Historischer Rundgang
: 20 Schilder erzählen nun von der Vergangenheit der Stadt Bad Dürrheim

Wer durch Bad Dürrheim spaziert, kann an 20 Stationen in die Stadtgeschichte eintauchen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem ehemaligen Salinenareal.
Von
red/pm
Bad Dürrheim
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Nun steht das letzte der historischen Hinweisschildern beim Fundbohrloch. Das Aufstellen erledigte Bauhofleiter Michael Liedtke (von links); die Gestaltung der Schilder und die Initiative dazu lag bei Jürgen Kauth, dem Vorsitzender des Geschichts- und Heimatvereins und über das neue Schild freut sich Bürgermeister Jonathan Berggötz.

Nun steht das letzte der historischen Hinweisschildern beim Fundbohrloch. Das Aufstellen erledigte Bauhofleiter Michael Liedtke (von links) und seine Leute; die Gestaltung der Schilder und die Initiative dazu lag bei Jürgen Kauth, dem Vorsitzender des Geschichts- und Heimatvereins und über das neue Schild freut sich Bürgermeister Jonathan Berggötz.

GHV
  • In Bad Dürrheim steht das letzte Hinweisschild nun am Fundbohrloch im Hindenburgpark.
  • Insgesamt informieren 20 Metallschilder über markante Orte der Stadtgeschichte.
  • Schwerpunkt ist das ehemalige Salinengelände entlang Bahnhofstraße, Musel und Sattelweg.
  • Initiative und Gestaltung stammen von Jürgen Kauth, unterstützt von Stadt und Mineralbrunnen.
  • Das Heimatmuseum in der Salinenstraße ist sonntags 14–17 Uhr geöffnet, Eintritt frei.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Rund um das ehemalige Salinenareal in der Bad Dürrheimer Innenstadt gibt es an verschiedenen Stellen besondere Schilder zu entdecken. Unter dem Titel „Eine Stadt voller Geschichte“ informieren insgesamt 20 Metallschilder an markanten und geschichtsträchtigen Orten und Gebäuden über deren Vergangenheit. Dazu gehört beispielsweise das Rathaus II, das einst als Verwaltungsgebäude der Saline diente.

Verteilt sind die Schilder vor allem auf dem ehemaligen Salinengelände, das sich in etwa von den Bohrtürmen sieben und acht, entlang der Bahnhofstraße, die Musel hinunter bis ungefähr auf Höhe des Sattelweges erstreckte und diesem entlang bis zu den Bohrtürmen zurück.

Im Hindenburgpark wurde durch den städtischen Bauhof nun die letzte Beschilderung am Fundbohrloch angebracht. Damit ist die Beschilderung vollständig und lädt dazu ein, die Geschichte Bad Dürrheims an den jeweiligen Originalschauplätzen zu entdecken.

Initiiert und organisiert wurde die Beschilderung von Jürgen Kauth, Vorsitzender des Geschichts- und Heimatvereins Bad Dürrheim, mit Unterstützung durch Bad Dürrheimer Mineralbrunnen und der Stadt. Er übernahm zudem als Grafiker die Gestaltung der Schilder.

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Begeisterung für Geschichte weitergeben

„Ich liebe die Geschichte unserer Stadt und möchte diese Begeisterung gerne weitergeben. Bad Dürrheim ist über viele Generationen gewachsen und hat von seiner besonderen Geschichte profitiert. Mir ist wichtig, dass wir dieses Wissen bewahren, sichtbar machen und an die kommenden Generationen weitergeben“, so Jürgen Kauth.

Bürgermeister Jonathan Berggötz würdigte Jürgen Kauths Begeisterung und die Arbeit des Vereins vor Ort: „Die Schilder machen sichtbar, welch besondere und spannende Geschichte unsere Stadt hat und wie sehr sie Bad Dürrheim bis heute prägt. Mein besonderer Dank gilt Jürgen Kauth, der mit seiner Leidenschaft und seinem großen persönlichen Einsatz eine treibende Kraft im Geschichts- und Heimatverein ist, sowie den vielen aktiven Mitgliedern. Gemeinsam sorgen sie mit viel Herzblut und großer Verbundenheit dafür, dass unsere Stadtgeschichte lebendig bleibt und an kommende Generationen weitergetragen wird.“

Sonntags ist Heimatmuseum offen

Weitere interessante Informationen und Exponate gibt es im Heimatmuseum in der Salinenstraße (beim Busbahnhof) zu sehen. Seit 1986 ist das Museum dort in einem ehemaligen Salinengebäude angesiedelt und präsentiert eine ansprechend kuratierte Ausstellung. Neben der Geschichte der Bad Dürrheimer Saline sind unter anderem auch Trachten, landwirtschaftliche Geräte, Holzbadezuber und Utensilien der früheren Badehäuser ausgestellt. Das Heimatmuseum hat sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.