Schwarzwälder Weidetag in Schönwald
: Herdenschutz und Weidetierhaltung im Fokus

Veranstalter BLHV will fachlichen Austausch fördern, aktuelle Entwicklungen sichtbar machen und damit die Weidetierhaltung in Baden-Württemberg stärken.
Von
red/pm
Schönwald
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Weidetag

Der Weidetag will einen aktuellen Überblick geben zu verschiedenen Themen.

Herdenschutzprojekt Südschwarzwald
  • Weidetag in Schönwald: Fokus auf Herdenschutz, Weidetierhaltung und Weidetechnik.
  • Programm mit Fachausstellern, Infoständen und Vorführungen auf der Weide wird geboten.
  • Termin: Samstag, 29. August, 10 bis 17 Uhr – Hofcafé Näbbe Duss, Farnbergweg 3, Schönwald.
  • Ziel ist der fachliche Austausch und die Stärkung der Weidetierhaltung in Baden-Württemberg.
  • Projekt erprobt seit Oktober 2023 vier Jahre lang präventive Herdenschutzmaßnahmen bei 15 Betrieben.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Weidetag bietet spannende Einblicke in aktuelle Themen rund um Herdenschutz, Weidetierhaltung und Weidetechnik. Besucherinnen und Besucher erwartet laut Mitteilung ein abwechslungsreiches Programm mit Fachausstellern, Informationsständen und praxisnahen Vorführungen auf der Weide.

Hersteller und Zaunbaufirmen präsentieren innovative Lösungen im Bereich Mobil- und Festzäune. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen in der Weidetierhaltung zu informieren und mit Herstellern, Beratern sowie weiteren Akteuren der Branche ins Gespräch zu kommen.

Veranstaltet wird der Weidetag vom Herdenschutzprojekt Südschwarzwald und dem Kreisverband Donaueschingen-Villingen des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes (BLHV). Ziel ist es danach, den fachlichen Austausch zu fördern, aktuelle Entwicklungen sichtbar zu machen und die Weidetierhaltung in Baden-Württemberg zu stärken.

Offen für alle

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Weidetierhaltende sowie Akteure aus Landwirtschaft, Beratung und Verwaltung, steht aber ebenso allen Interessierten offen in ganz Baden-Württemberg. Die Teilnahme ist kostenlos. Der Weidetag ist am Samstag, 29. August, von zehn bis 17 Uhr, Hofcafé Näbbe Duss, Farnbergweg 3, 78141 Schönwald.

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Auf ausgewählten Flächen im Südschwarzwald werden seit Oktober 2023 insgesamt vier Jahre lang bei 15 Pilotbetrieben präventive Herdenschutzmaßnahmen erprobt, wobei laut BLHV auf individuelle Lösungen gesetzt wird. Das Vorhaben soll Umsetzungshindernisse und praktische Fragestellungen klären sowie die Unterstützung der landwirtschaftlichen Betriebe optimieren. Dabei werden die individuellen Gegebenheiten vor Ort beachtet und neue Ideen gesammelt.

Die Erfahrungswerte der Betriebe sowie anderweitige Maßnahmen, die im Projekt getestet werden, fließen in den Austausch mit der Politik ein. Mit einer Öffentlichkeitsarbeit für Gemeinden und Landwirtschaftsbetriebe auf verschiedenen Kommunikationskanälen soll wichtige Aufklärungsarbeit geleistet werden. Der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband (BLHV) bündelt und vertritt nach eigenen Angaben die bäuerlichen Interessen von mehr als 16.000 Mitgliedern in Südbaden gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Er bietet Dienstleistungen an und stärkt ländlichen Raum und mittelständig orientierte Politik.

Ländlicher Raum

Der Naturpark Südschwarzwald hat es sich zur Aufgabe gemacht, „die landwirtschaftlich geprägte Mittelgebirgsregion im Südwesten Deutschlands mit seiner großen kulturellen und biologischen Vielfalt als einzigartigen Lebensraum zu erhalten und weiterzuentwickeln“. Zur besonderen Natur- und Kulturlandschaft gehört die landwirtschaftliche Nutzung.

Die Erzeugergemeinschaft Schwarzwald Bio-Weiderind setzt sich aus rund 180 biologisch wirtschaftenden Betrieben zusammen. „Sie steht für hochwertiges Rindfleisch in Bio-Qualität und eine faire Zusammenarbeit. Die Rinder stehen von Mai bis Oktober auf der Weide und alle Betriebe sind nach aktuellen ÖKO-Verordnungen zertifiziert.“

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) betreut das Wolfsmonitoring des Landes, ist Ansprechpartnerin für Luchs und Wolf (Sichtungen, Risse, etcetera) und koordiniert die Herdenschutzberatungen. Zusammen mit dem Landwirtschaftlichen Zentrum Baden-Württemberg (LAZBW) unterstützen sie das Projekt in fachlicher Hinsicht. Dieses Projekt wird vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gefördert.