Feuerwehr Triberg
: Bei 19 Bränden tapfer im Einsatz

3430 Stunden haben sich die Mitglieder auf den Ernstfall vorbereitet, 1278 Stunden waren sie dann im Einsatz. Bei 19 Bränden, 69 Hilfeleistungen und zwei Gefahrgut-Einsätzen konnte die Wehr zeigen, was in ihr steckt.
Von
Hans-Jürgen Kommert
Oberndorf
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Ehrungen und Beförderung bei der Feuerwehr Triberg (von links): der stellvertretende Kreisbrandmeister Christoph Kleiner mit Quirinius Dieterle, Dominik Borho, Benjamin Krebs, Jürgen Hess, Bürgermeister-Stellvertreter Klaus Nagel, Daniel Hollstein, Lucas Hermann sowie Abteilungskommandant Martin Schätzle

Hans-Jürgen Kommert

Ein bisschen nervös war er schon: Bei seiner ersten Hauptversammlung der Abteilung Triberg bewies der neue Abteilungskommandant Martin Schätzle dennoch, dass die Vorbereitung durch seinen Vorgänger und jetzigen Ehrenkommandanten Jens Wallishauser gut war.

Schätzle begrüßte anlässlich der 166. Hauptversammlung der Abteilung den stellvertretenden Kreisbrandmeister Christoph Kleiner und Bürgermeister-Stellvertreter Klaus Nagel. Auch den Nußbacher Abteilungskommandanten Patrick Hettich, dessen Stellvertreter Stefan Kammerer und Robin Bertsche mit Vertreter Fabian Dold aus Gremmelsbach galt neben den Mitgliedern der Abteilung sein Gruß.

Tausende von Arbeitsstunden geleistet

Dann sprach er die Ereignisse des Jahres 2024 an. Insgesamt 64 Dienst- und Übungstermine sowie die weiteren Fort- und Weiterbildungen forderten die Mitglieder. Mit 32 Aktiven und acht Doppelmitgliedern habe man so 3430 Stunden geleistet – ohne Einsatzstunden. Diese kommen mit 91 Einsätzen – also mit 1278 Einsatzstunden – hinzu. 19 Brände, 69 Hilfeleistungen, zwei Gefahrgut-Einsätze und einmal Führungsgruppe C erbrachten 14 Menschenrettungen – eine Person konnte laut Schätzle nicht gerettet werden. Dazu konnten mehrere Mitglieder das bayerische Leistungsabzeichen „Löschangriff“ in Flachslanden ablegen.

Der Rüstwagen komme langsam zur Bauphase. Auch müsse die Planung für das neue Gerätehaus weitergeführt werden – mittlerweile sei die Machbarkeitsstudie beim Kreisbrandmeister angekommen. Aufgrund der Verschiebung auf 2026 gebe es eine hohe Priorität bei der Berücksichtigung der Z-FEU-Zuschüsse, weitere Zuschüsse aus dem Ausgleichsstock seien bereits beantragt. Als neue Zusatzaufgabe habe man einen Feuerwehrbedarfsplan zu erstellen, ohne den zukünftig wohl nichts mehr gehe.

Zahlreiche weitere Termine, vor allem der Führung, verzeichnete Schriftführerin Roswitha Schneider. Dazu sprach sie auch über die Teilnahme am Stadtfest und am eigenen Feuerwehrfest.

Jugendwehr zählt 17 Mitglieder

Finanziell schloss das Jahr mit eine nahezu schwarzen Null, wie Kassierer Hans-Peter Schätzle verkündete. Hier habe das Schinkenfest gute Erträge erbracht.

Einiges zu berichten hatte David Käppeler über die Aktivitäten der 17 Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Höhepunkt seien einmal mehr die Raumschaftsprobe in Schonach gewesen, ebenso die 24-Stunden-Übung. Da der Nachwuchs mittlerweile wöchentlich probt, könne er auf 2072 Dienststunden blicken. Theresa D´Ambrosio Schätzle berichtete über die Kasse. Ähnlich sah das bei der Altersmannschaft aus. Mit der Doppelspitze Hans-Peter Schätzle und Jürgen Hess komme diese ganz schön in Schwung und treffe sich wieder regelmäßig. In den Feuerwehr-Ruhestand gingen Jürgen Hess, Uwe Reuter, Clemens Scherzinger, Jens Wallishauser und Willi Weisser.

Für 20 Jahre aktiven Dienstes wurde Daniel Hollstein mit der Floriansmedaille in Gold ausgezeichnet. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Christoph Kleiner zeichnete Dominik Borho und Benjamin Krebs mit dem Ehrenzeichen des Landes in Silber aus. Jürgen Hess wurde durch Bürgermeister-Stellvertreter Klaus Nagel zum Ehrenmitglied ernannt und Quirinius Dieterle für 70 Jahre Zugehörigkeit mit einer Urkunde der Stadt bedacht.

Zum Feuerwehrmann wurde Simon Hieske ernannt, Lucas Hermann zum Oberfeuerwehrmann befördert. Nach bestandenem Lehrgang ist Dominik Borho nun Löschmeister.

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