Ferienhit in Schwenningen: Warum das neue Maislabyrinth am Schillerhof noch kniffliger wird

Freut sich auf die zweite Ausgabe des Maislabyrinths vom Schillerhof in Schwenningen: Jung-Landwirt Cedric Maier.
Mareike Kratt- Zweite Ausgabe des Maislabyrinths am Schillerhof in VS-Schwenningen startet am Samstag, 1. August.
- Trockenheit bremste das Wachstum, doch die Gänge stehen und das Feld erreicht bis zu 2,50 Meter.
- Sechs Rätsel- und Stempelstationen warten, der Rundgang dauert etwa eine Stunde – Gewinnspiel inklusive.
- Neu ist ein Selbstbedienungsladen mit Snacks und Getränken beim Hofladen, Strohballen laden zum Verweilen ein.
- Geöffnet täglich von 9 bis 21 Uhr bis voraussichtlich Anfang Oktober, empfohlen ist festes Schuhwerk.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Es reicht gerade so“, sagt Cedric Maier, Juniorchef vom Schwenninger Schillerhof, wenn er durch das neue Maislabyrinth schräg gegenüber an der Weilersbacher Straße schreitet und die Maispflanzen begutachtet. Denn auch hier zeigt die anhaltende Trockenheit ihre Auswirkungen: Der Mais ist etwas niedriger gewachsen als gewohnt, rund 2,50 Meter sind es dann der höchsten Stelle. „Anfang Juli habe ich mir tatsächlich Sorgen gemacht, ob wir das Maislabyrinth überhaupt hinbekommen“, gibt er zu.
Doch alle Liebhabher eines solchen Landwirtschaftslehrpfads haben Glück: Nach einer fulminanten Premiere im Sommer 2025 kommen sie auch diesmal – ab Samstag, 1. August – wieder in den Genuss und können nach Herzenslust durch den Irrgarten schlendern, Quizfragen beantworten, auf den Aussichtturm steigen und nach erfolgreichem Gelingen am Ausgang die angelegten Flächen für ein Picknick nutzen.
Sechs Rätsel müssen gelöst werden
Das Prinzip ist dasselbe wie im vergangenen Jahr: Am Start des Labyrinths – diesmal auf der gleichen Seite angelegt wie der Ausgang – können die Besucher eine Rätselkarte mitnehmen, um auf dem Weg an den sechs Rätselstationen mit Fragen für Groß und Klein rund um die Landwirtschaft zu beantworten, erklärt Cedric Maier. Passend dazu gibt's auch sechs Stempelstationen.
Anders als 2025 ist natürlich das Muster, das diesmal von Anfang an auf das Feld gesäht wurde und nicht, wie bei der Premiere, erst später, nachdem die Maispflanzen entsprechend hoch gewachsen waren, hineingeschlagen wurde, so der Landwirt.
So lange dauert der Weg durch den Irrgarten
Der Schwierigkeitsgrad ist im Übrigen ähnlich wie letztes Jahr, sogar an manchen Stellen ein bisschen kniffliger, verrät er. Denn die Gänge treffen nun sogar teilweise aufeinander und münden nicht unbedingt in eine Sackgasse.
Wer den Weg, der etwa eine Stunde lang dauert, erfolgreich gemeistert hat, wirft die Karte in den Kasten ein und nimmt automatisch am Gewinnspiel teil. Dass im vergangenen Jahr über den Zeitraum August bis Oktober ganze 7000 Karten eingeworfen wurden und teilweise ein regelrechter Besucheransturm auf das Labyrinth geherrscht hat, damit hatte Familie Maier bei Weitem nicht gerechnet.
Das sind die Gründe fürs Maislabyrinth
Diesem hat man diesmal vorgegriffen und von Vornherein mehr Karten gedruckt. Mutter Daniela Maier freut sich, dass das Labyrinth so gut angenommen wurde. Denn beim Entschluss im Jahr 2025, den Irrgarten grundsätzlich auf die Beine zu stellen, lagen ihr stets mehrere Dinge am Herzen: „Damit daheimgebliebene Familien in den Ferien einen Anziehungspunkt in Schwenningen haben und etwas Schönes unternehmen können“, sagt sie auch diesmal sofort.

Cedric Maier zeigt die Stempelstationen, an denen sich die Besucher einen Stempel fürs Gewinnspiel holen können. Sechs Stationen gibt es quer übers Maislabyrinth verteilt.
Mareike KrattIm vergangenen Jahr erfreute sich das Maislabyrinth im Übrigen sogar – laut parkender Autos am Straßenrand mit fremden Nummernschildern – über die Doppelstadt hinaus großer Beliebheit. Wichtig ist Familie Maier jedoch auch, das – teils noch angestaubte – Image der Landwirtschaft durch ein derartiges Projekt aufzupolieren und zu zeigen, dass „die Landwirtschaft solch etwas Tolles möglich macht“.
Ein Novum in diesem Jahr
So hofft man am Schillerhof, dass die Besucher auch über das Maislabyrinth-Erlebnis hinaus Zeit an der Weilersbacher Straße verbringt: Strohballen laden zum Picknick oder Spielen ein. Und – neu in diesem Jahr – dort, wo sonst dienstags und freitags der Hofladen im Verkauf geöffnet ist, gibt es während der Maislabyrinth-Zeit einen Selbstbedienungsladen mit Snacks, Hofladen-Artikeln und Getränken. Cedric Maier: „Wir hoffen, dass die Besucher eine schöne und lange Zeit bei uns verbringen.“
Das neue Maislabyrinth
Gut zu wissen
Das Labyrinth im Maisfeld an der Weilersbacher Straße 141, gegenüber vom Schillerhof in Schwenningen, ist bis voraussichtlich Anfang Oktober täglich von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Rund eine Stunde Zeit sollte fürs „Verirren“ eingeplant werden. Familie Maier empfiehlt festes Schuhwerk. Parkplätze gibt’s vor Ort am Seitenstreifen sowie auf der Wiese hinter der Grüngutsammelstelle. Zu den selben Zeiten ist auch der neue Selbstbedienungsladen im Schillerhof – dort, wo sonst der Hofladen ist – geöffnet.
