Unvergessliche Begegnung
: Wincent Weiss gibt auf der Katharinenhöhe Einblick in sein Leben

Star-Alarm auf der Katharinenhöhe: Vor seinem Auftritt beim Sommersound VS legt Wincent Weiss einen Zwischenstopp in der Nachsorgeklinik zwischen Furtwangen und Schönwald ein.
Von
Helen Moser
Furtwangen/Schönwald
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Wincent Weiss Katharinenhöhe

Inmitten der Menge, kaum zu erkennen: Wincent Weiss besucht am Freitag die Katharinenhöhe – zur Begeisterung vieler Kinder und Eltern.

Helen Moser
  • Wincent Weiss besucht vor dem Sommersound VS die Nachsorgeklinik Katharinenhöhe.
  • Er wird mit „Feuerwerk“ empfangen – später singt er den Song noch einmal mit allen.
  • Im Gespräch erzählt er von Songideen aus dem echten Leben, notiert in App und Sprachmemos.
  • Pro Album schreibt er etwa 50 Songs, rund 15 erscheinen, der Rest bleibt unveröffentlicht.
  • Er begann mit 17 mit Musik und ermutigt Kinder: Träume sind dazu da, sie auszuleben.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Aufregung in den Räumen der Katharinenhöhe ist an diesem Freitagnachmittag deutlich spürbar. „Er kommt gleich“, sagt ein Junge „Ich hab' ihn schon gesehen.“ Im Veranstaltungsraum der Rehabilitationsklinik für krebs- und herzkranke Kinder mit ihren Familien und für junge Menschen, haben sich Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Eltern in großer Zahl versammelt. Immer wieder linsen sie in den Gang, der vom Eingangsbereich der Einrichtung hierher führt, warten gespannt.

Und dann taucht er tatsächlich auf: Wincent Weiss kommt durch den Gang in den Veranstaltungssaal, hebt die Hand zum Gruß, wirft ein „Hallo“ in die Runde. Und wird gleich einmal musikalisch empfangen. Seinen Hit „Feuerwerk“ haben einige der aktuellen Reha-Teilnehmer an der Katharinenhöhe zusammen mit Mitarbeitern einstudiert. Und dann, beim letzten Refrain, stimmt sogar der ganze Saal mit ein.

Wincent Weiss ist begeistert. So sehr, dass der Deutschpop-Star, der zwischen Konzerten in Ludwigsburg und  beim Sommersound in Villingen-Schwenningen, bei dem er noch am selben Abend auf der Bühne steht, einen Zwischenstopp in der Katharinenhöhe einlegt, sogar scherzend meint: „Da kann sich meine Band eine Scheibe davon abschneiden. Aber wir versuchen, das heute Abend genauso gut hinzukriegen.“

„Feuerwerk“ – ein Song ist beim Meet and Greet Programm

Dass er es durchaus kann, stellt Wincent Weiss übrigens nur eine knappe Stunde später spontan unter Beweis. Zusammen mit dem kleinen Katha-Ensemble und allen im Saal singt er noch einmal „Feuerwerk“ – über das Leben im Augenblick und darüber, jeden Moment zu genießen. Ein Motto, das sich die Familien, die derzeit auf der Katharinenhöhe sind, an diesem Nachmittag sicherlich zu Herzen nehmen. Denn sie erleben eine unvergessliche Begegnung in für sie herausfordernden Zeiten.

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Und sie lernen eine ganze Menge über Wincent Weiss, der sich von den jungen Patienten und ihren Geschwistern mal so richtig ausfragen lässt. Dutzende Hände recken sich da nach oben, warten geduldig darauf, aufgerufen zu werden – und alle neugierigen Fragen beantwortet der Popstar bereitwillig.

Was Wincent Weiss' Songs inspiriert

Da lernen die Anwesenden zum Beispiel, dass der 33-Jährige eine Vorliebe für Oldtimer hat, früher einmal alle 151 originalen Pokémon auswendig konnte und von seinen Großeltern noch immer wieder gefragt wird, wann er denn eine Ausbildung anfängt. „Aber ich sage ihnen dann, dass ich mittlerweile von der Musik leben kann“, meint er lachend. Und erzählt davon, was seine Songs inspiriert – nämlich das echte Leben, Begegnungen und Erlebnisse, die er in seiner Notizen-App oder als Sprachmemo festhält.

  • Wincent Weiss Katharinenhöhe

    Die anwesenden Kinder und Jugendlichen löchern Wincent Weiss mit Fragen.

    Helen Moser
  • Wincent Weiss Katharinenhöhe

    Wincent Weiss beantwortet auf der Katharinenhöhe viele Fragen.

    Helen Moser
  • Wincent Weiss Katharinenhöhe

    „Lass uns leben wie ein Feuerwerk“, singen Wincent Weiss und die Kinder gemeinsam.

    Helen Moser
  • Wincent Weiss Katharinenhöhe

    Bereitwillig gibt Wincent Weiss auf der Katharinenhöhe Auskunft.

    Helen Moser
  • Wincent Weiss Katharinenhöhe

    Wincent Weiss besucht die Katharinenhöhe zwischen Schönwald und Furtwangen.

    Helen Moser
  • Wincent Weiss Katharinenhöhe

    Wincent Weiss besucht die Katharinenhöhe – das freut auch Geschäftsführer Stephan Maier.

    Helen Moser
  • Wincent Weiss Katharinenhöhe

    Wincent Weiss beantwortet auf der Katharinenhöhe viele Fragen.

    Helen Moser
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Dort warten sie darauf, auf einem seiner Alben zu landen und vielleicht auch mal auf der Bühne gesungen zu werden. Was aber nur die wenigsten schaffen, wie Wincent Weiss verrät: 50 Songs schreibe er sicherlich pro Album. Doch nur 15 schaffen es wirklich auf die Platte. „Die restlichen 35 laden irgendwo in einem digitalen Papierkorb“, erzählt er – oder manchmal würden sie auch an andere Künstler weitergegeben.

Erst mit 17 Jahren fing er an, Musik zu machen

Vielleicht 150 bis 200 veröffentlichte Songs, „und sicher schon 400 bis 500“, die er geschrieben habe – das sind beeindruckende Zahlen, vor allem angesichts dessen, dass Wincent Weiss erst im Alter von 17 Jahren anfing, Musik zu machen. „Das ist wirklich spät. Aber ich komme nicht aus einer Familie, in der Instrumente gespielt wurden oder gesungen wurde“, meint der heute 33-Jährige, der mittlerweile eine Größe der Deutschpop-Szene ist – auch wenn seine Musik anfangs keinen interessiert habe.

Der Deutschpop-Star sagt: „Träume sind dazu da, sie auszuleben“

Trotzdem habe er sich nicht von seinem Weg abbringen lassen – und riet das auch einem Mädchen, das einmal Sängerin werden möchte: „Träume sind dazu da, sie auszuleben.“ Für diese Aussage gab es in der Katharinenhöhe an diesem Tag fast genauso viel Applaus wie für die musikalischen Darbietungen.