Feuerwehrfestwochenende im Obertal
: Schonach startet mit Vollgas ins Volksfest

Der traditionelle Umzug brachte Feuerwehr und Musik durch den Ort. Danach wurde gefeiert, was das Zeug hielt – und das bis weit nach Mitternacht. Der Fassanstich war unterdessen ein besonderer, insbesondere für Bürgermeister Jörg Frey.
Von
Hans-Jürgen Kommert
Schonach
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Sitzt: Mit dem zweiten Schlag schafft es Bürgermeister Jörg Frey, den Zapfhahn bombenfest im Fass zu versenken, sodass er dann gemeinsam mit Artur Welte , dem Vertreter der Brauerei, Freibier ausschenken kann. Kommandant Georg Schilli (dazwischen) und der neue Festwirt Robin Hansmann (rechts) beobachten das Geschehen genau.

Sitzt: Mit dem zweiten Schlag schafft es Bürgermeister Jörg Frey, den Zapfhahn bombenfest im Fass zu versenken, sodass er dann gemeinsam mit Artur Welte , dem Vertreter der Brauerei, Freibier ausschenken kann. Kommandant Georg Schilli (dazwischen) und der neue Festwirt Robin Hansmann (rechts) beobachten das Geschehen genau.

Hans-Jürgen Kommert
  • Das 54. Volksfest der Feuerwehr Schonach startete mit Umzug und Fassanstich.
  • Bürgermeister Jörg Frey zapfte mit zwei Schlägen – sein letzter Fassanstich vor Amtsende.
  • Gäste kamen u. a. aus St. Wendel, Bad Bergzabern und mit historischer Drehleiter aus Jettingen.
  • Festzelt und Vergnügungspark waren früh voll, die Jugendfeuerwehr sammelte Geschirr ein.
  • Musik von Kurkapelle, BregBrassBuebe und Almrocker sorgte bis weit nach Mitternacht für Stimmung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Schon der Auftakt war ein voller Erfolg – das 54. Volksfest, veranstaltet vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Schonach, legte von Beginn an richtig los. Man spürte förmlich, dass jeder auf das Fest gewartet hatte, getreu dem Motto „Hier steppt der Bock“ – der im Übrigen den Umzug zu Fuß zurücklegte und sich ganz brav von Kindern führen ließ.

Nachdem es noch am Samstagmorgen geregnet hatte, verwöhnte Petrus die Feierwütigen mit Sonnenschein bei zunächst angenehmen Temperaturen – in der Nacht allerdings wurde es recht kühl.

Wie immer begann das Fest mit dem Umzug der Feuerwehr vom Gerätehaus durch den Ort bis zum Festplatz im Obertal, unterstützt durch Fahrzeuge der Nachbarwehren aus Schönwald und Triberg, aber auch aus Oberprechtal. Und die Feuerwehr Jettingen hatte eine historische Drehleiter geschickt.

Angeführt wurde der Zug wie üblich durch den Musikverein Kurkapelle Schonach und natürlich Geißbock Florian, von hinten unterstützt durch zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge.

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Bürgermeister Frey braucht nur zwei Schläge

Danach bewies der Bürgermeister wieder einmal eine starke Hand – schon beim zweiten Schlag saß der Zapfhahn bombenfest im Bierfass, sodass er gemeinsam mit Artur Welte, dem Vertriebsbeauftragten einer Donaueschinger Brauerei, das Freibier ausschenken konnte. Es war allerdings der letzte Fassanstich für Jörg Frey – seine vierte und letzte Amtszeit endet im kommenden Jahr vor dem Fest.

Angeführt vom Musikverein Kurkapelle Schonach geht der Umzug vom Feuerwehrhaus zum Festgelände

Angeführt vom Musikverein Kurkapelle Schonach geht der Umzug vom Feuerwehrhaus zum Festgelände.

Hans-Jürgen Kommert

Kommandant Georg Schilli konnte wieder besondere Gäste begrüßen: Seit 1984 besucht regelmäßig eine Abordnung der Partner-Feuerwehr St. Wendel das Fest. In diesem Jahr hatte sich auch eine Abteilung der Feuerwehr Bad Bergzabern eingefunden – die Wache 3 Birkenhördt –, regelrechte „Feierbiester“, wie auch die Kollegen aus allen anwesenden Wehren.

Braver Geißbock – Florian geht mit Groß und Klein beim Umzug mit.

Braver Geißbock – Florian geht mit Groß und Klein beim Umzug mit.

Hans-Jürgen Kommert

Mit schwungvoller Festzeltmusik der Kurkapelle verging der Nachmittag kurzweilig. Sehr zügig füllte sich bereits zu früher Stunde das riesige Zelt.

Da das Wetter mitspielte, war auch der Vergnügungspark der Firma Gebauer durchgehend gut besucht; Kinder animierten ihre Eltern immer wieder, den Geldbeutel zu öffnen. Kinderkarussell, diverse „Kraft“-Angebote, Geschicklichkeitsspiele und natürlich der Auto-Scooter waren bei den jüngeren Besuchern stets beliebt. Auch der Stand mit den „Churros“, einer in Öl ausgebackenen iberischen Gebäckspezialität, hatte immer gut zu tun.

Proppenvoll ist das Zelt schon zu früher Stunde.

Proppenvoll ist das Zelt schon zu früher Stunde.

Hans-Jürgen Kommert

Hinter den Kulissen wurde intensiv daran gearbeitet, dass jeder Festbesucher stets bestens versorgt war – und die Jugendfeuerwehr war immer wieder unterwegs mit Bollerwägen, um leere Gläser und schmutziges Geschirr einzusammeln. Nur durch den persönlichen Einsatz aller – auch der Feuerwehrfrauen – funktioniert das Volksfest.

Er hat den heißesten Arbeitsplatz: Adrian Schwer am Holzkohlegrill.

Er hat den heißesten Arbeitsplatz: Adrian Schwer am Holzkohlegrill.

Hans-Jürgen Kommert

Am frühen Abend brachte mit den „BregBrassBuebe“, einer Formation aus der Umgebung, beste Laune ins Festzelt – es dauerte viele Zugaben, bevor die Jungs die Bühne verlassen durften. Und nach ihnen startete die große Volksfestparty mit der Band „Almrocker“ – die siebenköpfige Band aus Süddeutschland sorgte bis weit nach Mitternacht für überbordende Stimmung.