Uhrenbörse in Furtwangen: Messe hat etwas von einem „Familientreffen“

Bürgermeister Josef Herdner (von links) dankte den Organisatoren Gaby Deck und Francesca Hermann für ihr großes Engagement. Ein malerisches Bild bieten jedes Mal auch Mitglieder der Trachtengruppe als Uhrenträger.
Stefan HeimpelZum 39. Mal fand parallel zum Trödlermarkt die „Antik-Uhrenbörse Furtwangen“ statt. Zum Auftakt am Freitagabend hatte die Stadt Furtwangen als Veranstalter der Uhrenbörse wieder zum Händler-Empfang eingeladen. Zum zweiten Mal fand die Uhrenbörse im sanierten Otto-Hahn-Gymnasium statt.
Trotz der turbulenten Zeiten, so Bürgermeister Josef Herdner, sei die Furtwanger Uhrenmesse immer noch ein Magnet und wieder mit 125 Ausstellern ausgebucht. Für ihn habe diese Messe inzwischen fast den Charakter eines „Familientreffens“.
Besonders würdigte er das Engagement der Industrie bei der Messe, wobei die Furtwanger Industriebetriebe fast alle aus der Uhrenproduktion hervorgegangen sind. Zum zweiten Mal könne die Messe nun im OHG stattfinden. Die Hochschule habe aber auch Interesse bekundet, nach der Sanierung wieder Austragungsort der Messe zu werden. Hier werde man nach Rücksprache mit den Händlern Gespräche führen.
Engagement von Gaby Deck und Francesca Hermann gewürdigt
Herdner dankte für die breite Unterstützung und die Organisation durch Gaby Deck und Francesca Hermann.

Die Gäste beim Empfang für die Uhrenhändler
Foto: Stefan HeimpelDie Organisation der Messe, so Gaby Deck, sei jedes Mal ein großes Abenteuer, ob man alles rechtzeitig schafft. Vor allem aber würdigte sie das Engagement von Bürgermeister Herdner, der nun hier auf Abschlusstournee sei, und überreichte ein Geschenk. Für das leibliche Wohl war wieder ein großes Buffet aufgebaut, bei dem die Alten Jungfere einmal mehr für das leibliche Wohl der Gäste sorgten.