Übung in Mönchweiler
: Feuerwehr rettet Person aus Gebäude

Bei ihrer Jahresabschlussprobe an einem leer stehenden Gebäude neben dem Gerätehaus bewies die Freiwillige Feuerwehr Mönchweiler ihre Schlagkraft.
Von
Stephan Hübner
Mönchweiler
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Erstmals zum Einsatz kam ein neues HLF10.

Erstmals zum Einsatz kam ein neues HLF10.

Stephan Hübner
  • Feuerwehr Mönchweiler probte am leer stehenden Gebäude neben dem Gerätehaus.
  • Neues HLF10 kam erstmals zum Einsatz – zusätzlich Alarmierung über Alamos.
  • Priorität Menschenrettung: Zwei Personen von Balkonen, eine aus dem Keller gerettet.
  • Rauch, Pyrotechnik und gewaltsame Türöffnung erschwerten und veranschaulichten den Einsatz.
  • Wasserversorgung über Hydranten aufgebaut, Haus erst nach Rettung der Personen belüftet.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Kommandant Gerd Wimmer berichtete, dass man erstmals neben der Alarmierung über den normalen Melder auch ein System namens Alamos nutzt, um Aktive zu Hause zu erreichen, die sonst vielleicht keine Benachrichtigung bekämen.

Angenommen wurde ein Brand in einem leer stehenden und sich bereits im Abbruch befindlichen Gebäude. Das gab der Abteilung die Gelegenheit, Rauchpatronen und Pyrotechnik einzusetzen, um den Zuschauern ein kleines Spektakel über das übliche Geschehen hinaus zu bieten. Auch konnten die Einsatzkräfte so die Tür gewaltsam mit einem Akkuschneider öffnen.

Erschwert wurde der Einsatz dadurch, dass erst tags zuvor ein Bautrupp mit dem Abriss begonnen und dabei zwei große Müllcontainer aufgestellt hatte.

Menschenrettung an erster Stelle

Menschenrettung gehe immer vor, so Wimmer, weshalb vor der Brandbekämpfung zwei Personen von Balkonen zu retten waren. Dabei kamen Schiebeleitern zum Einsatz, die laut Wimmer bis zum zweiten Stockwerk reichen.

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Um ein drittes Stockwerk zu erreichen, verfügt die Wehr auch über eine Klappleiter. Im Regelfall würde zudem die große Drehleiter aus St. Georgen alarmiert. Mitglieder von dort sowie aus Königsfeld und Mönchweiler selbst sind in der Führungsgruppe C, die bei Einsätzen Koordinationsaufgaben übernimmt und so aktive Kräfte entlastet.

Eine hilflose Person wurde aus dem Keller gerettett.

Eine hilflose Person wurde aus dem Keller gerettett.

Stephan Hübner

Die zwei derzeit an anderen Standorten im Ort untergebrachten Löschfahrzeuge und ein Mannschaftstransportwagen fuhren von dort zur angenommenen Brandstelle an. Mehrere Kameraden kümmerten sich um den Aufbau einer Verbindung zu Hydranten, um über die Hindenburgstraße die Wasserversorgung sicherzustellen.

Währenddessen drangen Atemschutzgeräteträger ins Haus ein. Diese müssen laut Wimmer immer doppelt so viel Luftvorrat bei sich tragen wie sie für den Rückweg benötigen, um für unvorhergesehene Ereignisse gewappnet zu sein.

Unterstützung böten zudem zwei Kräfte, die im Notfall mit weiteren Luftvorräten ins Gebäude hätten vordringen können.

Gefunden wurde im stark verrauchten Gebäude auch eine hilflose Person im Keller des Hauses, die ebenso wie die beiden von Balkonen Geretteten an die Rettungskräfte übergeben wurde.

Erst nachdem das erledigt war, ließ der Einsatzleiter das Haus belüften, um den Rauch zu beseitigen. Diese Reihenfolge ist laut Wimmer wichtig, da die Zufuhr von Sauerstoff dazu führen könnte, dass sich ein Brand wieder entzündet.