Freibad-Sanierung in Vöhrenbach
: Saison 2028 ist noch nicht in trockenen Tüchern

Nach dem Ende der Badesaison in Vöhrenbach gehen die Planungen für die Schwimmi-Sanierung in die nächste Phase. Untersuchungen von Boden und Betonbauwerken stehen an,  das Planungsbüro arbeitet am Sanierungskonzept. Im Herbst trifft der Gemeinderat die Entscheidung über die Zukunft des Freibads.
Von
Stefan Heimpel
Vöhrenbach
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Freibad Schwimmi Vöhrenbach

Derzeit können die Besucher noch die letzten Runden im Schwimmbecken drehen. Im nächsten Sommer bleibt das Freibad Schwimmi in Vöhrenbach wegen der Sanierungsarbeiten geschlossen.

Stadtverwaltung Vöhrenbach
  • Sanierung des Freibads Schwimmi verzögert sich – Baubeginn erst im Frühjahr möglich.
  • Planungsbüro Fritz erhielt die Generalplanung für 1,067 Mio. Euro nach EU-Ausschreibung.
  • Boden- und Betonprüfungen laufen, Grundwasserschutz und Tiefbrunnen bleiben Thema.
  • Sanierungskonzept soll bis zum Herbst vorliegen, Beschluss fällt im Gemeinderat.
  • Trotz Verzug bleibt Ziel: Abschluss bis Anfang 2028 und Eröffnung zur Saison 2028.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie sieht es aktuell, also kurz vor Ende der Badesaison 2026, aus mit der geplanten Sanierung des Freibades Schwimmi in Vöhrenbach? Im Gemeinderat war schon die Rede von Verzögerungen, die Frage stellte sich, ob die Sanierung wie geplant im kommenden Jahr umgesetzt und vor dem Beginn der Saison 2028 abgeschlossen werden kann.

Bürgermeister Heiko Wehrle stand Rede und Antwort. Einen großen Einfluss auf die Zeitplanung für die Schwimmi-Sanierung hatte die vorgeschriebene europaweite Ausschreibung für das Planungsbüro. Nach dem Beschluss für diese Ausschreibung im Oktober 2025 konnte nach einem aufwändigen Verfahren erst im März dem Gemeinderat das Ergebnis vorgelegt werden.

Der Gemeinderat beschloss die Vergabe an die Firma Fritz in Bad Urach/Freiburg. Diese hatte bei der Bewertung der Ausschreibung vor allem bei der Kompetenz des Mitarbeiter-Teams einen deutlichen Vorsprung erzielt gegenüber den beiden anderen Mitbewerbern. Die Generalplanung wurde daher für die Summe von 1,067 Millionen Euro an die Firma Fritz vergeben.

Seither ist das Büro mit Architektin Evi Hauser mit der Sanierung beschäftigt, die genauen Planungen werden aktuell ausgearbeitet. Vor allem sind jetzt direkt nach dem Abschluss des Schwimmbetriebs noch Bodenuntersuchungen erforderlich. Zum einen gilt es, die Belastbarkeit des Bodens für dieses Projekt zu prüfen. Zum anderen geht es um den Grundwasserschutz.

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Plan zur Sanierung liegt noch nicht endgültig vor

Das Schwimmi soll auch künftig wie bisher über einen Tiefbrunnen versorgt werden. Das Grundwasser unter dem Schwimmi steigt allerdings gerade im Winter und Frühjahr relativ hoch an. Da muss geprüft werden, ob man einen besonderen Schutz für die Bauwerke einplanen muss. Ebenso müssen die vorhandenen Beton-Bauwerke untersucht werden.

Alle 14 Tage gibt es einen Jour fixe von Bürgermeister Wehrle mit dem Planungsbüro und der Architektin. Der genaue Plan zur Sanierung ist noch nicht endgültig ausgearbeitet, soll aber bis zum Herbst vorliegen und dann im Gemeinderat beraten und beschlossen werden. Auch der Förderverein Schwimmsport mit seinem Vorsitzenden Pascal Fink ist immer aktuell informiert. Der Verein stehe auch weiterhin voll hinter dem Projekt.

Kostenrahmen spielt wichtige Rolle

Ein großes Ziel bei dieser Planung ist es vor allem, trotz bei vorhandenen Kostensteigerungen den vorgegebenen Kostenrahmen einzuhalten. Der Gemeinderat muss dann darüber beraten, ob die Sanierungsvorschläge des Büros akzeptiert und damit endgültig ausgearbeitet und mit der Sanierung begonnen werden kann. Der Gemeinderat hat aber auch die Möglichkeit, bei diesen Beratungen Änderungen vorzuschlagen und zu beschließen. Aus diesen Gründen kann nicht wie ursprünglich geplant direkt nach dem Ende der Badesaison mit den Bauarbeiten begonnen werden. Denn nach dem Beschluss durch den Gemeinderat im Herbst müssen dann die Arbeiten erst noch ausgeschrieben werden.

Wenn es keine größeren Verzögerungen gibt, wird man im Frühjahr mit den Arbeiten beginnen. Trotz dieser Verzögerung hofft Bürgermeister Heiko Wehrle, dass die Arbeiten bis Anfang 2028 abgeschlossen werden können. Dann könnte, wie ursprünglich geplant, das neue Schwimmi zur Saison 2028 eröffnet werden.