Nachwuchs beim Bike-Marathon
: Sogar auf dem Laufrad in Furtwangen mit dabei

Den Auftakt für den Schwarzwald-Bike-Marathon in Furtwangen bildet stets der Kids-Cup, also das Bike-Rennen für den Nachwuchs.
Von
Stefan Heimpel
Furtwangen
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In vier Altersklassen startete die Laufrad-Trophy. Bei den jüngsten Nachwuchssportlern (im Bild) ab zwei Jahren durften sogar die Eltern die jungen Biker begleiten und anspornen. Laufräder waren allerdings relativ selten, die meisten hatten bereits kleine Fahrräder.

In vier Altersklassen startete die Laufrad-Trophy. Bei den jüngsten Nachwuchssportlern (im Bild) ab zwei Jahren durften sogar die Eltern die jungen Biker begleiten und anspornen. Laufräder waren allerdings relativ selten, die meisten hatten bereits kleine Fahrräder.

Stefan Heimpel
  • Auftakt in Furtwangen: Kids-Cup und Drexler-Laufrad-Trophy locken viele Teilnehmende.
  • Rena-Kids-Cup: rund 180 Jugendliche am Start, mehr als im Vorjahr; U9 stark, U15 ohne Mädchen.
  • Ältere Jahrgänge verlieren Interesse, U13 bis U15 mit weniger Startern als zuvor.
  • Laufrad-Trophy beliebt – 200 Plätze reichten nicht, Anmeldeliste bereits am Freitag voll.
  • Strecke: Kids-Cup mit Runden durchs Rena-Stadion, Laufräder fuhren eine Stadionrunde ohne Zeitnahme.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Vor zehn Jahren wurde der Bike-Marathon für den Nachwuchs noch um die Laufrad-Trophy erweitert. Beide Veranstaltungen am Samstagnachmittag waren ein voller Erfolg, die Teilnehmerzahlen steigen.

Und so zogen Rennleiterin Antje Jäger und die Geschäftsführerin des Schwarzwald-Bike-Marathons, Alexandra Bursian, eine sehr positive Bilanz von diesem ersten Marathon-Tag. Allerdings konnte man, so Antje Jäger, feststellen, dass bei den älteren Nachwuchssportlern das Interesse etwas nachlässt: In den Altersklassen von 13 bis 15 Jahren sind es weniger Starter als in den Vorjahren.

In der Altersklasse U15 beim Rena-Kids-Cup gab es in diesem Jahr überhaupt keine weiblichen Starterinnen. In der Klasse U11 war die Nachfrage gleich wie im Vorjahr.

In der Klasse U9 gab es dagegen 90 Meldungen gegenüber 78 im Vorjahr. Deshalb musste die jüngste Klasse U9 geteilt werden. Eine zusätzliche Klasse U8 ging an den Start. Insgesamt waren beim Rena-Kids-Cup rund 180 Jugendliche am Start, gegenüber 158 Startern im vorigen Jahr.

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Interesse unterschätzt

Unterschätzt hatte man das Interesse an der Drexler-Laufrad-Trophy. Nach 170 Teilnehmern im vergangenen Jahr hatte man die offizielle Teilnehmerzahl auf 200 erhöht. Aber diese 200 Plätze reichten nicht aus. Bereits am Freitagmorgen war die Anmeldeliste komplett gefüllt. Daher rechnet Antje Jäger damit, dass man im kommenden Jahr die Zahl der Starter noch einmal erhöhen wird.

Beim Kids-Cup lief das Rennen wie in den vergangenen Jahren ab. Die Jugendlichen gingen vor der Tribüne im Rena-Stadion an den Start und absolvierten je nach Alter bis zu vier Runden auf der Trainingsstrecke des Skiclubs beim Festplatz. Nach jeder Runde gab es wieder eine Durchfahrt durch das Rena-Stadion.

Noch an der Spitze bei diesem Rennen der U15 ist hier Nils Bettinger vom Skiclub Urach. Am Ende lag er auf dem zweiten Platz hinter seinem Vereinskollegen Andris Vinzent mit nur 1,7 Sekunden Rückstand.

Noch an der Spitze bei diesem Rennen der U15 ist hier Nils Bettinger vom Skiclub Urach. Am Ende lag er auf dem zweiten Platz hinter seinem Vereinskollegen Andris Vinzent mit nur 1,7 Sekunden Rückstand.

Stefan Heimpel

Bei der Laufrad-Trophy gab es dagegen eine Änderung, die sehr gut ankam: Statt einer kurzen Strecke hin und zurück vor der Tribüne absolvierten die Nachwuchs-Biker dieses Mal eine komplette Runde auf der Tartanbahn im Stadion, bevor sie in das Ziel einfuhren.

Bei der Laufrad-Trophy gab es allerdings keine Zeitwertung. Ansager Stefan Lubowitzki machte deutlich: „Dabei sein ist alles, hier geht es nicht um Zeiten und Sieg“.

Auf dem Festplatz im Stadion gab es verschiedene kulinarische Angebote und auch Musik von „Locker vom Hocker“. Auch Alexandra Bursian war begeistert von diesem ersten Renntag bei dieser Veranstaltung von Furtwangern für Furtwanger. Die Stimmung war hervorragend.

Ganz wesentlich für den Erfolg sei auch „die tolle Trainingsstrecke“, die der Skiclub jedes Jahr für den Kids-Cup zur Verfügung stellt. Die Siegerehrung auf der großen Bühne bleibe sicher auch für die Jugendlichen ein unvergesslicher Moment.