Freibad in Königsfeld
: Das soll der Eintritt ins Solara künftig kosten

Für das Freibad Solara sollen ab der kommenden Saison höhere Eintrittspreise gelten. Der Ausschuss schwächte den ursprünglichen Verwaltungsvorschlag jedoch etwas ab.
Von
Stephan Hübner
Oberndorf
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Die Eintrittspreise für das Königsfelder Freibad Solara sollen ab der neuen Saison teurer werden.

Stephan Hübner

Für die Erhöhung der Eintrittspreise des Freibads „Solara“ stimmte der Ausschuss für Umwelt, Technik, Wirtschaft und Verkehr. Allerdings wurde der diesbezügliche Verwaltungsvorschlag abgemildert.

Laut Bürgermeister Fritz Link waren die Preise vier Jahre lang konstant. Die vorgeschlagenen Änderungen bedeuteten eine durchschnittliche Erhöhung um 17 Prozent. Dabei eingerechnet wurde die Inflationsentwicklung, da zwar das Wasser ausschließlich durch Solarkraft erwärmt wird, trotzdem aber Stromkosten für die Pumpen sowie allgemeine Unterhaltungskosten anfallen. Auch schießt die Gemeinde zum Freibad jährlich etwa 250.000 Euro zu, abzüglich der Abschreibungen immer noch bis zu 120.000 Euro.

In einer Umfrage unter den Freibädern der Region zeigte sich laut Link, dass Königsfeld zwar „nicht im billigsten Bereich liegt, aber dafür auch ein modernes Freibad hat“.

Bäder in der Umgebung seien günstiger

Von der Verwaltung vorgeschlagen wurde eine Erhöhung der Einzelkarten um jeweils 50 Cent, Familien-Tages- und Saisonkarten sollten von 12 auf 13,50 Euro beziehungsweise von 160 auf 180 Euro steigen, reguläre Saisonkarten für Erwachsene von 75 auf 90 Euro, für Kinder von 40 auf 50 Euro.

Stefan Giesel sprach sich dafür aus, die Kinderpreise nicht zu ändern. Königsfeld präsentiert sich als familienfreundlich, auch seien acht Bäder der Umgebung bei Kindern deutlich günstiger. Zudem gäben andere Bäder Kinderkarten bis 18 Jahre heraus.

Er kenne kein Bad mit vergleichbaren, ähnlich beliebten Einrichtungen, hielt Link entgegen. In Königsfeld liege die Grenze für Kinder bei 14 Jahren, allerdings zahlten Schüler und Studenten auch Kinderpreise.

Beate Meier mahnte die Belastung von Familien an, Birgit Fiehn kritisierte die starke Preiserhöhung bei Familien-Saisonkarten.

Moderate Erhöhung der Preise

Der Ausschuss folgte Fiehns Vorschlag, Kinder-Saisonkarten auf 45 statt 50 Euro zu erhöhen, Erwachsenen-Saisonkarten auf 85 statt 90. Einzelkarten erhöhen sich wie ursprünglich geplant um je 50 Cent. Damit liege man immer noch ziemlich günstig und im Vergleich mit anderen Bädern im Mittelfeld, so Link.

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