Schwarzwald Bike Marathon: Die Nudeln sind in Furtwangen der einzige Kritikpunkt

Als erster Wettkampf am Sonntag startete der Rothaus-Cup über 94 Kilometer. Bei der ersten Etappe auf dem Weg zur Linacher Staumauer fuhren die Biker zuerst auch über die Südtangente, bevor es auf den Bahndamm ging.
Stefan Heimpel- In Furtwangen fand am Wochenende der 28. Schwarzwald Bike Marathon statt.
- 1290 Teilnehmer starteten insgesamt – trotz weniger Anmeldungen als im Vorjahr.
- Beliebteste Strecke war der 59-km-Ket-Lift4Bike-Cup mit 294 Startern.
- Neue Formate kamen an, etwa Magna‑E-Cup und Scherzinger Gravel-Cup.
- Einziger Kritikpunkt: Bei der Nudelparty waren die Portionen zu knapp.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ansager Stefan Lubowitzki machte deutlich, dass noch einmal „richtiges Sommer-Feeling“ aufkomme. Das Programm hatte sich gegenüber dem vergangenen Jahr nur unwesentlich verändert. Der wichtigste Unterschied war, dass der Scherzinger Gravel-Cup mit 59 Kilometern in diesem Jahr deutlich länger war.
Auffällig war im Vorfeld bereits eine geringere Zahl von Anmeldungen. Nach Einschätzung von Rennleiterin Antje Jäger sei dies ein allgemeiner Trend im Mountainbike-Sport. Aktuell lasse hier das Interesse etwas nach.
Mit 1360 Anmeldungen lag die Zahl etwas unter dem Vorjahr mit etwas mehr als 1500 Anmeldungen. Die Zahl der tatsächlichen Teilnehmer war dann aber ähnlich oder sogar etwas besser.
Denn im vergangenen Jahr hatte das schlechte Wetter am Sonntag dafür gesorgt, dass rund 300 der angemeldeten Teilnehmer nicht am Wettbewerb teilnahmen. Gegenüber den rund 1200 Teilnehmern im Vorjahr hatte man damit mit 1290 Teilnehmern in diesem Jahr sogar eine leichte Steigerung zu verzeichnen.
59 Kilometer sind die beliebteste Distanz
Die beliebteste Distanz war dabei über 59 Kilometer der Ket-Lift4Bike-Cup (früher Ketterer Antriebe Cup) mit 294 Startern. Bewährt hat sich einmal mehr das Rena-Stadion als Ort für dieses sportliche Spektakel. Start und Ziel waren direkt vor der Tribüne des Stadions.
Auf dem Nebengelände konnte gleichzeitig auch die Bewirtung und die Kinder-Arena eingerichtet werden. Im Stadion konnte man dann live jeden Start und vor allem auch jeden Sprint zum Sieg hautnah verfolgen und die Sportler anfeuern.

Beim Magna-E-Cup mit den E-Bikes ging es von der Bregstraße in die Weiherstraße und dann weiter Richtung Brend.
Stefan HeimpelDie 182 Teilnehmer am Rothaus-Cup über 94 Kilometer kamen dabei zusätzlich nach der ersten Runde über die Talsperre Linach noch einmal ins Stadion zurück, bevor es dann zusammen mit den anderen Wettbewerben auf die zweite Etappe ging.
Mehrmals gab es vor allem am Ziel noch einmal einen heißen Wettkampf für die letzten zwei oder drei Fahrer um den Sieg. Gut angenommen wurden die relativ neuen Wettbewerbe beim Magna‑E-Cup mit dem E-Bike (124 Starter) und beim Scherzinger Gravel-Cup (79 Teilnehmer).

„Biken für krebskranke Kinder“ ist das Motto – auch deshalb führt die Strecke für alle Disziplinen an der Klinik vorbei.
Stefan HeimpelInsgesamt zogen die Organisatoren daher am Ende des Wettkampftages eine positive Bilanz. Ein Kritikpunkt wurde allerdings am Samstagabend bei der Nudelparty geäußert: Die Nudeln waren deutlich zu knapp bemessen.
„So etwas darf natürlich nicht passieren“, so Antje Jäger. Darauf werde man mit Blick auf 2027 besonders achten. Ansonsten gab es aber keinerlei Probleme und auch die Stimmung unter den Fahrern war gut.

Teilnehmer verschiedener Wettkämpfe auf dem Weg Richtung Staatsberg.
Stefan HeimpelEine wesentliche Station bei dem Marathon ist jedes Jahr die Passage bei der Rehaklinik Katharinenhöhe, die auch jedes Mal nach dem Motto „Biken für krebskranke Kinder“ durch den Marathon unterstützt wird.
Daher werden die Biker hier immer mit großer Begeisterung begrüßt. Hans-Peter Pohl sorgt hier für die Moderation. Das ganze Geschehen von der Katharinenhöhe wird auch gleich auf die Leinwand im Rena-Stadion übertragen.
