Mehr als 2000 Freibäder im Bundesvergleich: So schlägt sich das Solara in Königsfeld im Deutschland-Ranking

Das Solara in Königsfeld gehört bundesweit zum Durchschnitt, wenn es nach dem Freibad-Ranking vom Vergleichsportal Testberichte.de geht.
M. Kienzler- Testberichte.de vergleicht über 2000 Freibäder in Deutschland anhand von Google-Bewertungen.
- Solara Königsfeld liegt auf Platz 1022 von 2088 und erreicht 4,4 von 5 Sternen.
- 4,4 Sterne gelten als überdurchschnittlich, der bundesweite Schnitt liegt bei 4,38.
- Viele loben Anlage, Liegewiesen, Schattenplätze, Solarbeheizung und Angebote für Familien.
- Kritik betrifft Wartezeiten am Eingang und unterschiedliche Wahrnehmungen zum Rauchverbot.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wie gut ist eigentlich das eigene Freibad? Darüber lässt sich vermutlich vortrefflich streiten. Die einen schwören auf eine riesige Liegewiese, für andere braucht es unbedingt Rutsche und Sprungturm – und wieder andere wollen vor allem eines: in Ruhe ihre Bahnen ziehen. Ein neues Ranking versucht nun, Deutschlands Freibäder miteinander zu vergleichen. Und mittendrin findet sich auch das Solara in Königsfeld.
Mehr als 2000 Freibäder in ganz Deutschland hat das Vergleichsportal Testberichte.de für sein Freibad-Ranking 2026 unter die Lupe genommen. Grundlage sind mehr als eine Million Bewertungen bei Google. Das Solara landet dabei auf Platz 1022 von insgesamt 2088 aufgeführten Freibädern.
Das klingt auf den ersten Blick nach ziemlich genauem Mittelfeld. Ganz so einfach ist es allerdings nicht. Denn mit durchschnittlich 4,4 von fünf möglichen Sternen gehört das Königsfelder Freibad laut der Auswertung bereits zu den überdurchschnittlich beliebten Bädern in Deutschland.
Solara liegt über dem Durchschnitt
Der bundesweite Durchschnitt aller untersuchten Freibäder liegt bei 4,38 Sternen. Ab einer Bewertung von 4,4 Sternen spricht Testberichte.de deshalb von einem überdurchschnittlich beliebten Freibad. Genau diese Marke erreicht das Solara. Grundlage sind in Königsfeld 476 Google-Bewertungen.
Dass es trotz der guten Note nicht für eine deutlich bessere Platzierung reicht, liegt auch am Bewertungssystem. Bei identischem Sterneschnitt entscheidet die Zahl der Rezensionen über die Reihenfolge. Je mehr Bewertungen ein Freibad gesammelt hat, desto weiter vorne landet es.
In die Auswertung aufgenommen wurden öffentlich zugängliche Freibäder, die in der Sommersaison 2026 geöffnet haben und mindestens 100 Google-Bewertungen vorweisen können. Erhoben wurden die Daten zwischen dem 18. und 23. Juli.
Deutschlandweit kann sich die Konkurrenz durchaus sehen lassen. Ganz vorne landet das Freibad Rengershausen in Hessen. Es kommt als einziges untersuchtes Bad auf einen Schnitt von 4,9 Sternen.
Viel Lob für Anlage und Liegewiese
Doch was gefällt den Besuchern am Solara? Ein Blick in die Rezensionen zeigt schnell: Vor allem die Anlage selbst kommt gut an.
„Ein schönes Freibad mit gepflegter Anlage, vielen schattigen Plätzen und einem völlig ausreichenden Kioskangebot“, schreibt ein Besucher. Man fühle sich dort wohl und komme gerne wieder.
Ähnlich fällt das Urteil einer weiteren Besucherin aus. Sie bezeichnet das Solara als „wunderschönes Bad mit großer Außenanlage und sehr schönen Schwimmbecken“. Positiv hebt sie außerdem die Solarbeheizung hervor, durch die das Wasser auch bei niedrigeren Außentemperaturen angenehm sei.
Gerade die großen Liegeflächen und die Schattenplätze unter den Bäumen tauchen in den Bewertungen immer wieder auf. Ein Nutzer fasst seinen Eindruck knapp zusammen: „Große Liegewiese mit Schatten unter den Bäumen, war alles sauber, Wasser angenehme Temperaturen.“
Auch Familien finden offenbar einiges vor. Kinderbecken, Rutsche und Sprungturm werden mehrfach positiv erwähnt. „Selten so ein schönes Freibad gesehen. Für alle ist was dabei“, heißt es in einer der aktuellen Rezensionen.
Temperaturen werden zum Vorteil
Und dann wäre da noch eine Königsfelder Besonderheit, die ein Besucher mit einem Augenzwinkern beschreibt: „Hier ist es immer einen Tick kälter, dafür ist aber etwas weniger los und man kann auch im Hochsommer seine Bahnen ziehen.“
Ganz ungetrübt ist das Bild allerdings nicht. Denn zwischen den vielen positiven Kommentaren findet sich auch Kritik. Diese richtet sich weniger gegen die Anlage selbst, sondern häufiger gegen einzelne Abläufe während des Badebetriebs.
So berichten einige Besucher von längeren Wartezeiten am Eingang, insbesondere an gut besuchten Wochenenden. Ein Nutzer kritisiert, dass sich bei hohen Temperaturen lange Schlangen an der Kasse bilden würden.
Andere Bewertungen beschäftigen sich mit der Durchsetzung der Regeln. Vor allem das Rauchverbot sorgt offenbar für unterschiedliche Wahrnehmungen. Während eine Besucherin bemängelt, dass trotz Verbots geraucht worden sei und aus ihrer Sicht nicht ausreichend kontrolliert werde, kommt eine andere zu einem völlig anderen Ergebnis. Sie lobt die Umsetzung der Regeln ausdrücklich und schreibt, sie fühle sich selbst als Raucherin nicht ausgegrenzt.
Über 1000 Bäder liegen hinter Solara
Für das Solara fällt das Gesamturteil dennoch positiv aus. Platz 1022 bedeutet zwar keine Spitzenposition im deutschlandweiten Vergleich. Gleichzeitig lässt das Königsfelder Freibad damit aber mehr als 1000 andere gelistete Bäder hinter sich – und liegt mit seinen 4,4 Sternen knapp über dem bundesweiten Bewertungsdurchschnitt.
Am anderen Ende der Rangliste sieht es deutlich schlechter aus. Schlusslicht ist laut Testberichte.de das Freibad Dulsberg in Hamburg. Vor ihm landen das Sommerbad Gropiusstadt in Berlin und das Sommerfreibad Osdorfer Born in Hamburg. Alle drei kommen lediglich auf durchschnittlich 3,5 Sterne. Wer in Königsfeld ins kühle Nass springt, scheint es im deutschlandweiten Vergleich also gar nicht schlecht getroffen zu haben.
