Ampel regelt Verkehr
: „Komplett tot“ – Baum direkt an der B 33 in St. Georgen muss weg

Geduld benötigten Autofahrer am Donnerstag auf der Bundesstraße 33 in St. Georgen: Eine Ampel regelte den Verkehr auf einigen Dutzend Metern. Schuld ist ein morscher Ahorn.
Von
Helen Moser
St. Georgen
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Mit schwerem Gerät rücken die Arbeiter dem Baum zu Leibe.

Mit schwerem Gerät rücken die Arbeiter dem Baum zu Leibe.

Helen Moser
  • In St. Georgen wurde an der B 33 ein morscher Ahorn gefällt – Verkehr lief einspurig.
  • Zwei Ampeln regelten den Verkehr zwischen Hans-Thoma-Straße und Abzweig Brigachstraße.
  • Der Baum wirkte vital, war laut Prüfung jedoch „komplett tot“ und damit ein Sicherheitsrisiko.
  • Arbeiten fanden oberhalb des Lidl-Markts in der Industriestraße mit schwerem Gerät statt.
  • Für Autofahrer bedeutete das Wartezeiten, die Behinderung war nach den Arbeiten vorbei.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Nur stoßweise kamen Autofahrer am Donnerstag zeitweise auf der Bundesstraße 33 in St. Georgen weiter: Zwischen der Einmündung der Hans-Thoma-Straße und dem Abzweig in Richtung Brigachstraße regelten zwei Ampeln den Verkehr. Nur abwechselnd konnten die Verkehrsteilnehmer aus beiden Fahrtrichtungen das temporäre Nadelöhr passieren.

Grund für die Verkehrsbehinderungen waren Fällarbeiten direkt an der Bundesstraße: Oberhalb des Lidl-Markts in der Industriestraße rückten Arbeiter mit schwerem Gerät einem Baum zu Leibe. Stück für Stück wurde der in seine Einzelteile zerlegt.

Für Autofahrer heißt es: warten an der roten Ampel. Der Verkehr wird einspurig geführt, damit die Arbeiter Platz zum Fällen haben.

Für Autofahrer heißt es: warten an der roten Ampel. Der Verkehr wird einspurig geführt, damit die Arbeiter Platz zum Fällen haben.

Helen Moser

Wieso? Das weiß Alexander Tröndle, Leiter des städtischen Baumats in St. Georgen. Er nämlich informierte den Technischen Ausschuss der Bergstadt am Mittwochabend in dessen jüngster Sitzung über die – zu diesem Zeitpunkt noch zukünftigen – Arbeiten direkt an der Hauptverkehrsader.

Sieht vital aus, ist aber „komplett tot“

Notwendig sind die Arbeiten demnach aus Gründen der Verkehrssicherheit. Denn der Ahorn, der direkt an der B 33 steht, hat seine besten Tage längst hinter sich: Auch wenn er noch recht vital wirke, habe eine Überprüfung ergeben, dass er „komplett tot“ sei, wie Tröndle informierte.

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Mit schwerem Gerät rücken die Arbeiter dem Baum zu Leibe.

Mit schwerem Gerät rücken die Arbeiter dem Baum zu Leibe.

Helen Moser

So nah an der Straße ist der Baum daher ein zu großer Risikofaktor – deshalb hatte sein Stündlein am Donnerstag geschlagen. Für Autofahrer ist die Nachricht also gleich doppelt gut: Die Verkehrsbehinderung hat sich schnell wieder erledigt – und der morsche Ahorn kann nicht mehr zur Gefahr für vorbeifahrende Autos werden.