Auf dem Schwenninger Muslenplatz: So lecker war das Streetfood-Festival

Das Streetfood-Festival auf dem Muslenplatz in Schwenningen entwickelte sich zum Treffpunkt.
Jochen Schwillo- Streetfood-Festival auf dem Schwenninger Muslenplatz belebte den Stadtstrand-Abschluss.
- Publikum mischte sich durch internationale Stände, Gespräche und Lieblingsgerichte.
- Catering Flohr präsentierte den „Falschen Smash“ – Gewinner des Burger Battle 2026.
- Besonderheit: gesmashter Camembert mit Beef-Patty, Laugen-Sesam-Bun und Zwiebelchutney.
- Vielfalt vor Ort: indische Speisen vom Moksha, italienische Pinsa und Currywurst aus Herrenberg.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Schon früh füllte sich der Platz mit Menschen, manche nur für einen schnellen Snack, andere mit der festen Absicht, sich einmal quer durch das Angebot zu probieren.
Zwischen den Ständen mischten sich Familien, Freundesgruppen und spontane Besucher, um Neues zu entdecken oder Lieblingsgerichte wiederzufinden.
Immer wieder blieb jemand stehen, kam ins Gespräch mit den Betreibern, und viele äußerten, wie sehr sie das Festival als festen Bestandteil des Schwenninger Sommers schätzen.
Besonders umlagert war der Stand von Catering Flohr aus Sigmaringen, wo Betreiberin Lea Wolf den Gewinner des Burger Battle 2026 präsentierte. Der „Falsche Smash“ trägt offiziell den Titel „Bester Burger Deutschlands“ – ein Erfolg, den die Betreiber mit sichtbarem Stolz erklärten.

Die Smash-Burger von Catering Flohr schmeckten den Leuten besonders.
Jochen SchwilloLea Wolf berichtete von 126 Teilnehmern, einem Online‑Voting, dem Einzug der besten sechs ins Finale und dem abschließenden Live‑Cooking auf der Intergastra in Stuttgart.
Der Clou des Burgers liegt im Detail: Nicht das Fleisch wird gesmasht, sondern ein gebackener Camembert, der zusammen mit einem Laugen‑Sesam‑Bun, hausgemachter Burgersauce, Rucola, einem 150‑Gramm‑Beef‑Patty und einem süß‑pikanten Zwiebelchutney serviert wird.
Viele Besucher ließen sich diese Besonderheit nicht entgehen, manche bestellten nach dem ersten Probieren gleich einen zweiten Cheeseburger hinterher. Die Betreiber freuten sich über die Resonanz und darüber, dass der Siegerburger in Schwenningen so gut ankam.

Die Vielfalt der indischen Küche brachte Rama Pabba vom Restaurant Moksha auf den Muslenplatz mit.
Jochen SchwilloFür internationale Vielfalt sorgten weitere Stände, darunter das Moksha Indische Restaurant, das mit frisch zubereiteten Samosas, Samosa Chaat, Rice Bowls, Pommes und fruchtigen Mango‑ und Erdbeer‑Lassis viele neugierige Gäste anzog.
Die Speisen wurden schnell zu einem beliebten Treffpunkt für Familien und Besucher, die Lust auf neue Aromen hatten. „Wir hatten die kürzeste Anreise“, lachte Betreiber Rama Pabba und erzählte, dass man im nahegelegenen Vogsthaus am Schwenninger Mauthepark das Restaurant führe. Der Duft der Gewürze, die farbenfrohe Präsentation und die Mischung aus vertrauten Snacks und authentischen indischen Aromen sorgten dafür, dass der Stand kaum einmal ohne Schlange blieb.
Gleich daneben brachte Bocca del Cuore italienische Lebensfreude auf den Platz. Auf einer großen Tafel präsentierten die Betreiber ihr Angebot: Spanferkel im Sandwich oder Wrap, verschiedene Pinsa‑Sorten, Bruschette, Arancini mit Ragù oder Spinat sowie Panzerotti in mehreren Varianten. Auch das vegane Pane e Panelle fand neugierige Abnehmer.

Mario Reina aus Friedrichshafen bot unter anderem Spanferkel-Gerichte an.
Jochen SchwilloDie Gerichte wurden direkt vor den Augen der Gäste zubereitet, was die Atmosphäre zusätzlich belebt und immer wieder kleine Menschentrauben entstehen ließ. Mario Reina aus Friedrichshafen betonte, wie gerne man beim Streetfood‑Festival dabei sei und wie sehr man den direkten Kontakt mit den Gästen schätze.

Herzhafte Currywürste gab es bei den Currywurst-Dealern.
Jochen SchwilloAus Herrenberg war Alina Pröllochs mit dem Currywurst‑Dealer nach Schwenningen gekommen. Die Würste beziehe man von einem regionalen Metzgerbetrieb, erklärte sie, und man biete verschiedene Schärfegrade an – die Soße sei natürlich ein Familiengeheimnis.
Auch hier blieb kaum jemand lange unentschlossen: Der Duft frisch gegrillter Würste und die Aussicht auf eine pikante oder besonders milde Variante lockten viele Besucher an.
Schon beim ersten Rundgang zeigte sich die ganze Bandbreite des Festivals: Von herzhaften Klassikern über internationale Küche bis hin zu ausgefallenen Wettbewerbs‑Gewinnern war alles vertreten. Die Betreiber zeigten sich zufrieden.
Der Muslenplatz verwandelte sich dabei einmal mehr in einen Ort, an dem Kulinarik und Begegnung zusammenfinden – und Schwenningen bewies, dass es nicht nur zuhören, sondern auch kräftig mitfeiern kann.