Verein zieht Bilanz: Erstmals weideten 16 Bio-Rinder im oberen Kandertal

Erstmals weideten 16 Rinder aus ökologischer Rinderzucht auf den eigens dafür zertifizierten Bio-Weiden in Lütschenbach.
Birgit-Cathrin DuvalMit 158 Weidetagen war 2025 für den Weide- und Landschaftspflegeverein Lütschenbach ein erfolgreiches und erfreuliches Weidejahr, wie Vorsitzender Manfred Leuger bei der Generalversammlung des Vereins berichtete.
Rückblick: Rund 600 Arbeitsstunden wurden für das Vorbereiten und die tägliche Kontrolle der Lütschenbacher Weiden investiert. Nach der Zertifizierung als Bio-Betrieb konnten im vergangenen Weidejahr erstmals 16 Rinder aus ökologischer Rinderzucht auf die zertifizierten Weiden aufgetrieben werden. Dafür musste der Verein einiges an Büroarbeit leisten, die durch Computerfehler beim Landwirtschaftsamt erschwert worden sei. Zehn Rinder aus konventioneller Haltung wurden auf getrennte Weiden, abseits der Bio-Weiden, aufgetrieben.
Weideauftrieb ist für den 9. Mai geplant
Finanzen: Die Umstellung auf Bio-Betrieb erbringt für den Verein einen kleinen Zuwachs an finanziellen Mitteln, „sonst kommen wir nicht über die die Runden“, wie Leuger betonte.
Ausblick: Für Arbeitserleichterung sorgt das vom Geißenverein erworbene Mulchgerät, das bereits erfolgreich zum Einsatz gekommen ist. Mit dem Richten der Weidepfähle will man so schnell wie möglich die Weiden vorbereiten. Der Weideauftrieb ist auf den 9. Mai festgelegt.
Vorsitzender bleibt im Amt
Wahlen: Manfred Leuger erklärte sich bereit, für weitere zwei Jahre den Vorsitz zu übernehmen, auch Kassierer Thorsten Elsässer wurde im Amt bestätigt.
Auf einen Blick
Vorsitzender:
Manfred Leuger
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