Finanzen in Gütenbach
: Jahresabschluss mit schwarzen Zahlen

Der Gütenbacher Gemeinderat hat den Jahresabschluss 2024 bestätigt. Mit einem Plus von 1,022 Millionen Euro bleibt die Gemeinde auf Kurs.
Von
Stefan Heimpel
Oberndorf
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Positiv fällt der Kassensturz in Gütenbach für das Jahr 2024 aus. (Symbolfoto)

Pixabay/fotoblend

Festgestellt und genehmigt hat der Gütenbacher Gemeinderat den Jahresabschluss für 2024.

Damit ist die Gemeinde mit den Jahresabschlüssen auf dem Laufenden. 2024 gab es erneut ein positives Endergebnis von 1,022 Millionen Euro. Vorgestellt wurde der Jahresabschluss von Kerstin Wolff vom Rechnungsamt der Furtwanger Stadtverwaltung, die im Rahmen der Verwaltungsgemeinschaft Gütenbach-Furtwangen diesen Abschluss erstellt hatte.

Die Erträge der Gemeinde Gütenbach im vergangenen Jahr waren insgesamt 4,587 Millionen Euro gegenüber Aufwendungen von 3,566 Millionen Euro. Dies bedeutet ein ordentliches Ergebnis von 1,022 Millionen Euro.

Bei der Ergebnisrechnung waren es Einzahlungen aus Verwaltungstätigkeit von 4,2 Millionen Euro gegenüber Auszahlungen von 3,2 Millionen Euro, dies ergab einen Überschuss von fast einer Million Euro. Im Finanzhaushalt, der vor allem auch die Investitionen beinhaltet, gab es Einnahmen von lediglich 680 000 Euro gegenüber Ausgaben von 2,2 Millionen Euro. Damit gab es einen Finanzmittelbedarf von 1,5 Millionen Euro. Nach dem Überschuss in der Ergebnisrechnung blieb ein Finanzmittelbedarf von 561 000 Euro sowie Ausgaben für Zinsen und Ähnliches von 61 000 Euro.

Ausgleich von kalkuliertem negativen Ergebnis im Jahr 2025

Damit sank der Bestand an Finanzmitteln zum Jahresende 2024 gemeinsam mit Zahlungsmittelbedarf aus haushaltsunwirksamen Zahlungen um 687 000 Euro auf 1,32 Millionen Euro. Bereits aus dem Vorjahr 2023 gab es einen Vortrag auf 2024 von 563 000 Euro.

Mit dem positiven Ergebnis von 2024 besteht daher jetzt ein Vortrag für das aktuelle Jahr von 1,585 Millionen Euro. Damit könnte dann das im Haushaltsplan 2025 kalkulierte negative Ergebnis von 1,25 Millionen Euro abgedeckt werden. Dieses Ergebnis wird aber endgültig erst wieder im Jahresabschluss 2025 aufgestellt.

Änderungen vom Ergebnis gegenüber dem Plan

Kerstin Wolff stellt noch die verschiedenen einzelnen Bereiche des Haushalts 2024 vor, vor allem auch die Änderungen vom tatsächlichen Ergebnis gegenüber dem Haushaltsplan 2024. Bei den Erträgen im Haushalt sind besonders von Bedeutung: der Anteil an der Einkommensteuer mit 720 000 Euro, die Gewerbesteuer mit 699 000 Euro, die sonstigen ordentlichen Erträge mit 669 000 Euro und die Schlüsselzuweisungen mit 535 000 Euro.

Die Mitarbeiterin des Rechnungsamts nannte die größten Verschiebungen gegenüber den im Haushaltsplan kalkulierten Zahlen. Bei den sonstigen ordentlichen Erträgen stieg das Ergebnis um mehr als eine halbe Million Euro. Eine Rolle spielte die Rückerstattung von Mehrwertsteuer beim Betrieb der Mehrzweckhalle. Auch bei der Gewerbesteuer gab es mit fast 700 000 Euro einen deutlich höheren Ertrag als die erwarteten 450 000 Euro.

Bei den Aufwendungen gab es die größten Summen beim Personal mit 910 000 Euro und bei der Kreisumlage und FAG-Umlage mit gesamt 905 000 Euro. Geringere Ausgaben gab es vor allem bei den Sach- und Dienstleistungen mit 435 000 Euro statt der geplanten 635 000 Euro ebenso wie bei den Personalkosten mit 137 000 Euro weniger Ausgaben. Nicht zuletzt gab es Einsparung durch den milden Winter. Statt der regelmäßig geplanten 50 000 Euro fielen nur 9000 Euro für den Winterdienst an. Im Gegenzug war die Kreisumlage gegenüber dem Plan um 98 000 Euro auf 564 000 Euro gestiegen.

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