Beim Sportplatz in Marbach
: Wie es mit diesem Platz weitergeht

Treffpunkt zur letzten Ortschaftsratssitzung vor den Sommerferien war beim Sportplatz des Marbacher Fußballvereins.
Von
Ursula Kaletta
Oberndorf
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Was geschieht mit der Fläche hinter dem Parkplatz des FV Marbach? Ortsvorsteherin Irina Ebauer (rechts) und die Ortschaftsräte suchten nach einer optimalen Lösung.

Ursula Kaletta

Beraten wurde über die mit Schotter aufgeschüttete Fläche hinter dem Parkplatz.

Hier stand während des 100-jährigen Jubiläums des Vereins im Mai das große Festzelt. Und bei diesem Anlass wurde daran erinnert, dass dieser Platz eigentlich der Festplatz des Ortes sei, worüber sich einige Ortschaftsräte wunderten, da dies, obwohl im Bebauungsplan enthalten, kaum bekannt war.

Nun tauchte die Frage auf, was in Zukunft mit diesem Platz passieren soll. Einig waren sich Ortsvorsteherin Irina Ebauer und ihr Gremium, dass eine Lösung gefunden werden müsse. Hinter diesem Platz befindet sich eine Böschung und es bestehe die Gefahr, dass dort jemand abstürzen könnte. Verlockend sei es auch, dort Unrat abzulagern.

Ein Parkplatz?

„Was mit dem Platz geschieht, muss die Gemeinde entscheiden“, sagte Bastian Reuter vom städtischen Grünflächen- und Tiefbauamt. Vorstellbar sei es, die Fläche als Parkplatz einzurichten. Matthias Konegen, Vorsitzender des Fußballvereins, meinte, es sei kein Fehler, zusätzliche Parkmöglichkeiten einzurichten, sie würden bei ausgetragenen Spielen mit vielen Zuschauern gebraucht. Doch letztendlich würde sich der Verein nach der Entscheidung des Ortschaftsrates richten.

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Überlegt wurde, ob die Fläche gleichzeitig als Parkplatz und bei Bedarf als Festplatz genutzt werden solle, für den Wasser- und Stromanschluss erforderlich sei. Dies müsse von der Gemeinde finanziert werden. Auf jeden Fall müsse der Untergrund und die vorhandene 50 Zentimeter hohe Schräge entfernt werden. In diesem Fall müsse abgeklärt werden, wo das abgetragene Material gelagert werden könne.

Nach der Sommerpause werde sich der Ortschaftsrat intensiver mit diesem Thema beschäftigen. Bastian Reuter wies darauf hin, dass eine Lösung gefunden werden müsse, mit der alle Fachämter eingebunden werden.