Abenteuer der gestohlenen Geige
: So richtet sich der Bergstadtsommer in St. Georgen an den Nachwuchs

Zum 19. Mal gibt es ihn – und von Beginn an gab es beim Bergstadtsommer stets auch ein speziell auf Kinder ausgerichtetes „Konzert“, das kostenlos angeboten wird.
Von
Hans-Jürgen Kommert
St. Georgen
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Gebannt verfolgen viele Kinder und einige Erwachsene sowohl die musikalische Darbietung als auch die Lesung von Karsten Dönneweg und die Illustrationen dazu

Gebannt verfolgen viele Kinder und einige Erwachsene sowohl die musikalische Darbietung als auch die Lesung von Karsten Dönneweg und die Illustrationen dazu.

Hans-Jürgen Kommert
  • Bergstadtsommer bietet erneut ein kostenloses Kinderkonzert in St. Georgen.
  • „Die Abenteuer der gestohlenen Geige“: interaktives Detektivspiel mit Musik.
  • Kinder suchten Hinweise mit Musikern – jede Szene lieferte einen neuen Tipp.
  • Geschichte führt die Geige von Wien über Amerika bis zu den Wiener Philharmonikern.
  • Ein Streichquartett der Jugendmusikschule begleitete, unterstützt von Illustrationen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In diesem Jahr wurde das Stück „Die Abenteuer der gestohlenen Geige“ aufgeführt, ein musikalisches Detektivspiel für Erzähler und Ensemble.

Eine wertvolle Geige ist spurlos verschwunden, nachdem der Dieb Ratzeputz sie aus dem Schaufenster des Geigenbauers in Wien gestohlen hatte.

In diesem Jahr wurden die jungen Zuhörer selbst zu Detektiven in diesem interaktiven Kinderkonzert. Gemeinsam mit den Musikern begaben sie sich auf eine spannende Spurensuche, bei der jedes Musikstück einen neuen, spielerischen Hinweis lieferte.

Zunächst kaufte ein italienischer Papa die Geige für seine Tochter, deren Bruder Fabio bereits Violoncello spielte. Mit den Geschwistern verreiste sie nach Amerika, wo die Geige auch andere Instrumente kennenlernte.

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Im Frachtraum vergessen

Im Frachtraum wurde sie vergessen und fand sich plötzlich im Fundbüro in Dänemark wieder. Nach geraumer Zeit wurde sie versteigert und von den Kindern des neuen Besitzers schwer beschädigt.

Dieser wiederum brachte sie zur Reparatur zu seinem Vater nach Wien – zum Erbauer des Instruments. Nach einer wahren Odyssee spielt sie dann bei den Wiener Philharmonikern – und das wird so bleiben.

Die Akteure (von links) Karsten Dönneweg mit dem Streichquartett der Jugendmusikschule Daniel Bachmann, Annalena Bachmann (beide Geige), Caroline Osiak, Bratsche sowie Sarah Zucker mit dem Cello

Die Akteure (von links) Karsten Dönneweg mit dem Streichquartett der Jugendmusikschule Daniel Bachmann, Annalena Bachmann (beide Geige), Caroline Osiak, Bratsche sowie Sarah Zucker mit dem Cello.

Hans-Jürgen Kommert

Innerhalb der speziell auf Kinder zugeschnittenen Veranstaltung stellte Elias Zuckschwerdt, Leiter der Jugendmusikschule St. Georgen-Furtwangen, die beteiligten Instrumente ausführlich vor.

Aus dieser Schule stammen auch die „Macher“ des Bergstadtsommers, Karsten und Hanno Dönneweg sowie deren Schwester Gesa Jenne-Dönneweg. Bei jedem der Konzerte trifft man stets auch auf Peter Dönneweg, den Vater der drei und Begründer der hiesigen Jugendmusikschule, mit Ehefrau Elisabeth. In diesem Jahr hatte sich auch die Landtagsabgeordnete Martina Braun eingefunden.

Streichquartett sorgt für musikalische Begleitung

Musikalisch begleitet wurde das Stück von einem Streichquartett der Jugendmusikschule: Daniel Bachmann und Annalena Bachmann (beide Geige), Caroline Osiak (Bratsche) sowie Sarah Zucker mit dem Cello. Als Sprecher erschien einmal mehr Karsten Dönneweg. Die Kinder waren mit Begeisterung dabei, auch wenn sie so manche der gespielten Melodien nicht kannten.

Unterstützt wurde Karsten Dönneweg durch kleine Illustrationen, die per Beamer an die hinter ihm liegende Wand projiziert wurden. Es war erneut die Bürgerstiftung St. Georgen, die dieses Konzert großzügig unterstützte.