Kunstverein Global Forest
: In St. Georgen mit Impulsen ins Gespräch kommen

Erzählen zwischen Sprachen, Generationen und Orten: Erzählcafé, offenes Atelier und eine Ausstellungseröffnung gibt es in St. Georgen.
Von
red/pm
St. Georgen
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Das Künstler:innen-Kollektiv Field Narratives (v. l. n. r.): Sascia Bailer, Lene Markusen, hn. lyonga und Andreas Doepke.

Das Künstler-Kollektiv Field Narratives (von links): Sascia Bailer, Lene Markusen, hn. lyonga und Andreas Doepke.

Marie-Theres Boehmker/Field Narratives, Global Forest
  • Kunstverein Global Forest und Field Narratives laden am 23. und 24. Oktober nach St. Georgen.
  • Ziel ist der Austausch über Migration, Mehrsprachigkeit, Ankommen und Heimat.
  • Freitag 15–17 Uhr: Erzählcafé in der Klosterbergfabrik mit Lesung aus „Heimweh. Ein Delfin kehrt heim.“
  • Ab 17.30 Uhr geöffnet: Offenes Atelier im Kunstverein – Kurzfilme, Zeichnen, Gespräche.
  • Samstag 18.30 Uhr: Ausstellung im Dialogfenster am Marktplatz – Collage aus Stimmen und Zeichnungen.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Am 23. und 24. Oktober laden der Kunstverein Global Forest und das Kollektiv Field Narratives Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft zum Erzählen, Zuhören und Gestalten ein. Drei Veranstaltungen geben Impulse, um ins Gespräch zu kommen oder einfach zuzuhören.

Alle tragen Geschichten in sich: vom Gehen und Ankommen, vom Bleiben und Weiterziehen. Manche werden in der ersten Sprache erzählt, manche im Dialekt, manche in einer neuen. Manche Sprachen lernen Menschen von ihren Eltern oder Großeltern, andere, wenn ein neuer Lebensabschnitt beginnt.

Doch wie erzählt man von einem bewegten Leben, vom Hin- und Wegziehen, vom Leben und Zusammenleben zwischen Stadt und Land und über Generationen hinweg? Genau danach fragen die Veranstaltungen von Global Forest und Field Narratives.

Ein Kinderbuch, ein Gespräch am Kaffeetisch, eine Zeichnung oder ein Gedicht: Jede Erzählform öffnet einen anderen Zugang zur Vielschichtigkeit von Lebenserfahrungen innerhalb einer Gemeinschaft. Die Bilder, die Geschichten und die Fantasie in Büchern und in der Kunst können Perspektiven nahebringen, die sich von den eigenen unterscheiden.

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Neues soll entstehen

Aus den Erzählungen soll gemeinsam etwas Neues entstehen. Was ist Hiersein und was ist Heimat? Dabei geht es auch um die Frage, was Hiersein bedeuten kann – Teilhabe oder Ausschluss, Fremdsein oder Freundschaft? Und was bedeutet Heimat in einer bewegten Welt? Aktuell ist es besonders wichtig, Begriffe wie Heimat und Hiersein nicht einfachen und ausschließenden Deutungen zu überlassen.

Den Auftakt macht am Freitag von 15 bis 17 Uhr ein offenes Erzählcafé in der Klosterbergfabrik (Friedrichstraße 5a). Im Mittelpunkt stehen Bilderbücher, Erinnerungen, Mehrsprachigkeit, Migration und das Anderssein. Nazlıhan Özdemir und Angela Hackbarth lesen aus ihrem türkisch-deutschen Kinderbuch „Heimweh. Ein Delfin kehrt heim.“ Ab 17.30 Uhr öffnet im Kunstverein Global Forest das Offene Atelier mit Field Narratives, bis etwa 21 Uhr. Besucher können Kurzfilme schauen, zeichnen oder ins Gespräch kommen.

Am Samstag, 24. Oktober, um 18.30 Uhr ziehen die Erzählungen in den öffentlichen Raum: Im Dialogfenster am Marktplatz eröffnet eine Ausstellung. Das Kollektiv übersetzt dort die Eindrücke des Erzählcafés in Zeichnungen und literarisch-poetische Beiträge. So entsteht eine Collage aus vielen Stimmen mitten in der Stadt.