Kampf um den Titel
: Trocken bleibt beim Waterslide-Contest in Schönwald keiner

Spektakuläre Slides und aufsehenerregende Funmobile prägten den Waterslide-Contest in Schönwald. Bei bestem Wetter lieferten sich die Teilnehmer einen spannenden Wettkampf.
Von
Hans-Jürgen Kommert
Oberndorf
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Ganz Skispringer – Sven Thörner zeigt sogar den Telemark. Am Ende entscheidet er den Wettbewerb für sich.

Hans-Jürgen Kommert

Nach den beiden vergangenen, sehr erfolgreichen Jahren fand nun die 14. Auflage des internationalen Waterslide-Contests im Rahmen des Schanzenfests in Schönwald statt. Tag eins, also der Waterslide-Tag, war geprägt von tollem Wetter; es war richtig heiß.

Andreas Hirt, gemeinsam mit Dirk Fehrenbach Ideengeber – sie hatten die Veranstaltung seinerzeit aus dem Winter von Niederbipp in der Schweiz mitgebracht – zeigten einmal mehr mit Unterstützung ihrer Helfer, dass sie jederzeit imstande sind, eine solche Riesenveranstaltung zu managen. Auf ihr tolles Team können sie sich jederzeit verlassen.

Bereits Mitte der Woche stand das riesige Becken mit zwölf Metern Länge, die „Grundlage“ für spektakuläre „Slides“. Für Rene Grossenbacher aus Niederbipp ist der Contest mittlerweile in der Hauptsache ein Schaulaufen – mal zeigt er gymnastische Übungen, dann wieder fährt er rückwärts hinab.

Nach furiosem Auftakt durch die Alphornbläser und Böllerschützen konnte man 53 Starter bewundern; so mancher sorgte auch durch sein Outfit für ausgelassene Stimmung.

Funmobile sorgen für Lacher

Vom Feinsten waren einmal mehr die Geräte der Funmobile, auch diesmal sechs teils recht abenteuerliche Fahrzeuge – eines davon war ein „Hornschlitten“ eines Junggesellenabschieds, und Dirk Fehrenbach nahm mit der „Flamingo-Kuckucksuhr“ teil. Ein beinahe heimisches Mobil wurde letztlich Sieger: Der Musikverein Katzensteig siegte mit dem VW Bully unter dem Titel „Young MVK goes Hippie“, gefolgt von den „Lebkuchenfrauen“ und dem „Flower Power Bully“.

Drei ehemalige Sieger machen es spannend

Beim klassischen Waterslide war es letztlich ein Dreikampf ehemaliger Sieger: Thomas Droll, der bereits vier Mal den Titel errungen hatte, Felix Sauter, Sieger des Jahres 2023, und Vorjahressieger Sven Thörner lieferten sich echte Kämpfe um den Titel. Da wurde der am Ende sehr kurze Anlauf wieder verlängert, weil alle drei patzten, dann ging es wieder hinab.

Schlussendlich war es zuerst Sauter, der „unterging“. „Best of Board“ – die Sonderwertung der Snowboarder – wurde wieder einmal Thomas Droll, der fast schon wie der Sieger aussah. Doch im finalen Durchgang patzte er, sodass Sven Thörner seinen Titel sehr elegant verteidigen konnte.

Ein Erstteilnehmer macht von sich reden

Die Überraschungssiegerin des Jahres 2018, Mary Ganter, sicherte sich diesmal den Titel „Best Girl“. Neu war die Wertung „Best Rookie“ für Erstteilnehmer. Hier bewies Philip Scheja, dass in Zukunft mit ihm zu rechnen sein wird. Bei den Mannschaften setzte sich die „Badisch-Schwäbische Freundschaft“ gegen die beiden heimischen Teams „Waterslide Allstars“ durch.

Nachdem der Contest wieder einige hundert Besucher angelockt hatte, wurde die Sliderparty am Abend zu einem echten Highlight. Das Zelt war voll. Es herrschte Party-Stimmung fast bis zum Morgengrauen; Blasius Willmann war wieder Garant für tolles Licht und den rechten Ton.

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