Nach Umbau offiziell eingeweiht
: FC Gütenbach feiert sein neues Sporthaus

Der Umbau des Sporthauses des FC Gütenbach ist abgeschlossen. Im Rahmen des Sportfests wurde das sanierte Vereinsheim nun offiziell eingeweiht. Der Verein ist stolz auf das gelungene Gemeinschaftsprojekt.
Von
Stefan Heimpel
Gütenbach
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Im neuen, großzügigen Wirtschaftsraum des Sporthauses Gütenbach sind die Helfer gerade dabei, den Sekt für den Sektempfang zur Einweihung vorzubereiten. Links im Bild Markus Eschle vom Vorstandsteam des FC 04 Gütenbach.

Den neuen, großzügigen Wirtschaftsraum des Sporthauses Gütenbach präsentiert Markus Eschle vom Vorstandsteam des FC 04 Gütenbach.

Stefan Heimpel
  • FC Gütenbach weiht saniertes Sporthaus beim Sportfest ein – mit vielen Gästen und Segen.
  • Bürgermeisterin lobt Gemeinschaftsleistung und betont die Rolle des Vereins für die Gemeinde.
  • Umbau: neue Umkleiden mit separaten Duschen, erneuerte Treppen und barrierefreier Zugang.
  • Wirtschaftsraum komplett neu mit Theke und Küche; zudem Toiletten nun im Erdgeschoss.
  • Finanzierung über Leader-Förderung, Zuschuss des Sportbunds, zinsloses Darlehen, Spenden und Eigenleistung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Freitagabend wurde zur Eröffnung des Gütenbacher Sportfests mit vielen Gästen die Einweihung des sanierten und umgebauten Gütenbacher Sporthauses gefeiert. Zu den Gästen des Abends gehörte auch Pfarrer Harald Bethäuser, der nach dem offiziellen Teil das neue Sporthaus segnete. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Akkordeonspielring.

„Es war ein langer und intensiver Weg“, beschrieb bei der Begrüßung Lukas Faller vom Vorstand des FC 04 Gütenbach das große Projekt. Nun zeige das Sporthaus ein Ergebnis, das den Verein stolz mache.

Bürgermeisterin Lisa Hengstler bezeichnete dieses Fest als einen besonderen Tag für den FC und auch für die ganze Gemeinde. „Wenn man sich heute hier umsieht, sieht man weit mehr als frisch gestrichene Wände, neue Räume oder eine moderne Küche. Man sieht, was möglich ist, wenn viele Menschen gemeinsam anpacken“, fasste die Bürgermeisterin das große Engagement aller Beteiligten zusammen. Sie erinnerte sich an den langen Prozess, bis das Projekt realisiert werden konnte. Bei ihrem Dank betonte sie, dass der FC weit mehr sei als ein Fußballverein, sondern auch ein Treffpunkt für Jung und Alt, ein Ort der Gemeinschaft und des Ehrenamts.

Da für die Gemeinde ein direkter Zuschuss nicht möglich war, konnte man doch mit einem zinslosen Darlehen das Vorhaben unterstützen. Ebenso wurde der Verein tatkräftig beim Antrag auf Fördermittel aus dem Leader-Programm der EU unterstützt. Sie schloss: „Herzlichen Glückwunsch zu diesem großartigen Gemeinschaftswerk.“

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Viele Gäste waren am Freitagabend zum Gütenbacher Sportplatz gekommen, um zusammen mit dem FC 04 die Einweihung des sanierten Sporthauses zu feiern. Direkt an der Einweihung beteiligt waren (vorne links) Corinna Greif als Ansprechpartnerin für den Südschwarzwald beim europäischen Förderprogramm Leader und Pfarrer Harald Bethäuser sowie (vorne rechts) Präsident Gundolf Fleischer vom Badischen Sportbund und Bürgermeisterin Lisa Hengstler.

Viele Gäste waren am Freitagabend zum Gütenbacher Sportplatz gekommen, um zusammen mit dem FC 04 die Einweihung des sanierten Sporthauses zu feiern. Direkt an der Einweihung beteiligt waren (vorne links) Corinna Greif als Ansprechpartnerin für den Südschwarzwald beim europäischen Förderprogramm Leader und Pfarrer Harald Bethäuser sowie (vorne rechts) Präsident Gundolf Fleischer vom Badischen Sportbund und Bürgermeisterin Lisa Hengstler.

Stefan Heimpel

Corinna Greif betonte als Ansprechpartnerin für den Südschwarzwald die Bedeutung des europäischen Förderprogramms Leader, das lokale Projekte im ländlichen Raum unterstützt. Durch diese Förderung konnte der Umbau der Vereinsgaststätte in Gütenbach realisiert werden, der nun als attraktiver Treffpunkt für Einheimische und Wanderer diene.

Der Präsident des Badischen Sportbundes, Gundolf Fleischer, gratulierte dem FC 04 zur Einweihung des Vereinsheims. Er hob die Bedeutung des Vereins im Kontext der südbadischen Sportfamilie hervor, die aus über einer Million Mitgliedern in mehr als 3300 Vereinen besteht. Er betonte die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit gerade in Baden-Württemberg, dem Land des Ehrenamts. Ein Beleg für die effektive Arbeit des FC sei der gute Zustand des vor 20 Jahren geförderten Kunstrasens.

Nach diesem offiziellen Akt ging es mit einem gemeinsamen Abendessen und gemütlichem Beisammensein weiter.

Was sich im Sporthaus getan hat

Doch was hat sich im Sporthaus genau getan? Im Gespräch mit unserer Redaktion erläuterte Markus Eschle vom Vorstandsteam des FC 04 Gütenbach die durchgeführten Maßnahmen und auch, wie das Projekt finanziert wurde. Als Verantwortlicher für den Bereich Infrastruktur ist er für die Sportanlagen und damit auch das Sporthaus zuständig. Nach mehreren Jahren Planung, unterbrochen durch Corona, fiel 2024 die Entscheidung für diese umfangreiche Maßnahme. Baubeginn war im vergangenen Jahr. Wesentlich unterstützt wurde der Verein bei diesem Projekt durch Architektin Eva Schwär. Sie engagierte sich auch stark, um entsprechende Fördermittel zu beantragen.

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 320.000 Euro. Neben der Leader-Förderung gab es auch Unterstützung vom Badischen Sportbund. Der Sportbund kann allerdings nur Maßnahmen im Bereich des Sports fördern, in diesem Fall also Umkleide und Duschen für die Spieler und den Schiedsrichter mit rund 30.000 Euro. Bisher gab es nur eine Dusche für beide Mannschaften, jetzt gibt es sowohl für die eigene Mannschaft als auch für die Gäste jeweils einen Umkleideraum mit Duschen. Nicht zuletzt wurden auch die Treppen vom Sportplatz hinab zu den Umkleiden komplett erneuert.

Wirtschaftsraum strahlt in neuem Glanz

Die zweite große Maßnahme war die komplette Neugestaltung des Wirtschaftsraumes. Zwei bisher getrennte Räume wurden zu einem großen, freundlichen Raum vereint. Eingebaut wurden eine komplette neue Thekenanlage und eine neue Küche. Der neue Wirtschaftsraum wurde durch eine Förderung in Höhe von rund 100.000 Euro aus dem Leader-Programm möglich.

Nicht zuletzt gibt es jetzt im Erdgeschoss auch Toiletten für die Besucher des Sportplatzes, die bisher nur über die Treppe im Untergeschoss erreichbar waren. Im Außenbereich wurde außerdem der Zugang mit einer Rampe barrierefrei gestaltet. Zu den beiden Förderungen kamen noch Eigenmittel, viele Spenden und nicht zuletzt auch Eigenleistung.