Verein besteht seit 100 Jahren: So feiert der FV Marbach seinen runden Geburtstag

Bürgermeister Detlef Bührer (links) überreichte an den Vorsitzenden, Matthias Konegen, eine Spende.
Ursula KalettaZum Geburtstag gab es Glückwünsche und Geschenke. Der FV Marbach wurde nicht nur damit reichlich beschenkt, er konnte auch viele lobende Worte und Komplimente entgegen nehmen.
Im großen Festzelt hieß der Vorsitzende Matthias Konegen nach einer fetzigen Einlage durch den Fanfarenzug Schwenningen zahlreiche Gäste willkommen.
Locker, spritzig und humorvoll führte Moderator Frank Simon durch das Festprogramm. 100 Jahre – ein stolzes Jubiläum, es steht für Leidenschaft, Zusammenhalt und eine gelebte Gemeinschaft.
„Der FV ist mehr als nur ein Verein im Ort“, eröffnete Bürgermeister Detlev Bührer den Reigen der Festredner. Der Verein sei nicht nur ein Ort, an dem Tore geschossen werden, hier lebe die Gemeinschaft. Möglich sei dies nur durch das ehrenamtliche Engagement, das von Vorstand, vielen Ehrenamtlichen und auch von Eltern mitgetragen werde.
Stets ein wichtiger Partner
Für Villingen-Schwenningen sei der Marbacher FV stets ein wichtiger Partner. Jungen Menschen werde eine sinnvolle Freizeit geboten, ohne dem Fußballverein sei Marbach unvorstellbar. Als Geburtstagsgeschenk überreichte Bührer dem ersten Vorsitzenden einen Scheck in Höhe von 500 Euro.
„Bitte das Komma hinter den Nullen nach der Fünf nicht übersehen, es ist etwas schwach ausgefallen“, scherzte Bührer, und der Moderator bemerkte schlagfertig, dass er zufällig einen Radiergummi dabei habe.
Im Mai 1925 gegründet
Im damaligen Gasthaus Wiesengrund wurde der Verein im Mai 1925 gegründet, erinnerte Ortsvorsteherin Irina Ebauer und sprach von einem historischen Moment. Stetig sei der Club gewachsen, heute habe er 500 Mitglieder und verbinde mehrere Generationen, für die er zu einer Familie geworden sei. Über die Grenzen hinaus habe der FV sich einen Namen gemacht, bei Festen im Ort sei er stets dabei und belebe das das Dorfleben.
Als Fels in der Brandung bezeichnete sie Matthias Konegen, der mit seinem Stellvertreter Stefan Jahn mit vollem Herzen die Geschicke des Vereins seit zwölf leite und damit bisher die längste Zeit amtiere.
Jeweils einen Blumenstrauß
Dankesworte richtete sie auch an die Ehefrauen der beiden Vorsitzenden. „Hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau“, hob sie hervor und überreichte den Damen jeweils einen Blumenstrauß und für den Verein einen Scheck von 250 Euro.
Grüße vom Badische Sportbund überbrachte dessen Präsident Gundolf Fleischer. Das Engagement der Personen, die sich im Verein ehrenamtlich einbringen, könne nicht hoch genug eingeschätzt werden. Es sei ein Geben und Nehmen, vieles komme wieder zurück.
Die Seele des Sports
Auf ein stolzes Jahrhundert könne der Verein zurückblicken und mit seinem Teamgeist in die Zukunft schauen, sagte Ute Wilkesmann, Vizepräsidentin des Südbadischen Fußballverbandes. „Das Ehrenamt ist die Seele des Sports und die beste Investition in der Gesellschaft“, hob sie hervor.
„100 Jahre – eine Zahl, die man sich merken kann“, äußerte Joachim Seidel, Vertreter des Badischen Turnerbundes und hob hervor, dass die dem FV angehörende Gymnastikgruppe auf ihr 60-jähriges Bestehen zurückblicken kann.
Tolle Zeit mit schönen Erlebnissen
An eine tolle Zeit mit schönen Erlebnissen als Trainer der Marbacher Mädchen- und Damenmannschaft erinnerte sich Bernd Sakschewski vom Südbadischen Fußballverband, Bezirk Schwarzwald.
Andi Bayer vom Sportverband VS sprach von einer Gemeinschaft, die voller Stolz auf hundert Jahre zurückblicken und zuversichtlich in die Zukunft schauen kann.