Projekt in Furtwangen: Kinder gestalten ihre Stadt von morgen

Robert Werner erklärt an seinem eigenen Modell in Furtwangen wie die Jungen und Mädchen aus Alltagsmaterialien ihr eigenes Traumgebäude herstellen können.
StadtverwaltungDieser Frage geht Museumspädagoge Robert Werner derzeit auf den Grund, wie die Stadtverwaltung in einer Mitteilung schreibt.
In einem gemeinsamen Projekt zwischen Deutschem Uhrenmuseum, Hort Friedolin und der Stadtverwaltung lernen Kinder verschiedener Altersstufen viel über die Vergangenheit und erfahren gleichzeitig, welche Auswirkungen das eigene Tun auf die Zukunft haben kann. Markante Gebäude der Innenstadt werden betrachtet.
„Heute habt ihr die alte Uhrmacherschule in der Baumannstraße 38 gesehen. Das Gebäude wurde in den Jahren 1890/91 erbaut“, erklärte Robert Werner den Jungen und Mädchen der Klassen 3 und 4, die die erste Projektgruppe bilden. Anhand von Fotografien verdeutlichte der Projektleiter, wie das Gebäude früher aussah und was sich heute darin befindet. In einem von Robert Werner gestalteten Büchlein können all diese Informationen von den Schülern festgehalten werden. So wurde die Friedrichschule bereits genau analysiert und auch das Rathaus steht noch auf dem Programm.
Innerhalb von sechs Wochen lernen die Teilnehmer einiges über die Architektur, Stadtplanung und Stadtentwicklung von Furtwangen.
„Wir gehen im StattMuseum dann Schritt für Schritt aus der Vergangenheit in die Zukunft und die Kinder sollen darstellen, wie sie sich die Stadt wünschen, wenn sie selber erwachsen sind“, so Werner. Das Projekt ziele darauf ab, bei den Kindern ein Bewusstsein für ihren Einfluss auf die Zukunft zu schaffen. Es soll mit wechselnden Gruppen bis Herbst andauern. Während des Projekts sammeln die Kinder Alltagsgegenstände wie Verpackungen, Styropor oder Kartonagen. Aus diesen sollen am Ende plastische Modelle entstehen, die die Wunschgebäude der Zukunft zeigen.