Beim Tischtennis funkt es: Horst und Mathilde Herr aus Schonach feierten Ehejubiläum

Mathilde „Li“ und Horst Herr feierten ihre Diamantene Hochzeit im Rahmen einer würdevollen Heiligen Messe
Hans-Jürgen KommertEigentlich sollte sie eher unbemerkt vonstattengehen, die Diamantene Hochzeit von Horst und Mathilde Herr – sie kennt man allerdings eher als „Li“, ein Name, den sie selbst lieber hört als den richtigen.
Doch wenn dann im Rahmen der Heiligen Messe die Kurkapelle Schönwald die Liturgie bereichert mit dem „Heilig“ von Franz Schubert, dem triumphalen „You raise me up“ oder am Ende „Großer Gott wir loben dich“, kann so etwas nicht geheim bleiben. Zumal Sohn Mathias, normalerweise Bundesrichter in Karlsruhe, das Lektorat versah.
Horst Herr wurde in Villingen geboren, wuchs in der Triberger Oberstadt auf – und ging mit zwölf Jahren mit nach Schonach, wo sein Vater auch Bürgermeister war.
Er war, gegen den Willen seiner Eltern, heimlich Fußballer und eine große Stütze im Team der Teutonia. Seinen Eltern zuliebe begann er, Tischtennis zu spielen – eine schicksalhafte Entscheidung. Denn da lernte er seine Frau kennen, von allen nur „Li“ genannt, die er wenige Jahre später ehelicht, im Januar 1966, nachdem er sein Pädagogikstudium beendet und seine erste Anstellung hatte.
Fest mIt Kindern und Enkeln
Seine Frau „Li“ ist echte Schonacherin, hatte es bis zur Chefbuchhalterin bei der Firma Wiha geschafft.
Zwei Kinder wurden geboren, Tochter Theresia ist Berufsmusikerin, Sohn Mathias promovierter Jurist und Bundesrichter. Vier Enkel freuen sich mit den Großeltern über das diamantene Ehejubiläum, das zusammen mit einem Ehrengast gefeiert wurde.