Wirtschaft in Hardt
: Vorbildlich bei der Unternehmensnachfolge

Große Freude bei der Schreinerei Flaig aus Hardt: Beim Thalhofer-Innovationspreis hat das Familienunternehmen den ersten Platz belegt.
Von
Martin Dold
Hardt
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Bei der Preisverleihung (von links): Christina Küppers, Geschäftsführerin Landesfachverband Schreinerhandwerk Baden‑Württemberg Stefan Dinkel, dibra Brandschutzelemente, Louis Dinkel, dibra Brandschutzelemente, Hermann Klos, Holzmanufaktur Rottweil, Salome Ehrenberger, Holzmanufaktur Rottweil, Anna Hirschbeck, Thalhofer-Gruppe, Stefan Thalhofer, Thalhofer Gruppe, Andreas Flaig, Waltraud Flaig, Carolin Flaig und Hubert Flaig (alle Flaig Innenausbau aus Hardt) und Jürgen Streitner Landesinnungsmeister Schreinerhandwerk Baden‑Württemberg

Bei der Preisverleihung (von links): Christina Küppers, Geschäftsführerin Landesfachverband Schreinerhandwerk Baden‑Württemberg Stefan Dinkel, dibra Brandschutzelemente, Louis Dinkel, dibra Brandschutzelemente, Hermann Klos, Holzmanufaktur Rottweil, Salome Ehrenberger, Holzmanufaktur Rottweil, Anna Hirschbeck, Thalhofer-Gruppe, Stefan Thalhofer, Thalhofer Gruppe, Andreas Flaig, Waltraud Flaig, Carolin Flaig und Hubert Flaig (alle Flaig Innenausbau aus Hardt) und Jürgen Streitner Landesinnungsmeister Schreinerhandwerk Baden‑Württemberg

Privat
  • Schreinerei Flaig aus Hardt gewinnt den Thalhofer-Innovationspreis.
  • Auszeichnung für den strukturierten Weg der Unternehmensnachfolge.
  • Hubert Flaig übergab seit 1991 an Carolin und Andreas – Generation vier führt fort.
  • Flaig beschäftigt rund 75 Mitarbeitende und bedient Innenausbau sowie Holzserien.
  • Ein Video zeigte Einblicke in den Übergang; HOMA und dibra belegten Platz zwei und drei.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ausgezeichnet wurde Flaig für seinen Weg bei der Unternehmensnachfolge – ein Thema, das den Betrieb derzeit ganz konkret beschäftigt.

Insgesamt hatten sich 25 Betriebe aus ganz Baden-Württemberg am Wettbewerb beteiligt. Der Innovationspreis stand unter dem Motto „Betriebsnachfolge erfolgreich meistern: Strukturiert planen, vorbereiten, umsetzen“. Mit einem eigens produzierten Video gab die Schreinerei Flaig Einblicke in den Übergang innerhalb des Familienunternehmens. Mit unterschiedlichen Stimmen aus der Familie, beziehungsweise Führung wurde das Thema Nachfolge aus verschiedenen Blickrichtungen beleuchtet.

Von Generation drei zu Generation vier

1991 übernahm Hubert Flaig das Unternehmen in dritter Generation. Heute gibt er die Verantwortung nach und nach an Carolin Flaig und Andreas Flaig weiter, die das Familienunternehmen in vierter Generation fortführen. Carolin ist seit drei Jahren im Unternehmen, Andreas seit einem Jahr.

„Uns war von Anfang an wichtig, die Nachfolge nicht einfach passieren zu lassen, sondern uns intensiv damit zu beschäftigen, wie ein guter Übergang aussehen kann“, sagt Andreas Flaig. „Dazu gehören klare Zuständigkeiten und die Frage, wie wir Bewährtes und die hohe Qualität unserer Arbeit weiterführen und gleichzeitig an den richtigen Stellen Dinge neu denken können.“

75 Mitarbeiter

Heute beschäftigt Flaig rund 75 Mitarbeiter und ist sowohl im individuellen Innenausbau als auch in der Fertigung von Holzserien und Komponenten für gewerbliche Kunden tätig.

„Natürlich freuen wir uns riesig über den ersten Platz“, sagt Carolin Flaig. „Vor allem ist es für uns eine schöne Bestätigung dafür, dass es sich lohnt, so viel Zeit und Energie in das Thema Nachfolge zu investieren.“

Auf dem zweiten Platz landete die HOMA Holzmanufaktur aus Rottweil, den dritten Platz belegte dibra Brandschutzelemente aus Eschelbronn.

Der Übergang bei Flaig wird das Unternehmen auch in den kommenden Jahren begleiten – mit dem Ziel, Bewährtes weiterzuführen und gleichzeitig neue Wege zu gehen.