönchweiler, so der Rathauschef weiter. Neben dem jetzt begonnenen Neubau des Feuerwehrgerätehauses sollen zwei weitere Fahrzeuge beschafft werden, ein LF 20 und ein Gerätewagen Logistik 1.
Kommandant Gerd Wimmer strahlte während der gesamten Feierlichkeiten ohne Unterlass. Denn es liegen schwierige Jahre zwischen dem Beschluss, ein neues Fahrzeug für die Feuerwehr zu beschaffen, und der nun erfolgten offiziellen Einweihung. Die Pandemie kam dazwischen und so konnte mit Masken und Einmalhandschuhen ein Fahrzeug in Donaueschingen nur von außen besichtigt werden. „Eine Fahrzeugbeschaffung, wie ich sie mir nicht vorgestellt habe.“
Zusammen mit den Ortsteilwehren Pfohren und Wolterdingen gab Mönchweiler eine Sammelbestellung bei der Firma Wiss in Herbolzheim auf. Die Wahl fiel auf diesen Hersteller, weil dieser einfache Technik biete, ohne Software und Touchdisplays, aber mit physischen Schaltern.
Wassertank mit 1400 Litern Fassungsvermögen
Das Fahrzeug kostet so ausgestattet 650.000 Euro, wovon das Land 92.000 Euro übernimmt. Da das auf Mercedesbasis aufbauende HLF 10 über einen Wassertank mit 1400 Litern Fassungsvermögen verfügt, ist die Mönchweiler Feuerwehr nicht mehr auf Schützenhilfe aus St. Georgen angewiesen. Das Feuerwehrfahrzeug bietet Platz für vier Atemschutzgeräte und einen speziellen Auszug, wo beispielsweise eine Tragkraftspritze eingeschoben werden kann.
Eigentlich hätte das HLF 10 schon zum Maifest eingeweiht werden sollen. Doch nach der Pandemie machte der Krieg in der Ukraine dem Terminplan einen Strich durch die Rechnung. Bei Wiss wurden am polnischen Standort nämlich 80 ukrainische Schweißer abgezogen.

Bürgermeister Rudolf Fluck bei der symbolischen Schlüsselübergabe an Feuerwehrkommandant Gerd Wimmer und seine beiden Stellvertreter Manuel Weißhaar und Marcel Cattaris (von links).
Sabine KrümmerNachdem Wolterdingen bereits sein Fahrzeug erhielt und nun Mönchweiler feiern konnte, soll nun Pfohren das dritte HLF 10 erhalten. Durch die Sammelbestellung und durch die in Eigenregie erledigten Arbeiten habe die Mönchweiler Wehr 35.000 bis 40.000 Euro gespart, so Wimmer. Das neue Fahrzeug ersetzt ein LF 8, das 37 Jahre auf dem Buckel hat.
Seinen kirchlichen Segen erhielt bei stürmischem Regenwetter das nagelneue Fahrzeug durch den evangelischen Pfarrer Jan-Dominik Toepper, vom katholischen Gemeindereferenten Michael Heizmann und von Heinz Noche, der die Evangelische Freikirche in Mönchweiler vertritt. Es folgte die symbolische Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Fluck an den Kommandanten Wimmer und seine Stellvertreter Manuel Weißhaar und Marcel Cattaris.
