Hauptprobe in Schonach
: Schwerer Unfall fordert die Einsatzkräfte

Bei der Herbsthauptprobe der Feuerwehr Schonach galt es, mehrere Verletzte aus einem demolierten Auto zu retten. Trotz strömenden Regens verfolgten zahlreiche Zuschauer die  Rettungsarbeiten auf dem Obertalparkplatz und erhielten Erläuterungen zu den Aufgaben.
Von
Claudius Eberl
Schonach
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Herbsthauptprobe Feuerwehr Schonach

Mit einem anspruchsvollen Verkehrsunfallszenario war die Feuerwehr Schonach bei ihrer Übung konfrontiert.

Claudius Eberl
  • Hauptübung in Schonach: Feuerwehr trainierte schweren Verkehrsunfall ohne Wasser.
  • Lkw prallte auf Baum, Container stürzte auf Auto – mehrere Insassen verletzt.
  • Einsatzkräfte sicherten Container, räumten Baum und begannen dann die Rettung.
  • Eine Person wurde per Schneidgerät befreit, ein Baby lag im Kofferraum.
  • Thomas Schilli erklärte Abläufe für Zuschauer, geplante Böschungsrettung entfiel.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Trotz strömenden Regens lockte die Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Schonach am Samstag zahlreiche Zuschauer auf den Obertalparkplatz – wohl auch ein Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit der Feuerwehr.

Auf den Einsatz von Wasser musste die Wehr bei ihrer   Hauptübung verzichten. Das vom Landkreis verhängte Wasserentnahmeverbot war weiterhin in Kraft und galt auch für Feuerwehrübungen. Doch das Einsatzspektrum der Feuerwehr ist vielfältig, und so stand diesmal ein anspruchsvolles Verkehrsunfallszenario auf dem Übungsplan.

Angenommen wurde ein schwerer Unfall, bei dem ein Lastwagen mit Abrollcontainer auf einen Baum aufgefahren war. Durch die Wucht des Aufpralls löste sich der Container und stürzte auf ein nachfolgendes Auto. Mehrere Personen befanden sich in dem Wagen, mindestens eine davon war eingeklemmt und konnte das Fahrzeug nicht mehr selbstständig verlassen. Auch der Fahrer des Lastwagens wurde bei dem Unfall verletzt.

Nach dem Eintreffen verschafften sich die Einsatzkräfte zunächst einen Überblick über die Lage. Anschließend machten sie sich daran, den umgestürzten Baum zu beseitigen und den Container gegen ein weiteres Umkippen zu sichern.

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Herbsthauptprobe Feuerwehr Schonach

Ein schwerer Unfall, bei dem ein Lastwagen auf einen Baum aufgefahren war, stand im Mittelpunkt der Herbsthauptprobe er  Feuerwehr Schonach.

Claudius Eberl

Erst danach konnten die Rettungsarbeiten am verunglückten Fahrzeug beginnen. Dabei kam auch die Drehleiter zum Einsatz. Eine weitere geplante Übungseinlage, bei der die Rettung von Personen aus einer Böschung demonstriert werden sollte, musste angesichts der widrigen Wetterbedingungen entfallen.

Herbsthauptprobe Feuerwehr Schonach

Herbsthauptprobe Feuerwehr Schonach

Claudius Eberl

Eine Person konnte erst gerettet werden, nachdem man mit schwerem Gerät das Fahrzeug aufgeschnitten hatte. Und bei der Überprüfung des Fahrzeuges stellte man dann auch noch fest, dass ein Baby durch den Aufprall in den Kofferraum des Autos geschleudert wurde.

Hintergrundinformationen zur Arbeit der Wehr

Für die Zuschauer wurde die Übung von Thomas Schilli moderiert. Ausgestattet mit Mikrofon und Lautsprecheranlage erläuterte er die einzelnen Arbeitsschritte der Feuerwehrleute, erklärte die eingesetzten Gerätschaften und vermittelte zahlreiche Hintergrundinformationen zur Arbeit der Wehr. Auf diese Weise konnten die Zuschauer die Abläufe nicht nur verfolgen, sondern auch nachvollziehen, welche Überlegungen und Herausforderungen hinter den einzelnen Schritten stehen.

Herbsthauptprobe Feuerwehr Schonach

Eine Person konnten die Einsatzkräfte erst retten, nachdem sie das Fahrzeug mit schwerem Gerät aufgeschnitten hatten.

Claudius Eberl

Schilli zeigte sich erfreut über das große Interesse trotz des anhaltend nassen Wetters. Unter den Gästen begrüßte er auch die stellvertretende Bürgermeisterin Petra Hettich, Gemeinderat Simon Schyle sowie Jens Wallishauser als Vertreter des Kreisfeuerwehrverbands.

Nach rund 40 Minuten war die Übung beendet, zumindest für die Zuschauer. Für die Feuerwehrfrauen und -männer ging es dann ans Aufräumen, danach traf man sich im Rebstock. Dort hielt man die Nachbesprechung der Übung ab und war anschließend von der Gemeinde zu einem Abendessen eingeladen.