Kaputte Straßen und leere Kassen
: Warum Nußbach vor schwierigen Entscheidungen steht

In Nußbach gibt es einiges zu tun. Doch angesichts der angespannten Finanzlage muss der Ortsteil genau abwägen, welche Projekte jetzt wirklich dringend sind.
Von
Priska Dold
Triberg-Nussbach
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Das Geländer an der Brücke in der Klosterstraße wird derzeit durch einen Bauzaun gesichert. Es muss dringend erneuert werden.

Priska Dold
  • Nußbach muss wegen leerer Kassen Projekte streng priorisieren – Straßensanierung hat Vorrang.
  • Für marode Außenbezirksstraßen werden 125.000 Euro gewünscht, Abschnitt folgt nach Bewilligung.
  • Brückengeländer Klosterstraße ist defekt und soll für 8000 Euro erneuert werden.
  • Barrierefreier Zugang zur öffentlichen Toilette würde etwa 100.000 Euro kosten.
  • Hagel richtete Schäden an öffentlichen Gebäuden an, Gutachter nennt Feuerwehrdach Totalschaden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Notwendigkeiten und Wünsche für Nußbach im kommenden Jahr sind in Anbetracht der leeren Kassen, wie sich Ortsvorsteher Heinz Hettich äußerte, nur auf das Allernötigste beschränkt. Dennoch gibt es natürlich dringliche Fälle wie die Straßensanierung in den Außenbezirken. Hier wird immer wieder und überall über größere Mängel geklagt, deshalb hätte der Ortsteil Nußbach hierfür gerne 125.000 Euro. Welcher Straßenabschnitt dann instand gesetzt werde, könne erst bei Genehmigung der Gelder geklärt werden, so die Antwort des Ortsvorstehers auf die Frage von Lothar Hoch.

Das Geländer an der Brücke Klosterstraße ist total defekt und muss erneuert werden, hierfür wären 8000 Euro nötig. Ein weiterer und schon länger anstehender Wunsch wäre ein barrierefreier Zugang zur öffentlichen Toilette. Für diese Änderungen wären wohl 100.000 Euro nötig. Weiter hätte der Ortsteil gerne einen Zuschuss für ein Notstromaggregat im Feuerwehrgerätehaus in Nußbach.

Hagel beschädigt öffentliche Gebäude

Es gab etliche Unwetterschäden durch das Hagelwetter in Nußbach, darunter auch einige an öffentlichen Gebäuden. Einen Ortstermin mit der BGV gab es schon bezüglich des beschädigten Daches an der Aussegnungshalle, die Angebote der Dachdeckerfirmen werden nun abgewartet. Es gäbe aber keine identischen Ziegel mehr.

Auch beim Feuerwehrhaus hat das neue Blechdach Dellen ohne Ende, der Überflug einer Drohne konnte dies bestätigen, wie Ortsvorsteher Heinz Hettich bekannt gab. Ein Gutachter habe dies als Totalschaden bezeichnet. Ebenso ist die Abdeckung der Sirene auf dem Rathausdach stark in Mitleidenschaft gezogen, hier gebe es keine Ersatzteile mehr.

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Verkaufsstand soll Nußbach bereichern

Ein Antrag für die Aufstellung eines Tiny-Hauses auf Rädern beim Parkplatz unter dem Rathaus Nußbach liegt vor. Dies beinhaltet einen Verkaufsstand, der die Vielfalt der Floristik zeigt, Blumen und Gestecke aller Art sollen hier angeboten werden. Dieser Bereicherung für Nußbach wolle man natürlich nicht im Wege stehen. Ein Jahr lang stünde dann der Platz für diese Unternehmung kostenlos zur Verfügung, so die Entscheidung des Gremiums.

Wie es mit dem Dorfladen in Nußbach nun im nächsten Jahr weitergehe, fragte Sonja Schätzle nach. Natürlich wären Gespräche im Gange, nur der jetzige Mieter des Ladens habe die Räumlichkeiten noch nicht gekündigt, äußerte sich Hettich dazu.

Unzufriedenheit mit Sorgenimmobilien

Die weitere Entwicklung der Sorgenimmobilien in Nußbach war eine Anfrage von Bernhard Kienzler. Sehr unzufrieden äußerte sich Hettich hierzu. Viele Anschreiben hätten keine Antwort gebracht, außerdem sei dies Privatgelände, da fehle auch die Handhabe.

In diesem Zusammenhang fragte auch Thomas Mertens nach einem eventuellen Ausbau der Kronenmatte zu einem großen Parkplatz. Das wäre ein lang gehegter Wunsch, doch bei der derzeitigen Finanzlage sieht Hettich momentan keine Chance.

Bernhard Kienzler bedankte sich bei der Feuerwehr und allen Helfern für die Hilfe beim Waldbrand. Vor allem auch bei den Landwirten, die mit ihren Güllefässern Wasser brachten. Diese wichtige Unterstützung habe sich sehr bewährt.

Weiter bedankte sich Kienzler für die Befürwortung der Weideprämie, dies sei für den Landwirt nicht unbedingt eine große Hilfe, aber immerhin eine Entlastung.