„Soul Diamonds“ beim Bergstadtsommer
: So reißt Rapper Soul Elements in St. Georgen das Publikum mit

Ein Höhepunkt des Bergstadtsommers in St. Georgen war der Auftritt der „Soul Diamonds“ im Technikmuseum am Bahnhof.
Von
Hans-Jürgen Kommert
St. Georgen
Jetzt in der App anhören
Der unglaublich groovende Sound der Soul Diamonds erfreut ein durchaus sachkundiges Publikum – und Rapper Soul Elements reißt die Menge mit

Der unglaublich groovende Sound der Soul Diamonds erfreut ein durchaus sachkundiges Publikum – und Rapper Soul Elements reißt die Menge mit.

Hans-Jürgen Kommert
  • Im Technikmuseum St. Georgen begeisterten die „Soul Diamonds“ das Publikum – ohne Pausen.
  • Die Band spielte Funk, Soul, R’n’B und Jazz, mit vielen Eigenstücken und Klassikern von Quincy Jones.
  • Rapper „Soul Elements“ ging in die Menge und brachte die Gäste zum Tanzen, Altersgrenzen spielten keine Rolle.
  • Bandleader Meinhard „Obi“ Jenne trieb mit starkem Drive an, Soli von Libor Sima und Dany Martinez stachen heraus.
  • Sängerin Eva Leticia Padilla, Worthy Davis und Tochter Ida Jenne setzten besondere Akzente.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein echter Höhepunkt des Bergstadtsommers war schon immer der Auftritt der „Soul Diamonds“ im Technikmuseum am Bahnhof – auch in diesem Jahr waren Obi Jennes „Diamanten“ wieder ein echter Hochkaräter.

„Wir danken Susanne und Jörg Wisser, dass sie uns wieder aufnehmen in diesem Kleinod. St. Georgen kann stolz auf diesen Ort sein“, strahlte Karsten Dönneweg, Initiator des Bergstadtsommers.

Dem schloss sich sein Schwager, Bandleader Meinhard „Obi“ Jenne, vollumfänglich an. Es sei eine fantastische Kulisse – und die Mitglieder der Band seien „heiß“. Viele neue Songs hätten sie mitgebracht.

Wie Kenner der Diamonds wissen, treten diese nicht immer in der gleichen Formation auf, weshalb Bandleader Obi Jenne den dicht gedrängten Besuchern die Musiker im Einzelnen vorstellte. Wer den letztjährigen Gig erlebt hatte, erkannte schnell: Das war ausnahmsweise komplett dieselbe Mannschaft.

Das Schwarzwälder BAARometer
Montag - Freitag um 7.00 Uhr
Alles Wichtige aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis Montag bis Samstag im kompakten Überblick.
So kennt man ihn: Oft mit geschlossenen Augen sorgt Obi Jenne für den notwendigen Drive in den Stücken

So kennt man ihn: Oft mit geschlossenen Augen sorgt Obi Jenne für den notwendigen Drive in den Stücken.

Hans-Jürgen Kommert

Da war die charmante Sängerin Eva Leticia Padilla, die mit den Diamanten mit zwei kongenialen Gesangspartnern antrat. Vor allem war es Rapper „Soul Elements“, der einmal mehr „hautnah“ mitten im Publikum die Massen mitriss.

Dazu bewies Worthy Davis, wie Padilla eher im R&B und Soul beheimatet, warum „Obi“ ihn mitgebracht hatte. Alex Merzkirch zeigte unglaubliche Virtuosität am fünfsaitigen Bass und dass man das oft verkannte Instrument beinahe wie eine Gitarre spielen kann.

Bereits beim Eröffnungskonzert Extraklasse bewiesen

Erneut war Robert Kesternich an den Keyboards eine Klasse für sich. Libor Sima (Saxophon) hatte bereits beim Eröffnungskonzert seine Extraklasse bewiesen und setzte auch bei den Diamanten Maßstäbe. Dany Labana Martinez bewies mit sauberen Gitarrensoli, dass er ausgezeichnet in diese Formation passt.

Und über allem zeigte der geniale Bandleader am Schlagzeug einen fast schon unheimlichen Drive. Zwischen den einzelnen Titeln gab es keine Pause. Mehr als eine Stunde spielte die Gruppe ohne Übergang durch und begeisterte dabei Jung und Alt gleichermaßen. Nachdem Soul Elements die Besucher nach vorn geholt hatte, hielt es die wenigsten Gäste auf ihren Plätzen.

Was von den Musikern dann geboten wurde, das war schon Funk, Soul, Rhythm ’n’ Blues und Jazz vom Allerfeinsten. Und wenn der Rapper in die Menge ging, kochte auch das Publikum altersübergreifend mit.

Neben vielen bekannten Stücken überzeugten die acht Musiker mit vielen hausgemachten Titeln. In diesem Jahr hatten sie sich intensiv bei Quincy Jones bedient und dabei auch viele Hits von Michael Jackson in die Playlist gepackt.

Libor Sima in seinem Element – immer wieder mit berauschenden Soli

Libor Sima in seinem Element – immer wieder mit berauschenden Soli.

Hans-Jürgen Kommert

Höchste Virtuosität und unbändige Spielfreude kennzeichneten die Songs, gespielt mit unglaublichem Drive, immer angetrieben von einem Obi Jenne in seiner bekannten Art – mit oftmals geschlossenen Augen.

Dazu kamen der locker aufspielende Libor Sima oder Gitarrist Dany Martinez mit ihren unbeschreiblichen Soli, die auch Keyboarder Robert Kesternich zu höchsten Höhen trieben. Das Publikum zeigte sich begeistert und begann damit, nicht nur mitzuwippen, sondern auch zu tanzen.

Immer wieder gab es Zwischenapplaus für Instrumentalsoli sowie begeisterte Zwischenrufe. Da blieb kein Auge trocken und kein Bein ruhig. Viel Applaus erhielt auch Jennes Tochter Ida, als sie einen Song auf der Bühne interpretierte.

Die Soul Diamonds sind bestens aufgestellt mit (von links) Robert Kesternich, der Sängerin Eva Leticia Padilla, Dany Martinez, Sänger Worthy Davis, Alex Merzkirch, Libor Sima Bandleader und nicht zuletzt Meinhard „Obi“ Jenne – gemeinsam rocken sie das Technikmuseum

Die Soul Diamonds sind bestens aufgestellt mit (von links) Robert Kesternich, der Sängerin Eva Leticia Padilla, Dany Martinez, Sänger Worthy Davis, Alex Merzkirch, Libor Sima und nicht zuletzt Meinhard „Obi“ Jenne – gemeinsam rocken sie das Technikmuseum.

Hans-Jürgen Kommert

Fernab aktueller Modetrends widmete sich das Programm den Klassikern aus Funk und Soul, Jazz und Blues. Am Ende ließ das Publikum die Band erst nach vielen Zugaben von der Bühne.