Trabbi trifft Jaguar in St. Georgen
: Noch mehr Oldtimer hätten keinen Platz

Traktoren, Unimogs, Goggomobile: Das erste Oldtimertreffen seit 2018 begeistert mit über 80 restaurierten Fahrzeugen und faszinierenden Besitzergeschichten – das Gelände ist völlig überlaufen.
Von
Stephan Hübner
St. Georgen-Peterzell
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Das Oldtimertreffen in Peterzell kam bei Jung und Alt gut an.

Das Oldtimertreffen in Peterzell kam bei Jung und Alt gut an.

Stephan Hübner
  • Oldtimertreffen in St. Georgen-Peterzell lockte über 80 Fahrzeuge und viele Besucher an.
  • Erstmals seit 2018 fand das Treffen statt – Corona und fehlendes Gelände hatten es verzögert.
  • Gelände im Gewerbegebiet Hagenmoos/Engele war überfüllt, Voranmeldung gab es bewusst nicht.
  • Gezeigt wurden Traktoren, Unimogs, Sportwagen, Luxuslimousinen sowie Gogomobil und Trabbi.
  • Raritäten dabei: Jaguar XJ Executive, Luaz aus der UDSSR, Dutton-Kitcar und eine Triumph von 1934.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das Herz vieler Autoliebhaber ging beim Oldtimertreffen des Motorsporclubs auf. Das letzte Treffen war laut dem Vorsitzenden Thomas Kopp und seinem Stellvertreter Jörn Grimm 2018.

Zwar gab es immer den Willen für ein neues Fest, Corona und fehlendes Gelände standen dem aber entgegen. Jetzt endlich stand eine Fläche im Gewerbegebiet Hagenmoos/Engele zur Verfügung. Auch dank jüngerer Mitglieder im etwa 80 Köpfe zählenden Verein wurde so das Oldtimertreffen vorbereitet.

  • Fahrzeuge aus längst vergangener Zeit zogen Jung und Alt magisch an.

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    Stephan Hübner
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    Stephan Hübner
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Geplant wurde das ganz zwanglos, ohne vorherige Anmeldung, weshalb auch keine sonntägliche Ausfahrt anstand. Genehmigungen dafür würden immer komplizierter und die Organisation sei sehr personalaufwändig, so Grimm. Man müsse schauen, ob man das in Zukunft noch mal mache, so Kopp.

Kaum ein Plätzchen bleibt frei

Das Fest war vor allem am Sonntag gut besucht, so dass fast keine Oldtimer mehr auf dem Gelände Platz fanden. Die Gäste wurden vom Verein bewirtet, während sie diverse Fahrzeuge aus verschiedensten Epochen bestaunen und mit Besitzern ins Gespräch kommen konnten.

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Zu bestaunen gab es Traktoren und Unimogs aus verschiedensten Zeitperioden, aber auch ein buntes Repertoire von Sport- und Geländewagen über Luxuslimousinen bis hin zu Kleinstfahrzeugen wie einem Gogomobil oder einem Trabbi.

Einen der ersten 50, beeindruckenden Jaguar XJ Executive aus Großbritannien zeigte beispielsweise Jörg Müller, der wie viele andere auch daran alles selbst instand setzt. Dabei sind oft kreative Ideen gefragt, wenn Ersatzteile nicht mehr lieferbar sind.

Raritäten inklusive

Einige Fahrzeuge stammten aus weit entfernten Regionen, zum Beispiel ein Geländewagen namens „Luaz“ aus der UDSSR.

Ein Kitcar des britischen Herstellers „Dutton“ hatte Jürg Eberhard dabei, der 13 Jahre an der Restaurierung gearbeitet hatte und berichtete, dass das Unternehmen sogar einmal schwimmende Fahrzeuge herstellte, möglich dank des aus dem Bootsbau stammenden Kunststoffs als Karosserie.

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Zu einem Rover von 1961, der wie für Wüstentouren gemacht schien, wusste Siggi Schmitt etwas zu erzählen. Das Fahrzeug diente früher meist dem Militär oder wurde von Farmern als Ersatzbulldog genutzt, aber auch auf Expeditionen oder der Fernsehserie „Daktari“.

Aus heutiger Sicht kurios anzusehen waren Fahrzeuge wie ein Goggomobil. Auch zweirädrige Oldtimer gab es zu bewundern, beispielsweise eine formschöne Triumph mit Beifahrerkabine aus dem Jahr 1934. Schließlich schlug das Herz vieler Autoliebhaber auch bei unterschiedlichsten Mercedes-Benz-, BMH-, VW-, Audi- und Ford-Modellen höher, die man oft auf den ersten Blick nie mit diesen Marken in Verbindung gebracht hätte.