40 Jahre Antik-Uhrenbörse: Liebhaber historischer Uhren kommen aus ganz Europa nach Furtwangen

Beim Empfang für die Uhrenhändler dankt Bürgermeister Florian Merz (Mitte) den beiden Organisatorinnen der Uhrenbörse, Gaby Deck (Zweite und rechts) und Francesca Hermann (rechts), mit einem Blumenstrauß für ihr Engagement.
Stefan Heimpel- Die Antik-Uhrenbörse in Furtwangen fand zum 40. Mal im Otto-Hahn-Gymnasium statt.
- Am Fachbesuchertag öffnete die Messe zunächst für Profis, abends folgte die Eröffnung.
- Bürgermeister Florian Merz dankte Helfern, Sponsoren und den Organisatorinnen Gaby Deck und Francesca Hermann.
- Rund 120 Händler reisten an – die Veranstaltung war ausverkauft und Europas größte auf fast 1000 Metern.
- Gäste aus Sant Feliu de Codines brachten Grüße, Ideen werden zwischen beiden Messen ausgetauscht.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zum Treffpunkt für Sammler und Liebhaber historischer Uhren wurde von Freitag bis Sonntag das Otto-Hahn-Gymnasium im Rahmen der 40. Auflage der Antik-Uhrenbörse Furtwangen. Nachdem bereits am Freitagnachmittag beim Fachbesuchertag die Messe für das Fachpublikum geöffnet worden war, folgte am frühen Abend die offizielle und öffentliche Eröffnung mit dem Empfang der Uhrenhändler.
Bürgermeister Florian Merz dankte bei der Begrüßung Helfern und Sponsoren, ohne die eine solche Veranstaltung nicht durchführbar wäre. Besonders würdigte er die Arbeit der Hauptorganisatoren Gaby Deck und Francesca Hermann, die seit Jahren viel Engagement, Energie und auch Herzblut in die Vorbereitung stecken, und überreichte Blumensträuße.
Ein besonderer Gruß galt den Gästen aus Sant Feliu de Codines in Spanien, die seit Jahren der Uhrenmesse und damit der Stadt Furtwangen eng verbunden sind.
Beginn mit 13 Uhrenhändlern – heute sind es mehr als 100
Bürgermeister Merz hob hervor, dass wieder 120 Händler zu dieser mit einem Veranstaltungsort auf fast 1000 Metern höchsten und auch größten Uhrenmesse in Europa angereist waren und ihre Sammlerstücke anboten. Dabei hob er die wichtige Beziehung der Stadt zur traditionellen Uhrenindustrie hervor. Denn aus dieser Tradition entstanden die meisten Furtwanger Industriebetriebe.
Gaby Deck vom Orga-Team würdigte die 40-jährige Geschichte der Uhrenbörse, die sich zu einem wichtigen Treffpunkt für Liebhaber und Sammler entwickelt hat. Die Messe wurde in den 80er-Jahren von Wilfried Dold ins Leben gerufen, der anfangs nur 13 Aussteller gewinnen konnte. Doch die Veranstaltung wuchs schnell und zog immer mehr Händler an.

Als Gruß überreicht Josep Vilanova, Präsident der Vereinigung „Feria de reloj de Catalunya“ aus Sant Feliu in Spanien, Florian Merz das Modell des sanierten Glockenturms der Kirche Sant Feliu.
Stefan HeimpelNach vier organisierten Messen übergab Wilfried Dold die Verantwortung an Falk Völker. Kurze Zeit später stieß Jacques Barthillat dazu – und gemeinsam machten die Organisatoren die Börse zur größten in Europa. Seit 2017 steht die Messe unter der Regie der Stadt Furtwangen – mit Erfolg: Die diesjährige Veranstaltung war ausverkauft.
Das zeige, fand Gaby Deck, dass die Begeisterung für antike Uhren ungebrochen ist und die Uhrenbörse auch nach 40 Jahren nichts von ihrer Anziehungskraft verloren hat. „Am schönsten ist es, wenn mir Besucher mitteilen: ‚Eigentlich wollte ich nur schauen, aber diese Uhr, ich musste sie haben‘“, erzählte sie weiter. Daher gelte ein Dankeschön auch den Händlern, die den weiten Weg aus ganz Europa auf sich nehmen.
Ideen aus Furtwangen werden auch in Katalonien umgesetzt
Ein besonderer Gruß kam von Josep Vilanova, dem Präsidenten der Vereinigung „Feria de reloj de Catalunya“ (Messe der Uhr von Katalonien), der wieder mit einer Delegation aus Sant Feliu de Codines bei Barcelona nach Furtwangen gekommen war. Er freute sich, zum 40-jährigen Bestehen der Uhrenbörse vor Ort zu sein. Die Messe in seinem Heimatort Sant Feliu konnte im Mai „nur“ den 30. Geburtstag feiern. Jedes Jahr sind auch Vertreter aus Furtwangen bei dieser Uhrenbörse in Spanien mit dabei.

Josep Vilanova, Präsident der Vereinigung „Feria de reloj de Catalunya“ (Messe der Uhr von Katalonien), ist wieder mit einer Delegation aus Sant Feliu de Codines bei Barcelona nach Furtwangen gekommen.
Stefan HeimpelJosep Vilanova betonte, dass man in den vergangenen Jahren auch immer wieder Ideen und Erfahrungen von der Furtwanger Uhrenbörse mit nach Spanien zurücknehmen konnte. Seine besondere Einladung galt Bürgermeister Florian Merz, seit diesem Jahr neu im Amt in Furtwangen, die Messe in Spanien zu besuchen. Als Gruß überreichte er Florian Merz das Modell des sanierten Glockenturms der Kirche Sant Feliu.
Nach diesem kurzen offiziellen Akt waren die Gäste zu einem Buffet eingeladen, präsentiert von den „Alte Jungfere“ und musikalisch umrahmt von „Rolf Royce and Candy Andy“.

