Initiative in Königsfeld: Ukrainische Gemeinschaft lässt Beet am Haus Benigna aufblühen

Roman Malstruk (hinten, von links), Fritz Link und Vitalii Maistruk sowie Ira Klimenko (sitzend, von links), Tatjana Basle und Viktoriia Shebeda mit dem treffenden Hinweis auf dem Aufsteller. Im Hintergrund ist ein Teil des Blumenbeets zu sehen.
Karlheinz HoffmannDie ukrainische Gemeinschaft hat in Königsfeld gemeinsam mit engagierten Bewohnern ein Blumenbeet am Haus Benigna angelegt. Das Projekt wurde vollständig aus eigenen Mitteln der Beteiligten umgesetzt und ist zu einem Symbol der Dankbarkeit, des Zusammenhalts und des Wunsches geworden, das gemeinsame Umfeld schöner und angenehmer für alle zu gestalten – das wurde bei einem Gespräch vor Ort deutlich.
Die Königsfelder Gemeindeverwaltung unterstützte die Initiative. Gemeinsam wurde ein geeigneter Platz für das Blumenbeet ausgewählt; außerdem stellte die Gemeinde Erde für die Bepflanzung zur Verfügung.
Dank der gemeinsamen Arbeit konnte ein neuer blühender Ort geschaffen werden, der bereits heute Bewohner und Gäste des Kurortes erfreut. Bürgermeister Fritz Link würdigte das Geschaffene als weitere Bereicherung des Ortsbildes.
Unterstützung kommt von der Integrationsbeauftragten Viktoriia Shebeda und der Organisation „Füreinander“, bei der Roman Maistruk federführend ist.
Der nächste Schritt ist bereits in Planung
Nun planen die Organisatoren den nächsten – und nachhaltigen – Schritt der Verschönerung: Sie wollen mehrjährige Blumen pflanzen. Eine weitere Gestaltung des Beetes ist vorgesehen.
Das kostet allerdings Geld: Je nach Variante belaufen sich die geschätzten Kosten zwischen 1500 und 3000 Euro. Dafür soll eine Spendenaktion organisiert werden.
Verbindungen zwischen Kulturen entstehen
Die Organisatoren betonen im Gespräch, dass dieses Projekt ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen der ukrainischen Gemeinschaft, Ehrenamtlichen und der Gemeindeverwaltung ist.
Die Initiative zeige, wie durch gemeinsame Anstrengungen schöne und verbindende Projekte entstehen können, die Menschen unterschiedlicher Kulturen und Nationalitäten zusammenbringen, heißt es im Gespräch.
Informationen zur Unterstützung der Initiative sowie zur geplanten Spendenaktion sollen in Kürze bekannt gegeben, hieß es beim Gespräch mit den Organisatoren.
Organisation „Füreinander“
Kontakt
Die Organisation „Füreinander“ ist in diversen Kommunen tätig – jeweils mit verschiedenen Ansprechpartnern. Ihr Leitspruch lautet: „Wir verbreiten eine Kultur des Ehrenamts und der Opferbereitschaft.“ Örtlicher Ansprechpartner ist Roman Maistruk, E-Mail w.fuereinander@gmail.com und Telefon 0152/5 22 48 90.