24-Stunden-Übung in Herzogenweiler: Bei der Übung stürzt ein Wagen um

Der erste Einsatz von Jugendfeuerwehr und Jugendrotkreuz Tannheim/Herzogenweiler während ihrer 24-Stunden-Übung war ein umgekippter Brauchtumswagen in Herzogenweiler.
Willi Zimmermann- 24-Stunden-Übung in Herzogenweiler: Wagen kippte bei Übungseinsatz um.
- Angenommenes Szenario: Traktor fuhr zu schnell, Brauchtumswagen stürzte.
- Fünf Verletzte, teils eingeklemmt; Jugendfeuerwehr und Jugendrotkreuz übten.
- Erste Lage war chaotisch, Führung ordnete Einsatz – richtige Maßnahmen folgten.
- DRK filmte per Drohne, zum Abschluss gab es Eis auf der Rückfahrt nach Tannheim.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Angenommen wurde, dass ein von einem Traktor gezogener Brauchtumswagen umgekippt ist, weil der Fahrer zu schnell in eine Kurve gefahren ist. Dabei wurden fünf Personen verletzt und zum Teil unter Sitzgarnituren eingeklemmt. Es war der erste größere Einsatz dieser beiden Gruppen in dieser personellen Zusammensetzung.
Im Feuerwehrhaus und in Rot-Kreuz-Schulungsabenden wurden solche Szenarien schon geübt, aber am Einsatzort sieht die Realität dann doch immer meist etwas anders aus.
In der Übungsbesprechung von Jugendleiter Daniel Müller und Vize-Gesamtkommandant David Liernhard über ihren ersten Eindruck bei Ankunft am Einsatzort befragt, sagte der Führungsnachwuchs unisono, dass die Lage etwas chaotisch war. Jeder wollte etwas tun. „Jeder Einsatz hat anfänglich eine Chaos-Phase“, entgegnete David Lienhard. „Die Qualität der Führungskraft entscheide, wie lange diese Phase anhält. Sprecht immer miteinander und stimmt euch ab.“
Zurück zum Übungsgeschehen: So war es auch, sehr schnell standen nur noch diejenigen um das Fahrzeug, die zu tun hatten.
Bei bemerkenswerter Zuschauerkulisse, darunter mehr Kinder als Erwachsene, kam auch der DRK-Nachwuchs sehr schnell im Geschehen an. Stellten die richtigen Fragen, erkannten die richtigen Verletzungen, wie Quetschungen, Kopfwunden bis hin zu einer Bewusstlosigkeit und dem unter Schock stehenden Traktorfahrer, und leiteten die richtigen Maßnahmen ein.
„Respekt, dass ihr es so abgearbeitet habt“, war das Lob von David Lienhard. Auch Jugendleiter Daniel Müller war angetan und, „ihr habt immer sehr schöne Einsätze für uns“, freute er sich über die gestellte Herausforderung.
Als kleine Belohnung gab es bei der Rückfahrt nach Tannheim noch zwischendurch ein Eis vom Freibad-Kiosk. Das Einsatzgeschehen wurde vom DRK Tannheim drohnenüberwacht und aufgezeichnet.