Auf der Schwenninger Möglingshöhe: Das ist im Umweltzentrum geboten

Im Umweltzentrum auf der Schwenninger Möglingshöhe geht es jetzt mit den Frühjahrsprogramm wieder los. Hausleiterin Angie Manton und Armin Schott, stellvertretender Vorsitzender im Trägerverein Umweltzentrum, stellten jetzt Höhepunkte des neuen Programms vor.
Jochen SchwilloAuf der Schwenninger Möglingshöhe werden hier ideale Voraussetzungen für Umweltbildung geboten und Spezialisten aus Lehre und Wirtschaft teilen ihr Wissen mit Jung und Alt.
Gleich dieses Wochenende ist in der Einrichtung an der Neckarstraße 120 einiges geboten, sagt Armin Schott, der stellvertretende Vorsitzende des Trägervereins Umweltzentrum. An diesem Samstag bietet Jeanette Nopper von 9.30 bis 12.30 Uhr auf der Möglingshöhe und im Moos eine Kräuterführung mit Workshop an.
Im Blick habe man auch das Osterferienprogramm, kündigt Hausleiterin Angie Manton an. Am 22. und 23. April erwarten die jungen Teilnehmer zwei Vormittage voller aufregender Aktivitäten rund um die Themen Wasser und Feuer.
Natur mit allen Sinnen
In den vergangenen Jahren gab es immer wieder mal Veränderungen beim Programm im Schwenninger Umweltzentrum. Bei Stichworten wie beispielsweise Energiekrisen und Klimawandel und was es sonst noch auf der Welt gibt, müsse man immer wieder umdenken, was die Gestaltung des Angebots betrifft. Hinzu kommen auch Kooperationspartner wie die Naturpädagogin Nadja Pohl, die ihren Schwerpunkt unter anderem auf die Naturerlebnis-Treffs für Familien mit Kindern bis sechs Jahre legt. Unter dem Motto „Nichts wie raus“ sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Natur mit allen Sinnen genießen sowie die heimische Flora und Fauna noch besser kennenlernen.
Eine Bienenexpertin
Angie Manton freut sich, dass man im Umweltzentrum mit Miriam Wahr jetzt wieder eine neue Bienenexpertin habe. Dieses Thema, um auf Bienen und Insekten eingehen zu können, wurde einige Jahre nicht angeboten. Weiterhin werde man mit dem Schulverbund am Deutenberg wieder einen Neckartag anbieten. Hier geht es neben dem Müllsammeln und der Vermeidung des Mülls auch um den Umgang mit Ressourcen. „Hier werden alle Klassenstufen mit einbezogen“, so Hausleiterin Manton.
Mit Andreas Fath beschäftige man sich wieder mit Mikroplastik. „Das sind zwar alte, bekannte Themen, sind aber nach wie vor noch aktuell und werden neu aufgelegt“, so Angie Manton. Zu den weiteren Schwerpunkten im Schulprogramm gehört der Umgang mit dem Wasser, das noch stärker thematisiert werden soll. Im Frühjahr geht es um Wildpflanzen und die Vogelwelt.
Moos bleibt wichtiges Thema
Einer der wichtigen Ankerpunkte ist das Schwenninger Moos. Hier liegen die Schwerpunkte bei Moorschutz und Klima. Hinzu kommen die regelmäßigen Moosführungen, bei denen es auch um die Artenvielfalt in dem Schwenninger Naturschutzgebiet geht. Die Naturthemen wie Pflanzenwelt, Müllsammeln und Nistkastenbau gehören zu den Rennern im Schulprogramm.
Insgesamt beteiligten sich vergangenes Jahr 1500 Schüler aus rund 15 Schulen am Schulprogramm. Von dieser Teilnehmerzahl geht man auch dieses Jahr wieder aus. Federführend zuständig ist der Lehrer Johannes Nonnenmacher, der mit zehn Pädagogen zusammenarbeitet. „Hier sind auch ehemalige Lehrer dabei, die unterstützend tätig sind“, so Angie Manton. Man habe auch wieder die Förderung vom Naturpark, der uns finanziell unterstützt“, sagt sie.
Im Angebot des Umweltzentrums sind auch wieder die Warentausch- und Kleidertauschbörsen. „Wir merken, dass solche Veranstaltungen in der Gesellschaft akzeptiert werden und angekommen sind“, berichtet Angie Manton.