Kriminalität in Schonach
: Hohe Aufklärungsquote bei Straftaten

Die Kriminalitätsstatistik 2025 zeigt für Schonach nur geringe Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. Zwar stieg die Zahl der Straftaten leicht an, gleichzeitig erhöhte sich die Aufklärungsquote auf 76,6 Prozent.
Von
Claudius Eberl
Schonach
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Die Ordnungshüter mussten im Vorjahr deutlich weniger in Meßstetten ausrücken als in den Vorjahren. Das zeigt die nun vorgestellte Kriminalstatistik.

Wegen Körperverletzungen musste die Polizei in Schonach öfters ausrücken als im Vorjahr, die Sicherheitslage im Gemeinderat als überschaubar. Die Gesamtzahl der Straftaten liegt im langjährigen Durchschnitt. (Symbolbild)

Carsten Rehder/dpa
  • Kriminalitätsstatistik 2025 für Schonach: leichte Zunahme der Straftaten auf 64 Fälle.
  • Aufklärungsquote stieg auf 76,6 Prozent, 49 Fälle wurden aufgeklärt.
  • Mehr Körperverletzungen als im Vorjahr, alle 16 Fälle wurden aufgeklärt – Diebstähle 15.
  • Keine Fälle zu Rauschgift und Gewalt gegen die Polizei, Betrug viermal vollständig aufgeklärt.
  • 49 Verkehrsunfälle, neun Verletzte und keine Todesfälle; drei Motorradunfälle auf der L109.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Besuch der Polizei hatte der Gemeinderat am Dienstag, es ging um die Kriminalitätsstatistik des Jahres 2025. Marcus Weis vom Polizeiposten Triberg war zu Gast.

Er stellte die Statistik der Gemeinde in Vertretung von Markus Dorer vor, der aktuell in Elternzeit weilt. Für 2025 wies die Statistik 64 Straftaten auf, im Jahr zuvor waren es 58. Kein Grund zur Besorgnis, so Weis, denn das langjährige Mittel liege tatsächlich bei 64 Fällen. 49 davon wurden aufgeklärt, eine Quote von 76,6 Prozent (Vorjahr 36 Prozent).

Im einzelnen gab es zwei Fälle zu sexuellen Selbstbestimmung (Vorjahr 2) von denen die Hälfte aufgeklärt wurde. Körperverletzungen gab es 16 (5), die alle aufgeklärt wurden, bei Diebstählen waren es 15 Fälle (33,3 Prozent Aufklärung, 20 Fälle im Vorjahr), Betrug vier Fälle (100 Prozent, vier Fälle) und Sachbeschädigungen 2 (null Prozent, 9). In Sachen Rauschgift und Gewalt gegen die Polizei gab es keine Fälle.

36 Tatverdächtigte ermittelt

Insgesamt wurden 36 Tatverdächtigte ermittelt, davon fünf weibliche. Unter den Verdächtigen waren 23 deutsche Staatsbürger und ein Asylant. Altersmäßig waren es 33 Erwachsene, zwei Heranwachsende und  ein Jugendlicher unter 14 Jahren.

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Bei den Verkehrsunfällen bewegte sich die Statistik im Rahmen des Vorjahres: 49 bedeuteten ein Vorfall mehr als 2024. Zu verzeichnen waren unter anderem 23 Verkehrsunfälle mit Sachschaden (Vorjahr 19) und 17 Kleinst-Unfälle (19). Dabei wurden neun Personen verletzt (10), Todesfälle gab es  keine. Weis ging hier im Besonderen noch auf die L109 ein – dort waren drei Verkehrsunfälle mit Motorrädern zu verzeichnen.

Körperverletzungen im Vergleich zum Vorjahr zugenommen

Insgesamt bezeichnete er die Lage in Schonach als sehr überschaubar, auch wenn die Körperverletzungen im Vergleich zum Vorjahr stark zugenommen hätten. Er zeigte sich aber hoffnungsvoll, dass sich dies in Zukunft wieder ändern würde.

Bürgermeister Jörg Frey danke Weis und seinen Kollegen aus Triberg und St. Georgen für ihre Arbeit, das gute Miteinander und die kurzen Wege – man fühle sich in Schonach sicher, bekräftigte er.