Sportfreunde Neukirch
: Kunstrasenplatz ist ein Gemeinschaftsprojekt

Hinter dem neuen Fußballplatz in Neukirch stecken viel Planung, erhebliche finanzielle Anstrengungen und unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden. Nach der Sanierung weihte der Verein die Anlage im Beisein von Vertretern des Sports, der Stadt und der Kirche ein.
Von
Andreas Trenkle
Furtwangen-Neukirch
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Die Organisatoren und Unterstützer des renovierten Kunstrasenplatzes (Hintergrund) in Neukirch von links der Präsident des Badischen Sportbundes Gundolf Fleischer, Ortsvorsteher Bernd Dorer, Bürgermeister Florian Merz, von der Projektgruppe Dirk Hofmeier, Anja, Gerold und Eva Schwär sowie Albert Grießhaber, Sportfreunde-Vorsitzender Niklas Gruber und Fördervereins-Vorsitzender Markus Kern.

Die Organisatoren und Unterstützer des renovierten Kunstrasenplatzes in Neukirch (von links): der Präsident des Badischen Sportbundes Gundolf Fleischer, Ortsvorsteher Bernd Dorer, Bürgermeister Florian Merz, von der Projektgruppe Dirk Hofmeier, Anja, Gerold und Eva Schwär sowie Albert Grießhaber, Sportfreunde-Vorsitzender Niklas Gruber und Fördervereins-Vorsitzender Markus Kern.

Andreas Trenkle
  • In Neukirch wurde der renovierte Kunstrasenplatz der Sportfreunde eingeweiht.
  • Nach 18 Jahren war ein neuer Belag nötig, eine Projektgruppe führte die Planung.
  • Kosten: 350.000 Euro – ein Drittel vom Badischen Sportbund, 50.000 Euro von der Stadt.
  • Hauptteil stemmten Verein und Förderverein, dazu Sponsoring und Parzellenverkauf.
  • Pfarrer Harald Bethäuser segnete den Platz, Gäste lobten Engagement und Idealismus.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Sportfreunde Neukirch konnten ihren renovierten Kunstrasenplatz einweihen. Eingeladen waren die Sponsoren und Parzellenkäufer zu einer kleinen Feierstunde. Unter den Gästen waren auch Gundolf Fleischer, Präsident des Badischen Sportbunds, und Bürgermeister Florian Merz. Nachmittags zur Halbzeit des Spiels der ersten Mannschaft segnete Pfarrer Harald Bethäuser den Kunstrasenplatz.

Vorsitzender Niklas Gruber ging auf die umfangreichen Bauarbeiten und Förderungen ein. So war nach 18 Jahren vor allem eine Neuverlegung des Kunstrasens erforderlich. Eine Projektgruppe mit Gerold, Eva und Anja Schwär, Samuel Fleig, Albert Grießhaber, Dirk Hofmeier und Walter Straub bildete sich. Diese hatten es sich zur Aufgabe gemacht, sich zuerst einmal einen Überblick zu verschaffen, was andere Vereine in der Umgebung haben, wie der Rasen beschaffen ist und ob er auch nach Neukirch passt. Bei den Besichtigungen vor Ort haben die Fußballer die Beschaffenheit erprobt.

Mit der Firma XLTurf aus der Schweiz konnte ein erfahrener Kunstrasenplatzbauer gefunden werden. Bisher war der Kunstrasenplatz in Neukirch mit Granulat aufgefüllt. Die Schweizer Firma verwendet dies nicht mehr. Dieses Granulat bereitete diesen Sommer manchem Verein auf seinem Platz Probleme.

Danach wurde die Finanzierung angegangen. Die Baukosten beliefen sich auf 350.000 Euro. Der Sportplatz in Neukirch ist Vereinseigentum. Und so übernahmen die Sportfreunde den Hauptteil. Und es war der Förderverein „Sportanlagen“, der dies schulterte. Über mehrere Jahre wurde Geld gesammelt. „Die Konten sind jetzt geplündert“, so Niklas Gruber. Und viel Arbeit haben die Mitglieder in ehrenamtlicher Tätigkeit in Angriff genommen.

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Pfarrer Harald Bethäuser weiht den neu renovierten Kunstrasenplatz in Neukirch ein.

Pfarrer Harald Bethäuser weihte den neu renovierten Kunstrasenplatz in Neukirch ein.

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Ein Drittel kam als Zuschuss vom Badischen Sportbund. Dessen Präsident Gundolf Fleischer lobte den großen Idealismus in Neukirch, solche Projekte in Vereinsregie anzugehen. So etwas werde vom Staat gerne gefördert. Er verwies auf die große Bedeutung des Sports und dessen Förderung in Baden-Württemberg.

Sportgelände ist das Herz von Neukirch

50.000 Euro kamen als Zuschuss von der Stadt. Bürgermeister Florian Merz verwies darauf, dass die Sportfreunde Neukirch der zweitgrößte Verein in Furtwangen sei und das Sportgelände das „schlagende Herz von Neukirch“.

Weitere Geldquellen waren das Sponsoring-Konzept. Hauptsponsor war die Firma Ganter. Da arbeiteten die Sportfreunde mit ihrem SG-Partner FC Gütenbach zusammen. Ebenso gab es einen Parzellenverkauf. Die Käufer wurden auf einer Tafel am Eingang verewigt.

Auch Pfarrer Harald Bethäuser war beeindruckt vom großen ehrenamtlichen Engagement, das man im Sportpark förmlich spüren könne.