Guter Zusammenhalt
: Teamgeist und starke Jugendarbeit – Schonacher Feuerwehr zieht Bilanz

Die Feuerwehr Schonach zog Bilanz. Neben zahlreichen Einsätzen und intensiver Jugendarbeit stand im vergangenen Jahr auch die Kameradschaftspflege im Mittelpunkt.
Von
Claudius Eberl
Oberndorf
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Die geehrten und beförderten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schonach blicken bei der Hauptversammlung auf das vergangene Jahr zurück.

Claudius Eberl

Zur Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schonach im Volltreffer konnte Kommandant Georg Schilli am Freitagabend neben den aktiven Feuerwehrangehörigen und der Jugendfeuerwehr auch Bürgermeister Jörg Frey, den stellvertretenden Kreisbrandmeister Ralf Heizmann sowie zahlreiche Gemeinderäte begrüßen.

Zusammenhalt In seinem Bericht hob Schilli die Bedeutung von Gemeinschaft und Zusammenhalt hervor. Gerade angesichts aktueller Kriege und Konflikte werde deutlich, wie wichtig diese Werte seien – innerhalb der Schonacher Wehr seien sie in besonderem Maße vorhanden.

Das vergangene Jahr habe die Feuerwehr mit zahlreichen Einsätzen gefordert. Schilli dankte seinen Kameraden ausdrücklich für deren Einsatzbereitschaft und Engagement. Positiv bewertete Schilli zudem die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren der Raumschaft, der Gemeindeverwaltung und dem Gemeinderat.

Mit aktuell 61 aktiven Mitgliedern sei die Wehr gut aufgestellt, ausruhen wolle man sich darauf jedoch nicht. Um auch künftig einsatzfähig zu bleiben, komme der Jugendarbeit eine entscheidende Bedeutung zu.

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Arbeitintensives Jahr

Rückblick Schriftführer Sascha Rosenfelder berichtete von einem arbeitsintensiven Jahr für die aktive Wehr. Neben einem Großbrand mussten zahlreiche Kleinbrände und technische Hilfeleistungen bewältigt werden. Als Überlandhilfe war die Feuerwehr zudem in Furtwangen und Gremmelsbach im Einsatz. Hinzu kamen drei Führungsgruppeneinsätze mit dem Einsatzleitwagen ELW1.

Auch die Präventionsarbeit nahm breiten Raum ein: In Kindergärten und Schule war die Feuerwehr im Bereich Branderziehung aktiv, außerdem übernahmen die Einsatzkräfte bei verschiedenen Veranstaltungen Feuersicherheitswachen.

Regelmäßige Übungsabende fanden wöchentlich statt, zusätzlich besuchten zahlreiche Feuerwehrangehörige Lehrgänge und Seminare zur Weiterbildung.

Neben dem regulären Feuerwehrdienst standen auch gesellschaftliche Aufgaben auf dem Programm. Dazu gehörten unter anderem der zweite Schonacher Schanzenlauf.

Auch die Kameradschaft kam nicht zu kurz: Diese wurde unter anderem bei einem Silvesterhock, der Jahresabschlussfeier, gemeinsamen Wanderungen sowie bei der Teilnahme an der Schützenwoche gepflegt.

Die aktive Mannschaft zählt derzeit 61 Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 36 Jahren. Im Jahr 2025 konnten zwei Neuzugänge aufgenommen werden, Abgänge gab es keine.

Starke Jugendarbeit

Jugendfeuerwehr Auch die Jugendfeuerwehr blickte auf ein aktives Jahr zurück. Jugendwart Mario Steblaj berichtete von den zweiwöchentlichen Proben, bei denen die Kinder und Jugendlichen ihre Fähigkeiten trainierten. Bei einer 24-Stunden-Übung konnten sie das Gelernte praktisch unter Beweis stellen.

Besonders hob Steblaj den Einsatz der Betreuer hervor: Insgesamt 631,5 Stunden ehrenamtlicher Arbeit wurden zusätzlich zur regulären Feuerwehrarbeit für die Nachwuchsarbeit geleistet.

Zahlreiche Mitglieder der Jugendfeuerwehr konnten bei der Hauptversammlung ausgezeichnet werden.

Foto: Claudius Eberl

Altersmannschaft Für die Altersmannschaft berichtete Manfred Schuler. Diese umfasst derzeit neun Kameraden, die auch nach dem aktiven Feuerwehrdienst die Kameradschaft pflegen – etwa beim Hansele-Kaffee an Fastnacht oder bei der Jahresabschlussfeier.

Auch bei Veranstaltungen bringt sich die Altersmannschaft weiterhin ein: Beim Volksfest leisteten die Mitglieder ebenfalls einen wichtigen Beitrag zum Gelingen.

Enge Zusammenarbeit

Lob Bürgermeister Jörg Frey betonte in seinem Grußwort, dass auf die Schonacher Feuerwehr jederzeit Verlass sei. Besonders lobte er die enge Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und die gegenseitige Unterstützung innerhalb der Gemeinde. Auch die Zusammenarbeit mit den Wehren der Raumschaft bezeichnete er als vorbildlich: „Das sollte in unserer Gemeinschaft allgemein so sein.“ Gemeinderat, Verwaltung und Bürgerschaft seien stolz auf die Arbeit der Feuerwehr, versicherte er.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Ralf Heizmann bestätigte der Schonacher Wehr ebenfalls hohe Schlagkraft und großes Engagement. Anerkennende Worte fand er insbesondere für die intensive Jugendarbeit sowie die gute Einbindung der Altersmannschaft.

Ehrungen und Beförderungen

Ehrungen Für langjährige Mitgliedschaft wurden seitens der Feuerwehr geehrt: Tim Schilli, Florian Wissler, Dennis Trojanski, Dennis Zolnai (fünf Jahre), Daniel Kienzler, Thomas Schilli (zehn Jahre), Johannes Fenski, Sebastian Bolkart, Daniel Schwer (15 Jahre), Manuel Burger (20 Jahre), Oliver Glück (30 Jahre), Claudius Hipp (35 Jahre) und Christof Schwer (40 Jahre). Das bronzene Ehrenabzeichen des Landes erhielten Pascal Hilser (15 Jahre), Markus Dieterle und Christof Schwer (40 Jahre).

Beförderungen Befördert wurden Nina Palmer, Tobias Ringwald, Jakob Hettich (Anwärter), Benjamin Duffner, Simon Hettich (Hauptfeuerwehrmann), Johannes Fenski (Löschmeister) und Michael Schmid (Hauptlöschmeister).

Auszeichnungen In den Reihen der Jugendfeuerwehr wurde die Jugendflamme der Stufe 1 an Elias Rombach, Tim Andres, Nina Palmer, Jannik Dieterle, Tim Schmidt, Moritz Schmidt, Elias Duffner, Emilian Duffner, Jonas Reiner, Lena Reiner, Luca Timm, Raphael Giebelhaus und Matteo Schirk verliehen.

Die Leistungsspanne erhielten Elias Rombach, Nina Palmer, Jannik Dieterle und Jonas Reiner.