Jugendfeuerwehr Triberg
: Bereit sein für den Fall der Fälle

Zwölf Jugendliche beteiligen sich an der 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr. Dabei haben sie einige Herausforderungen zu meistern.
Von
red/pm
Triberg
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Alle Abläufe müssen stimmen beim Einrichten des schweren Greifzugs, um die eingeklemmte Person zu retten. Die Kinder und Jugendlichen befolgen die Anweisungen ihrer Gruppenführer und setzen ihr technisches Wissen im Rahmen der 24-Stunden Übung direkt um.

Alle Abläufe müssen stimmen beim Einrichten des schweren Greifzugs, um die eingeklemmte Person zu retten. Die Kinder und Jugendlichen befolgen die Anweisungen ihrer Gruppenführer und setzen ihr technisches Wissen im Rahmen der 24-Stunden Übung direkt um.

Jugendfeuerwehr Triberg
  • Jugendfeuerwehr Triberg absolvierte eine 24-Stunden-Übung mit zwölf Teilnehmenden.
  • Einsätze von Nacht bis Morgen: Gasgeruch im Wohnmobil, Straßenverunreinigung, Vegetationsbrand.
  • Befreiung einer eingeklemmten Person, Brand an Gabelstapler, vollgelaufener Keller am frühen Morgen.
  • Personensuche am Dreikaiserfelsen und Mülleimerbrand mit echtem Feuer – schnell unter Kontrolle.
  • Abschluss am Gymnasium: Rettungen über Drehleiter und Löscharbeiten außen und innen, Lob vom Jugendwart.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Samstagnacht, ein Uhr im Gerätehaus. Zwölf Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr, Abteilung Triberg, liegen nach einem anstrengenden Tag in ihren Schlafsäcken, als sie plötzlich die Alarmierung aus dem Schlaf reißt. „Gasgeruch in Wohnmobil“ lautete die Notlage.

Im Rahmen ihrer 24-Stunden-Übung hatten die Kinder viele verschiedene Einsätze wie diesen zu bewältigen. Noch während des Aufbaus des Nachtlagers piepsten bereits die Melder für den ersten Einsatz. Eine Straßenverunreinigung forderte gleich volles Engagement. Nach dem Grillen folgte ein Vegetationsbrand.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und des damit verbundenen Entnahmeverbots war eine Wasserentnahme aus dem naheliegenden Bergsee allerdings nicht erlaubt. Vor der Nachtruhe galt es, eine unter einer Palette eingeklemmte Person zu befreien. Ein plötzlicher Brand am verunfallten Gabelstapler stellte die Kinder vor eine zusätzliche Herausforderung.

Die bereits durch den Gasgeruch gestörte Nachtruhe wurde kurz nach fünf Uhr jäh beendet, denn ein Keller war vollgelaufen und musste ausgepumpt werden. Mit einer Personensuche am Dreikaiserfelsen ging es weiter. Zwei vermisste Wanderer mussten in unwegsamem Gelände gerettet werden.

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Wenn der Mülleimer brennt

Echtes Feuer gab es bei einem Mülleimerbrand, den die Jungen und Mädchen laut Mitteilung schnell unter Kontrolle brachten. Mann und Maschine sowie viel technisches Wissen waren gefragt bei einem weiteren Einsatz.

Eine Person war auf dem Gelände der Firma Finkbeiner beim Verladen hinter einem Holzstapel eingeklemmt worden. Um den Verletzten schnellstmöglich zu befreien, mussten mithilfe eines Greifzugs der schwere Stapler und das Holz bewegt werden. Nach dem gemeinsamen Mittagessen rückte die Wehr zur Abschlussübung am Gymnasium aus.

Übung am Gymnasium

Hier war das Zusammenspiel aller gefordert, denn es galt, sowohl Personen über die Drehleiter zu retten als auch Brände innen und außen zu löschen. „Die 24-Stunden Übung hat gezeigt, dass die Kinder mit Eifer bei der Sache waren und bereits ein großes technisches Verständnis aufweisen können“, zeigte sich Jugendwart Lucas Hermann begeistert.

Außerdem dankt er allen Unterstützern, ohne die solch eine umfangreiche Probe nicht möglich wäre.

Kurz-Infos zum Verein

Derzeit sind rund 25 Kinder und Jugendliche in den Jugendfeuerwehren der Feuerwehrabteilungen. Willkommen sind alle Interessierten ab zehn Jahren. Die Proben finden montags um 17.45 Uhr am Gerätehaus statt.