Open Air in St. Georgen: Wenn sich der Klosterweiher in einen Kinosaal verwandelt

Viele Besucher machten es sich beim Open Air-Kino am Klosterweiher in St. Geogen auf Decken und bequemen Sitzstühlen gemütlich.
Stephan Hübner- Open-Air-Kino am Klosterweiher lockte 378 zahlende Besucher – gezeigt wurde „Vaiana“.
- Veranstalter waren Jugendgemeinderat und Stadtverwaltung St. Georgen, Technik kam vom Kronentheater.
- Popcorn und Nachos liefen gut: Sieben große Eimer Popcorn waren am Ende ausverkauft.
- Eintrittsgelder gingen an den Kinobetreiber, Essens- und Getränkeerlös an den Jugendgemeinderat.
- Im September startet Werbung für die Wahl zum Jugendgemeinderat, Wahlwoche ist 13. bis 18. Dezember.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Enorm guten Zuspruch erfuhr das Open Air-Kino am Klosterweiher, das der Jugendgemeinderat mit Unterstützung der Stadtverwaltung St. Georgen organisiert hatte. 378 zahlende Besucher genossen den Film „Vaiana“.
Wie schon in den vergangenen drei Jahren arbeitete man mit Leopold Winterhalder vom Kronentheater aus Titisee-Neustadt zusammen. Der berichtete angesichts des sehr aktuellen, teilweise noch in richtigen Kinos laufenden Films, dass Verleiher immer mehr dazulernten, die Auswahl an Filmen für Open Air-Kinos immer besser werde.
Mit dabei hatte er einen 35.000 Euro teuren Kinoprojektor, der in Kooperation mit Bad Krotzingen extra für Open Air-Veranstaltungen angeschafft wurde. Allerdings ginge es bei der Hardware noch deutlich teurer, so kostet ein Projektor der neuesten Generation mit LEDs statt Xenon über 60.000 Euro.
Sieben große Eimer Popcorn restlos ausverkauft
Winterhalder lobte das tolle Ambiente am Klosterweiher. Die Zusammenarbeit mit Jugendgemeinderat, Stadtverwaltung sowie Schwimmmeister Sven Konopke und seinem Team sei topp und mache viel Spaß.
Die Besucher strömten schon recht früh an das Gewässer und bis kurz vor Filmstart bildeten sich längere Warteschlangen an der Kasse. Alle Hände voll zu tun hatten auch Nicole Dorer von der Geschäftsstelle Gemeinderat, der Leiter des Kinder- und Jugendbüros, Philipp Gauger, und Mitglieder des Jugendgemeinderats am Verpflegungsstand. Am Ende war der Inhalt sieben großer Eimer Popcorn restlos ausverkauft, und auch Nachos wurden einige abgesetzt. Der Gewinn aus dem Essens- und Getränkeverkauf wird laut Nicole Dorer dem Jugendgemeinderat zur Verfügung stehen, während die Eintrittsgelder an den Kinobetreiber gehen.

Alle Hände voll zu tun hatten Mitglieder von Stadtverwaltung und Jugendgemeinderat.
Stephan HübnerDorer und Gauger erinnerten an die in diesem Jahr anstehende Wahl zum Jugendgemeinderat. Im September möchte man in Schulen Werbung für Wahl und Kandidatur machen, die Wahlvorschläge Anfang Oktober vorstellen. Die Wahlwoche ist von 13. bis 18. Dezember, kurz vorher werden alle Wähler angeschrieben, die online ihre Stimme abgeben können. Die Bekanntgabe der Ergebnisse erfolgt am 19. Dezember.
Neue Mitstreiter als Ideengeber und Macher gefragt
Mit der Organisation im Vorlauf des Open Air-Kinos waren Dorer und Gauger sehr zufrieden. Die Jugendlichen bräuchten natürlich Unterstützung, das Ganze sei wie eine Projektarbeit. Es sei aber voll cool, dass viele mitmachten, so Gauger, der mit Dorer für die Aufstellung zur Wahl warb. Zwar ließen sich einige Mitglieder wieder aufstellen, es brauche aber auch neue Leute als Ideengeber und Macher in Vorder- und Hintergrund. Denn es gibt noch umzusetzende Ideen wie einen Sportpark und ein Kino im Hallenbad.
Zur Vorstellung kamen viele Besucher mit Decken und bequemen Klappstühlen, einige hatten Decken dabei, um es sich auf der Wiese nahe des Kinderbereichs gemütlich zu machen. Mit von der Partie war auch die DLRG-Ortsgruppe mit dem Vorsitzenden Sascha Hummel. Eigentlich ist das Baden laut Konopke nicht gestattet, da man in dem Naturbad nicht für die Sicherheit der Gäste hätte sorgen können. Allerdings könne die Wassertemperatur von 25 Grad den einen oder anderen doch zum Baden verleiten, so Hummel. Insgesamt waren es am Ende 378 zahlende Besucher, samt Helfern sogar über 400.
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