Aktion in Schwenningen: Flashmob gegen Menschenhandel

Sofie Schilow, (Städtische Galerie), Melanie Pees (Beauftragte für Chancengleichheit), Anita Munz (IGM) und Elke Armbruster (Geschäftsführerin Diakonisches Werk) laden zur Sommertanzdemo anlässlich des Internationalen Tags gegen Menschenhandel ein.
Anita Neidhardt-März- Flashmob in Schwenningen: Am 30. Juli um 12 Uhr auf dem Muslenplatz.
- Anlass ist der Internationale Tag gegen Menschenhandel, eingeladen sind alle Bürgerinnen.
- Ziel ist ein Zeichen gegen Menschenhandel, Gewalt und Ausbeutung – für Würde und Gleichheit.
- „One Billion Rising“ steht als weltweite Bewegung hinter der Aktion.
- Kostenlose Tanzprobe am 26. Juli in der Tanzschule Gramlich in Villingen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Anlässlich des Internationalen Tages gegen Menschenhandel lädt die Beauftragte für Chancengleichheit der Stadt Villingen-Schwenningen gemeinsam mit ihren Kooperationspartnerinnen, dem Diakonischen Werk, der IG Metall, dem Nachhaltigkeits- und Begegnungszentrum B9 und dem Frauenforum, alle Bürgerinnen zum Flashmob „One Billion Rising – I Am Rising“ ein.
Mit dem gemeinsamen Tanz soll ein sichtbares Zeichen gegen Menschenhandel, Gewalt und Ausbeutung sowie für Menschenwürde, Freiheit und Gleichberechtigung gesetzt werden, heißt es in einer Pressemitteilung.
Die weltweite Bewegung „One Billion Rising“ vereint seit vielen Jahren Millionen Menschen, die sich friedlich und öffentlich gegen Gewalt an Frauen und Mädchen und gegen jede Form der Ausbeutung einsetzen.
Gemeinsame Botschaft
Der Flashmob findet statt am Donnerstag, 30.Juli, 12 Uhr, auf dem Muslenplatz in Schwenningen. „Mitmachen kann jede und jeder – unabhängig von Alter oder Tanzerfahrung. Im Mittelpunkt steht nicht die Perfektion der Choreografie, sondern die gemeinsame Botschaft: Gewalt und Menschenhandel dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben“, heißt es weiter.
„Menschenhandel geschieht nicht nur irgendwo auf der Welt, sondern auch in Deutschland. Viele Betroffene bleiben unsichtbar, weil sie aus Angst oder Abhängigkeit keine Hilfe suchen können. Mit unserem Flashmob möchten wir Aufmerksamkeit schaffen, Solidarität zeigen und deutlich machen, dass wir nicht wegschauen“, sagt Melanie Pees, Beauftragte für Chancengleichheit.
Die Zahlen
Die aktuellen Zahlen des Bundeskriminalamts machen deutlich, wie wichtig dieses Engagement ist, so Pees. 2024 wurden bundesweit nahezu 266.000 Menschen Opfer häuslicher Gewalt, rund 70 Prozent davon waren Frauen. Gleichzeitig wurden Hunderte Opfer von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung identifiziert. Fachleute gehen jedoch von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus.
Alle Interessierten seien eingeladen, sich der Aktion anzuschließen und gemeinsam ein starkes Zeichen für Respekt, Freiheit und Menschenwürde zu setzen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Anita Neidhardt-März bietet am Sonntag, 26. Juli, eine kostenlose Tanzprobe in der Tanzschule Gramlich in der Vockenhauser Straße 4 in Villingen an.
