Bike-Marathon in Furtwangen: Sportlicher Einsatz unterstützt junge Patienten

Freude bei Michael Schreiner und Stephan Maier (von rechts): Das Orga- und Vorstandsteam des Schwarzwald-Bike-Marathons überbrachte eine Spende in Höhe von 6000 Euro. Streckenchef Thomas Hettich, Vorsitzender Josef Herdner, Geschäftsführerin Alexandra Bursian (links) und Jan Baum sowie einige „Katha-Eltern“ versammelten sich zum Gruppenbild.
Schwarzwald Bike Marathon- Verein Schwarzwald-Bike-Marathon spendet 6000 Euro an die Reha-Klinik Katharinenhöhe.
- Fünf Euro pro Startgeld flossen an die Klinik, der Verein stockte den Betrag zusätzlich auf.
- Hermle spendete zusätzlich 34.940 Euro – pro gefahrenem Kilometer der Mitarbeitenden 20 Euro.
- Mehr als 1350 Fahrer starteten am 12. und 13. September, der Ablauf gelang reibungslos.
- Veranstalter sorgen sich wegen sinkender Teilnehmerzahlen und steigender Kosten um die Zukunft.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Unter dem Motto „Biken für den guten Zweck“ unterstützte der Verein Schwarzwald-Bike-Marathon einmal mehr die Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe in Furtwangen. Fünf Euro aus jedem eingenommenen Startgeld kamen der Einrichtung zugute. Zusätzlich stockte der gemeinnützige Verein den Betrag auf, sodass in diesem Jahr eine Spendensumme von 6000 Euro zusammenkam.
Das Vorstandsteam besuchte kürzlich die Rehabilitationsklinik, um die Spende zu übergeben. Damit unterstreicht der Verein seine langjährige Verbundenheit mit der Einrichtung und würdigt deren wertvolle Arbeit für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, heißt es in einer Mitteilung.
Die Katharinenhöhe behandelt insbesondere Menschen mit onkologischen, hämatologischen und kardiologischen Erkrankungen. Neben der medizinischen Rehabilitation bietet „die Katha“ eine umfassende psychosoziale und pädagogische Betreuung. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag dazu, Betroffene und ihre Familien auf ihrem Weg zurück in den Alltag zu begleiten.
Gemeinsam blickten die Einrichtungsleiter Stephan Maier und das Bike-Team auf die erfolgreiche Veranstaltung am 12. und 13. September zurück. Bei schönem Wetter und in ausgelassener Stimmung begrüßte der Verein Schwarzwald-Bike-Marathon mehr als 1350 große und kleine Fahrer in Furtwangen.
An der Spitze endet eine Ära
Der Besuch des Vorstandsteams stand auch im Zeichen eines besonderen personellen Wechsels: An der Spitze der Katharinenhöhe endet in diesem Herbst eine Ära. Geschäftsführer Stephan Maier scheidet aus seiner Funktion aus. Mit Michael Schreiner steht sein Nachfolger bereits fest.
Neben dem sportlichen Erlebnis stand beim Schwarzwald-Bike-Marathon stets auch der soziale Gedanke im Mittelpunkt. „Die Spende ist ein schönes Beispiel dafür, wie sich sportliches Engagement und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbinden lassen“, betont der Vorsitzende des Vereins und Altbürgermeister, Josef Herdner. „Mit ihrer Teilnahme am Marathon leisteten die Fahrerinnen und Fahrer zugleich einen Beitrag zur Unterstützung der wichtigen Arbeit der Katha.“
Firma Hermle spendet fast 35.000 Euro
Stephan Maier nutzte den Abend, um dem Organisationsteam für seinen langjährigen Einsatz sowie den ehrenamtlichen Helfern und den Grundstückseigentümern zu danken, die das Radsportereignis Jahr für Jahr ermöglichen. Auch die Firma Hermle aus Gosheim unterstützte die Katharinenhöhe mit einer großzügigen Spende. Das Unternehmen nahm einmal mehr das überregional bekannte Bike-Event zum Anlass, pro gefahrenem Kilometer der Hermle-Mitarbeiter 20 Euro an die Klinik zu spenden. Die Spendensumme belief sich in diesem Jahr auf 34.940 Euro.
Zufrieden blickt der Verein auf die gelungene Organisation und den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zurück. Ein besonderer Dank galt den Hunderten ehrenamtlichen Helfern der beteiligten Vereine, den Einsatzkräften der Blaulichtfamilie und den langjährigen Sponsoren. Ihr Einsatz und ihre Unterstützung bilden die Grundlage dafür, dass eine Veranstaltung dieser Größenordnung Jahr für Jahr gelingen kann. Auch die Zukunft des Marathons war ein Thema des Abends. Wie viele andere Radsportveranstaltungen steht das traditionelle Rad-Event vor wachsenden Herausforderungen. Insbesondere im Mountainbike-Bereich machen rückläufige Teilnehmerzahlen den Veranstaltern zu schaffen, genauso wie gleichzeitig steigende Kosten für die Veranstaltungsinfrastruktur, Technik und externe Dienstleistungen.
Junge Generationen für Radsport begeistert
Diese Entwicklung stellt die Verantwortlichen vor die schwierige Aufgabe, das Rennen langfristig wirtschaftlich tragfähig zu gestalten und zugleich seinen besonderen Charakter zu bewahren. Als fest in der Region verankerte Veranstaltung ist es weit mehr als ein sportlicher Treffpunkt für Radsportbegeisterte: Mit Angeboten für Kinder und Jugendliche im Alter von zwei bis 15 Jahren begeistert der Schwarzwald-Bike-Marathon bereits die jüngsten Generationen für den Radsport und bringt Menschen aus Furtwangen und ganz Deutschland zusammen.

