Denkmaltag in Villingen: Schulen zeigen ihre besonderen Seiten

Schulleiter Christoph Käfer von den Villinger St. Ursula-Schulen wird unter anderem die Besucher durch die neugestalteten Räume des ehemaligen Konvents der Ursulinen führen.
Martin DischUnd dabei können die Besucher Wissenswertes über zwei besondere Schulgebäude in der Villinger Innenstadt erfahren.
Zunächst geht es an den Romäusring. Der bis 2016 am Gymnasium am Romäusring tätige stellvertretende Schulleiter Friedemann Schmidt und der jetzige Schulleiter Jochen von der Hardt informieren an diesem Tag bei drei Führungen über viele Details, haben Hintergründe parat und erzählen so manche Anekdoten.
Das prächtiges Schulgebäude von 1909, das den Bildungsgedanken seiner Zeit eindrucksvoll widerspiegelt, hat sich zu einer modernen Bildungseinrichtung gemausert. Die Führungen finden ab 12.30, 14 und 15.30 Uhr statt.
Ehemaliges Kloster
Weiter geht es an die Bickenstraße. Die St. Ursula-Schulen und das ehemalige Kloster, dass in der Villinger Innenstadt liegt, nehmen ebenfalls am Tag des offenen Denkmals teil. Bis vor wenigen Jahren wohnten hier die Nonnen der Ursulinen und in das Konventgebäude gelangten nur wenige Außenstehende.
Dort wo einst die Nonnen ihre Zellen hatten, das Refektorium (Speisesaal) und der Kapitelsaal (Versammlungsraum) sind nun Räume für die Schüler entstanden. Einige Räume wurden saniert und renoviert und blieben so, wie zur Zeit der Nonnen. Eine Zeitreise vom Klarissenkloster bis zum modernen Schulstandort, sprich eine Zeitreise durch fünf Jahrhunderte, gibt es für die Besucher am Tag des offenen Denkmals.
Die Führungen finden ab 110, 12.30 und 14 Uhr mit Martina Münster, Christoph Käfer und Johannes Kaiser statt. Eine Anmeldung zu dieser Führung ist erforderlich unter www.villingen-schwenningen.de/tickets.