Digitalisierung im Bad Dürrheimer Rathaus: Leistungsfähige und bürgernahe Verwaltung das Ziel

Die Digitalisierung schreitet im Rathaus Bad Dürrheim voran. Ziel ist es, den Service zu verbessern und Arbeitsaufkommen zu verringern.
Patrick Pleul/dpa- Bad Dürrheim treibt die Digitalisierung der Verwaltung voran – Ziel sind bessere Services.
- Vier Felder stehen im Fokus: Bürgerservices, Bildung, digitale Verwaltung sowie Smart City und KI.
- Bereits umgesetzt: virtuelles Amt, Online-Termine, neue Website, Rats- und Bürgerinfos.
- In Arbeit sind digitale Friedhofsverwaltung, Website-Chatbot und Rechnungseingangsworkflow.
- Verwaltung nutzt DMS, Intranet-Relaunch und KI; IT-Sicherheit und persönlicher Kontakt bleiben wichtig.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Dieser schnelle und zukunftsweisende Schritt wird vor allem durch die Leiterin des Fachbereichs Digitalisierung, Personal & IT Sandra Feria Olid umgesetzt. Wichtige Vorteile dieser durchdachten Digitalisierung seien die angespannte Haushaltslage, der Fachkräftemangel, veraltete Strukturen, steigende Aufgaben und steigende Erwartungen an die Verwaltung.
Somit sei die Digitalisierung also kein Selbstzweck, sondern sie diene der Aufgabenerfüllung, so die Expertin. Bad Dürrheim würde die Chancen nutzen, um eine moderne, leistungsfähige und bürgernahe Verwaltung zu schaffen, die die Herausforderung der Zukunft nachhaltig begegneten.
Vier Handlungsfelder
Die Ziele seien klar gesteckt: Stärkung der Gemeinschaft, Förderung von digitalen Kompetenzen, Verbesserung der Bürgerservices und die strategische Optimierung von Verwaltungsabläufen und Arbeitsprozessen. Dabei setze man auf vier Handlungsfelder, welche Sandra Feria Olid dem Verwaltungsrat kürzlich detaillierter vorstellte. Es geht um Bürgerservices, Bildung, digitale Verwaltung und Smart City und KI.
Dies bedeutet, bürgerorientiert und vernetzt zu handeln, die Optimierung von Prozessen, pragmatisch und innovativ sowie wirtschaftlich Ideen zu fördern. Bereits jetzt schon hätte man für die Bürger vieles erreicht, etwa das virtuelle Amt, online Terminvereinbarungen, eine neue Webseite, ein Rats- und Bürgerinformationssystem und Digitalisierung an Schulen. In Arbeit seien die digitale Friedhofsverwaltung und der Chatbot auf der Website.
Vieles schon digitalisiert
Das Ziel sei, Verwaltungsleitungen unabhängig von Zeit und Ort anzubieten. Auch in der Verwaltung hätte man schon vieles erreicht, etwa das Dokumentenmanagementsystem, einen Relaunch des Intranets, KI in der Verwaltung, ein Recruitingsystem, eine Wissensplattform und Schulungen, digitales Projektmanagement, Prozessmanagement und in Arbeit sei der Rechnungseingangsworkflow.
Nicht weniger imposant die Zahlen: Derzeit könnten schon über die verwaltungsinterne Prozessplattform 50 unterschiedliche Dienstleistungen angeboten werden. Seit Januar sei man im Livebetrieb und hätte darüber hinaus schon 300 Personalanfragen und über 1200 IT-Anfragen beantworten können.
Pilotkommune für neue Leistungen
Erfreulich dabei, was man gemeinsam erreicht hat. So konnte Bad Dürrheim sich als Pilotkommune für neue Leistungen anmelden. Man hat sich beim Digitaltag vorgestellt, die Vernetzung mit anderen Kommunen ist sehr hilfreich und auch das Projekt mit Studierenden der Hochschule Kehl ist hier zu erwähnen.
„Digitalisierung gelingt nicht im Alleingang“, so Sandra Feria Olid. Die Schwerpunkte für den Ausblick sind ebenfalls schon gesteckt, den Ausbau der Bürgerservices, das Vorantreiben der internen Digitalisierung und die Zusammenarbeit auch mit kommunalem Austausch stärken. Ein großes Augenmerk legt man auf die IT-Sicherheit, Fragen, welche auch den Verwaltungsrat umtreiben. So wird man den europäischen Raum bei Dienstleistern nach Möglichkeit vorziehen. „Trotz aller Digitalisierung werde man den Bürgern Raum und Möglichkeit für persönliche Kontakte auch in Zukunft bieten“, so Bürgermeister Berggötz.