Waterslide Contest in Schönwald
: Mit Düsenjäger und Schneepflug geht es durchs Wasser

Abenteuerliche Fahrten  zeigten die Teilnehmer des Waterslide Contests beim Schönwälder Schanzenfest. Ein Blickfang waren gerade auch die Geräte der Fun-Mobile.
Von
Hans-Jürgen Kommert
Schönwald
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Maja Schätzle, die hier „baden geht“, wird „Best Lady“

Maja Schätzle setzte sich beim „Waterslide Contest“ an der Schönwalder Schanze als „Best Lady“ durch.

Hans-Jürgen Kommert
  • Waterslide Contest eröffnete das 15. Schönwälder Schanzenfest trotz Wassermangels.
  • Veranstalter verkürzten das Becken auf zwölf Meter und führten das Wasser in den Teich zurück.
  • „Fun-Mobile“ überzeugten: Ein „Düsenjäger“ gewann, „Schneepflug“ wurde Zweiter, Platz 3 geteilt.
  • Im Wettkampf siegte Thomas Droll gesamt, Elias Scheja wurde Zweiter und „Best of Ski“.
  • „Best of Board“ ging an Droll, „Best Girl“ an Mary Ganter, „Best Rookie“ an Maximilian Scheja.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zum 15. Mal wurde das Schönwälder Schanzenfest gefeiert, wie in vielen Vorjahren war der Auftakt der „Waterslide Contest“ – trotz Wassermangels. „Wir haben das kurze Becken aufgebaut und die Wassertiefe angepasst – zudem fließt das Wasser am Ende in den Teich und wird nicht über die Kanalisation abgelassen“, versicherten die Veranstalter.

Nach den vergangenen, sehr erfolgreichen Jahren stand nun die 15. Auflage des Schanzenfestes in Schönwald an. Tag eins, also der Waterslide-Tag, war geprägt von tollem Wetter, es war richtig heiß. Andreas Hirt und Dirk Fehrenbach, die als Ideengeber den Wettbewerb einst aus dem Winter von Niederbipp aus der Schweiz mitgebracht hatten, zeigten einmal mehr gemeinsam mit ihren Helfern, dass sie eine solche Riesenveranstaltung stemmen können.

Bereits Mitte der Woche stand das Becken mit zwölf Metern Länge, das die Grundlage für spektakuläre „Slides“ bildete. Für Rene Grossenbacher aus Niederbipp ist der Contest mittlerweile in der Hauptsache ein Schaulaufen – mal macht er gymnastische Übungen, dann fährt er rückwärts hinab. Nach musikalischem Auftakt durch die Alphornbläser konnten die Zuschauer 66 Starter bewundern, darunter auch einige Amazonen, so mancher sorgte schon durch sein Outfit für ausgelassene Stimmung.

Die drei Erstplatzierten der Funwertun

Wagten sich mit abenteuerlichen Fahrzeugeen aufs Wasser: die drei Erstplatzierten der Fun-Wertung.

Hans Jürgen Kommert

Vom Feinsten waren einmal mehr die Geräte der Fun-Mobile, auch diesmal neun teils recht abenteuerliche Fahrzeuge – eines davon war ein Schönwälder Düsenjäger aus „Top Gun“, der am Ende in der Fun-Wertung auch klar vorne lag. Dirk Fehrenbach nahm mit der „Tour de Ländle“ teil. Ein heimisches Mobil wurde letztlich Zweiter: Sebastian Schwer und Felix Schilli hatten als „Glätte-Experten“ einen „Schneepflug“ gebaut. Platz 3 teilten sich das „Timmy Team“ und die vier Frauen des Teams „Holy Aperoli“.

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Spannender Kampf um den Titel

Beim Waterslide war es letztlich ein Dreikampf: Thomas Droll, der bereits fünf Mal den Titel errungen hatte, sein Teamkollege Andreas Hirt und – völlig überraschend – Elias Scheja lieferten sich einen spannenden Kampf um den Titel. Da gab es am Ende sogar noch ein Stechen um Platz zwei, weil laut Moderator Alexander Schätzle zwei Mann gleich weit gekommen waren. Schlussendlich war es der junge Elias Scheja, der sich Rang zwei vor Andy Hirt schnappen konnte. Scheja sicherte sich aber den Titel „Best of Ski“.

„Best of Board“ wurde wieder einmal Thomas Droll, der sich zugleich zum sechsten Mal als Gesamtsieger in die Liste eintragen ließ. Die Überraschungssiegerin des Jahres 2018, Mary Ganter, war „Best Girl“. Die Wertung als „Best Rookie“ für Erstteilnehmer ging an Maximilian Scheja. Nachdem der Contest wieder einige hundert Besucher angelockt hatte, wurde „Grill & Chill“ anstelle der Sliderparty am Abend zu einem echten Höhepunkt.