Ausstellung in Furtwangen
: Wenn Bilder das Älterwerden widerspiegeln

Die Hochschule Furtwangen startet ein Ausstellungsprojekt im Statt-Museum und fordert alle Generationen zum Austausch auf.
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(red/pm)
Oberndorf
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Denise Künstler (links) und Verena Klusmann-Weißkopf stellten das Projekt der Hochschule vor.

Hochschule Furtwangen

Ein Wanderausflug. Eine Citroën 2CV Ente. Ein Treppenhaus. Auf den ersten Blick haben diese Fotomotive wenig Gemeinsamkeiten, und dennoch sind alle Teil einer aktuellen Ausstellung im Furtwanger Statt-Museum.

Die Bilder sind laut Pressemitteilung eine individuelle Auseinandersetzung mit dem Thema Älterwerden und werden im Rahmen des Projekts „KImAge“ der Hochschule Furtwangen (HFU) gesammelt.

„Altersbilder beeinflussen, wie wir uns selbst und andere sehen und tatsächlich auch, wie gesund und wie lange wir leben. Das ist noch zu wenig bekannt und wir wollen uns deshalb mit Jung und Alt darüber austauschen“, erklärt Verena Klusmann-Weißkopf. Gemeinsam mit ihrem Projektteam hatte die HFU-Professorin zum Austausch ins Stattmuseum eingeladen. Dem Aufruf folgten Interessierte aus Furtwangen, Vertreter der Stadt und Ehrenamtliche aus der Region.

Nach einer Projektvorstellung berichteten viele Gäste von ihren Erfahrungen mit dem Älterwerden. Zum Beispiel, wie sehr es von der Umgebung und dem Vergleich mit anderen abhängt, wie alt man sich fühlt. Für das Projekt „KImAge“ werden Fotos gesammelt, die individuell für Begegnungen mit dem Älterwerden im Alltag stehen. Diese werden nach Datenschutzvorgaben mittels KI katalogisiert und ausgewertet.

Vverschiedene Blickwinkel von Jung und Alt

Die Teilnehmer überlegten bereits im Laufe des Abends, welche Bilder sie einreichen könnten und wie sich das Projekt bekannter machen lässt. „Der Abend hat wieder gezeigt, wie wichtig es ist, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen, damit Dinge ausgesprochen werden, die sonst nur gedacht werden. Dadurch lassen sich auch die verschiedenen Blickwinkel von Jung und Alt besser verstehen“, resümiert Verena Klusmann-Weißkopf. „Wir haben auch neue Ideen bekommen, wo wir das Projekt als nächstes vorstellen, beispielsweise in der Arche oder dem Otto-Hahn-Gymnasium.“

Noch bis Ende März können sich Interessierte jeden Alters donnerstags von 10 bis 16 Uhr im Statt-Museum in der Friedrichstraße 3 mit dem Projektteam austauschen. Die Räume nutzt das Deutsche Uhrenmuseum während der Sanierung, sie stehen auch der Hochschule für Initiativen, Projekte und Aktivitäten zur Verfügung.

Vielfalt der Altersbilder

„Bei Tee und Kaffee möchten wir ins Gespräch kommen, um ganz viele Menschen für das Projekt zu begeistern. Jedes Foto zählt, denn erst durch viele Teilnehmende können wir die Vielfalt der Altersbilder zeigen“, lädt Verena Klusmann-Weißkopf ins Stattmuseum ein. Mehr zum Projekt „KImAge“ gibt es auf der Webseite der Hochschule unter www.hs-furtwangen.de/forschung/forschungsprojekte/kimage.

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