Schäden nach Hagelsturm: Unwetter hinterlässt in Nußbach eine Spur der Verwüstung

Die zum Teil bis zu zwanzig Zentimeter hohe Hagel- und Laubberge waren an manchen Orten noch am anderen Tag zu finden.
Priska Dold- Heftiges Hagelunwetter traf Ende August Nußbach – Verwüstungen in wenigen Minuten.
- Dächer, Fassaden und Jalousien stark beschädigt, teils komplette Zerstörung vermeldet.
- B33 teils gesperrt, Bundesstraße wurde zum Fluss; keine Verletzten gemeldet.
- Feuerwehr deckte Dächer ab, Bauhof räumte Hagel, Äste und Laub vom Bopperweg.
- Grabschmuck, Blumenschmuck und Solaranlagen zerstört; viele Autos mit Hagelschäden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Unwetter mit immensen Folgen brach Ende August über einen breiten Streifen von Nußbach herein. Während es in den Seitentälern wie Pappelntal oder Tannholz nur stark regnete, fegte ein heftiges Hagelunwetter über das Dorf. Dies zog sich auch über Kreisbach und das Gewann Bopper.
Hier sind viele Schäden zu verzeichnen: Fassaden und Jalousien haben große Einschusslöcher. Dächer wurden von den Hagelkörnern zum Teil komplett zerstört.
Zur technischen Hilfeleistung war die Teilortswehr Nußbach unterwegs. Bei einem Haus nahe der B33 wurden Dachfenster und Solaranlagen durch den Hagel zersplittert. Wegen der Orkanböen bestand Gefahr durch herumfliegende Glasscherben. Hier halfen die Wehrmänner weiter, die entstandene Löcher abdeckten, um weitere Schäden zu verhindern. So war die Bundesstraße, welche sich für einige Zeit in einen Fluss verwandelte, auf dieser Teilstrecke längere Zeit nur einspurig befahrbar oder auch voll gesperrt.

Ein Hausdach nach dem Hagelwetter in Nußbach.
Priska DoldVom Blumenschmuck im Dorf und an vielen Häusern ist nichts mehr übrig, da blieb nur noch das frühzeitige Abräumen. Auch auf dem Friedhof ist sämtlicher Grabschmuck zerstört. Hier gibt es viele Schäden an der Aussegnungshalle und an der Friedhofskapelle.
Froh sein können diejenigen, die eine Garage hatten – denn zahlreiche Autos weisen heftige Hagelschäden auf.

Wie im Winter zeigte sich der Nußbacher Sportplatz nach dem Unwetter.
Priska DoldSo waren die Mitarbeiter des Bauhofes Triberg die ganze Woche mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Hagelkörner, Äste und Laub – teilweise über zehn Zentimeter hoch – blockierten stellenweise unter anderem den Bopperweg. Der ganze Spuk dauerte keine drei Minuten, die Verwüstungen waren jedoch heftig. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
