Projekt mit dem Uhrenmuseum
: Kinder planen Furtwangen neu

Freizeitangebote, mehr Wohnhäuser oder gleich ein Naturschutzgebiet? Furtwangens jüngste Stadtplaner haben viele Ideen – und zeigen ihre kreativen Zukunftsvisionen jetzt in der Innenstadt.
Von
red/pm
Furtwangen
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: Mit Eifer sind die Jungen und Mädchen dabei, sich ihre Stadt der Zukunft zu erstellen.

: Mit Eifer sind die Jungen und Mädchen in Furtwangen dabei, sich ihre Stadt der Zukunft zu erstellen.

Stadtverwaltung Furtwangen
  • Kinder aus Friedrichschule und Anne-Frank-Schule planen ihre „Stadt der Zukunft“ in Furtwangen.
  • Modelle aus Karton, Ästen und Verpackungen zeigen Wohnhäuser, Einrichtungen und Freizeitangebote.
  • Auch ein neues Naturschutzgebiet ist unter den Ideen – Vielfalt der Entwürfe ist groß.
  • Ausstellung in der Innenstadt: bis zum 10. November im Schaufenster Wilhelmstraße 2.
  • Deutsches Uhrenmuseum begleitete das Langzeitprojekt und bot historische Einblicke.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

„Wie soll unsere Stadt in Zukunft aussehen?“ Mit dieser Frage beschäftigten sich Projektgruppen aus der Friedrichschule und der Anne-Frank-Schule in diesem Jahr. Die Ergebnisse dieser kreativen Form von Stadtplanung werden nun in der Furtwanger Innenstadt ausgestellt. Bis zum 10. November sind die Werke der beteiligten Schüler im Schaufenster der ehemaligen Parfümerie Herth in der Wilhelmstraße 2 zu bewundern. Darüber informiert die Stadt in einer Pressemitteilung.

Das Deutsche Uhrenmuseum hat sich in diesem Jahr mit einem Langzeitprojekt an der Ganztagsbetreuung beteiligt. Der Grundgedanke: die bekannte Stadt aus einer neuen Perspektive entdecken und sich überlegen, was man verändern möchte. Die Kinder der Klassen 1 bis 4 wurden gefragt, um welche Gebäude Furtwangen erweitert werden soll.

Ihre Gebäude entstehen aus Karton, Ästen und Verpackungen

Seit Februar kam wöchentlich eine Projektgruppe ins Deutsche Uhrenmuseum und arbeitete an Modellen ihrer Wunschgebäude. Die Vielfalt war dabei recht groß: Wohnhäuser und öffentliche Einrichtungen, Freizeitangebote und sogar ein neues Naturschutzgebiet sollten entstehen, wenn es nach dem Willen und den Ideen der Schüler geht.

Während echte Gebäude aus Ziegeln, Holz, Beton oder Glas gebaut werden, hatten die Projektgruppen ihr Baumaterial von zu Hause mitgebracht: Verpackungen aus Plastik, alte Kartons, kleine Äste und Steine, kaputte Spielzeuge oder Dekorationen. Das Uhrenmuseum steuerte Farben, Klebstoff und hilfreiche Tipps zum Basteln bei.

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So könnte ein künftiges Haus in der Stadt Furtwangen aussehen. Aus den unterschiedlichsten Materia-lien sind in den Projektgruppen Gebäude entstanden, die nun in den Schaufenstern der ehemaligen Parfümerie Herth besichtigt werden können.

So könnte ein künftiges Haus in der Stadt Furtwangen aussehen.

Stadtverwaltung Furtwangen

Zukunft kommt auch aus der Vergangenheit. Deshalb ging es während der Projektzeit nicht nur darum, Visionen für die kommenden Jahrzehnte zu entwickeln, sondern auch, den Blick zurückzuwerfen und sich mit der historischen Bausubstanz Furtwangens zu beschäftigen.

Die Kinder lernten daher viel darüber, wie sich die Stadt in den vergangenen 100 Jahren verändert hat. Museumspädagoge Robert Werner beantwortete geduldig die zahlreichen Fragen, die im Laufe des Projektes immer wieder aufkamen.

Zur Begleitung und Ergebnissicherung erhielten die Teilnehmer jeweils ein kleines Heft, in dem die wöchentlichen Aufgaben festgehalten waren. Außerdem gab es darin Platz, um historische Ansichten und neue Bilder der besichtigten Gebäude einzukleben.

Für das Uhrenmuseum bot das Projekt eine Möglichkeit, Bildungs- und Vermittlungsarbeit zu leisten, solange die Ausstellung noch nicht wieder geöffnet ist. Für die Kinder gab es neben viel Bewegung durch die Stadt und kreativem Basteln auch eine neue Perspektive auf die ihnen scheinbar bekannte Heimatstadt. Das alles war laut der Mitteilung möglich durch die Unterstützung der Schulen, insbesondere des Hortes „Friedolin“, und die finanzielle Unterstützung der Stadt Furtwangen, welche die Kosten für die Programme übernommen hat.