Gemeinderat Triberg: Mehr als 200.000 Euro Förderung für Finkbeiner-Brücke

Diese Brücke in Triberg soll im Zuge des Baus der Firma Finkbeiner erneuert werden. Sie stellt die künftige Zufahrt dar, mit der Wendemanöver auf der B33 vermieden werden sollen.
Hans-Jürgen Kommert- Triberg erneuert die Zufahrtsbrücke zur Firma Finkbeiner an der Nußbacher Straße.
- Dank Programm „Kommunaler Straßenbau 2026 bis 2030“ steigen die Zuschüsse auf rund 202.500 Euro.
- Der Überbau und die Auflager werden erneuert – Fahrbahnbreite künftig 5,25 Meter, weiter einspurig.
- Leitungen für Gas, Wasser, Schmutzwasser und Telekom werden ersetzt, ein Leerrohr kommt hinzu.
- Gesamtkosten: Bau rund 280.000 Euro plus 55.000 Euro Außenanlagen; Planung mit 35.000 Euro veranschlagt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Werkstatt der Firma Finkbeiner an der Nußbacher Straße ist bereits in Betrieb, die Lkw-Waschhalle in Arbeit. Nun ging es um die sichere Zufahrt zum Gelände: die Brücke über den Nußbach. Dazu habe man bereits 2024 beschlossen, einen Förderantrag zu stellen. Das Sanierungskonzept sehe vor, den Brückenüberbau sowie die Auflager zu erneuern.
Das Ingenieurbüro Isenmann wurde beauftragt, die Leistungsphasen 1 bis 3 auszuführen. Zwar bleibe die Brücke auch nach Erneuerung nur einspurig befahrbar, allerdings werde die Fahrbahnbreite auf 5,25 Meter erhöht, das Geländer werde aber an den Böschungen des Baches weitergeführt. Die Versorgungsleitungen (Gas, Wasser, Schmutzwasser sowie Telekommunikation) sollen im Zuge der Baumaßnahme ebenso erneuert werden, auch ein Leerrohr für künftige Breitbandversorgung wird mitverlegt.
Die Baukosten lägen bei netto rund 280.000 Euro, dazu kämen Kosten für Außenanlagen und Freiflächen, rund 55.000 Euro. Dabei seien Nebenkosten wie Vermessungs- und Planungsleistungen nicht berücksichtigt.
Positiv: Nach Aufnahme ins Förderprogramm „Kommunaler Straßenbau 2026 bis 2030“ kann die Stadt mit einem deutlich höheren Förderbetrag von rund 202.500 Euro rechnen – eingeplant war eine Fördersumme von 65.000 Euro. Für die gesamte Planung rechnet die Stadt mit 35.000 Euro. Für die Bauphasen 4 bis 8 der Tragwerksplanung soll weiterhin das Büro Isenmann beauftragt werden.
„Die Verwaltung geht also davon aus, dass 35.000 Euro für die Planungskosten ausreichen. Dann hoffen wir mal“, unkte Klaus Wangler (CDU). „Ganz schön happig“, befand sein Fraktionskollege Burkhart Müller. Der Beschluss fiel dennoch einstimmig.
